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Mallorca Atlas Ort für Ort

Wer das hier schreibt

Friedhelm Fischer — Bike Fritz

Friedhelm Fischer im Radtrikot auf dem Fels am Cap de Formentor, dahinter das offene Meer unter blauem Himmel.
Oben am Cap de Formentor. Die Auffahrt gehört zu den Strecken, die man einmal gefahren sein sollte — und danach jedes Jahr wieder fährt.

Mallorca begleitet mich seit 2013. In vielen Jahren war ich zwei- oder dreimal auf der Insel, und trotzdem habe ich bis heute das Gefühl, längst nicht alles gesehen zu haben. Das ist keine Koketterie — es ist der Grund, warum es diese Seiten gibt.

Warum Bike Fritz

Viele kennen mich unter diesem Namen. Das Fahrrad war für mich dabei nie nur ein Sportgerät. Natürlich bin ich Rennen gefahren und habe mir sportliche Ziele gesucht. Mit den Jahren wurde mir aber etwas anderes wichtiger: einfach unterwegs zu sein.

Auf dem Rad fährt man langsam genug, um etwas zu sehen, und schnell genug, um an einem Tag weit zu kommen. Man riecht, was neben der Straße wächst. Man hört ein Dorf, bevor man es sieht. Und man kann anhalten, wo man will.

So bin ich über die Jahre durch fast alle Regionen der Insel gekommen: durch die Dörfer im Inselinneren, über Nebenstraßen, durch die Berge der Tramuntana, an der Küste entlang — und an Orte, an denen die meisten einfach vorbeifahren.

Unter demselben Namen gibt es auch einen YouTube-Kanal. Dort liegen unter anderem Filme von der Insel.

Friedhelm Fischer mit Radhelm beißt lachend in die Finisher-Medaille der Mallorca 312.
Die Medaille der Mallorca 312. Über dreihundert Kilometer und mehr als viertausend Höhenmeter an einem Tag — einmal im Leben, und dann weiß man es.
Friedhelm Fischer im Radtrikot neben seinem Mountainbike auf einem steinigen Weg im Massís d'Artà auf dem Weg zur Ermita de Betlem.
Unterwegs zur Ermita de Betlem im Massís d’Artà. Hier hört der Asphalt auf, und genau dort fangen die Orte an, die in keinem Prospekt stehen.

Dazwischen gab es aber auch die anderen Urlaube: eine Woche an einem Ort, Strand, Hotel, abends essen gehen. Übernachtet habe ich auf dieser Insel in so ziemlich allem, was es gibt — im Hostel, im Hotel jeder Kategorie und auf der Finca im Landesinneren. Deshalb steht auf diesen Seiten der Ferienort mit der Hotelzeile genauso wie das Bergdorf, in dem nichts passiert. Beides gehört zu dieser Insel.

Friedhelm Fischer mit Sonnenbrille auf einem Holzsteg an der Platja de Muro, dahinter der Strand mit Liegen und Hotels unter aufziehenden Wolken.
Auf dem Steg an der Platja de Muro. Auch das ist Mallorca, und ich habe nichts dagegen einzuwenden.
Friedhelm Fischer mit weißer Sonnenbrille und einer Maß Bier vor dem Lokal Krümels Stadl in Peguera.
Krümels Stadl in Peguera, eine Maß in der Hand. Auch das ist ein Urlaubstag auf Mallorca, und es war ein guter.

Was hängen bleibt

In Erinnerung geblieben sind mir selten die großen Sehenswürdigkeiten. Es sind die kleinen Momente.

Ein Café irgendwo in einem Dorf. Ein Café americano und eine Coca-Cola auf dem Tisch. Keine Touristen ringsum, sondern Mallorquiner, die sich unterhalten, Zeitung lesen oder ihren Dingen nachgehen. Manchmal habe ich auf einer Radtour eine halbe Stunde dort gesessen, manchmal eine ganze — und einfach zugeschaut.

Genau auf diesen Touren bin ich auf Orte gestoßen, von denen ich vorher kaum etwas wusste: kleine Kirchen, Klöster, alte Wege, Aussichtspunkte, versteckte Plätze und Dörfer, deren Namen in den meisten Reiseführern nicht vorkommen. Vieles davon steht heute hier.

Friedhelm Fischer im Radtrikot auf dem Platz in Fornalutx, dahinter ein Marktstand mit hängenden Schinken vor einer Natursteinmauer.
Pause in Fornalutx. Genau solche Halte sind der Grund, warum ich mit dem Rad unterwegs bin und nicht mit dem Auto.
Friedhelm Fischer schwimmt im klaren, flachen Wasser vor der Platja des Carbó, im Hintergrund der weiße Sandstrand mit Kiefern.
Im Wasser vor der Platja des Carbó. Bis hierher führt keine Straße — man geht eine halbe Stunde, und das ist der ganze Trick.

Was ich beruflich mache

Seit vielen Jahren arbeite ich mit Fotografie, Film, Grafik, Web und digitalen Medien. Ich habe Reiseführer geschrieben, Online-Kommunikationslösungen entwickelt und Filme produziert — und mich lange damit beschäftigt, Geschichten nicht nur zu erzählen, sondern sie in Bildern sichtbar zu machen.

Das erklärt auch, warum 98 Prozent der Fotos auf diesen Seiten von mir selbst stammen. Ich möchte, dass Sie einen Ort so erleben können, wie er wirklich ist — und dazu gehört ausdrücklich auch seine schöne Seite.

Zum Reisen gehört für mich außerdem das Essen. Mich interessiert weniger, wo man gut isst, als welche Gerichte zu einer Gegend gehören, woher sie kommen und was sie über die Menschen erzählen, die sie kochen.

Warum ich das hier mache

Ich hätte mir so etwas selbst gewünscht, als ich 2013 zum ersten Mal herkam. Damals hätte ich gerne gewusst, welcher Ort im November noch geöffnet hat, welche Bucht bei Nordwind ruhig bleibt und wo ich um zehn Uhr morgens noch einen Parkplatz finde. Solche Antworten bekommt man selten — sie machen Arbeit, und sie veralten schnell.

Jetzt stehen sie hier. Für jeden Ort, an dem ich war, mit dem Jahr des Besuchs darunter. Und wenn Ihnen diese Seiten einen einzigen Tag Ihres Urlaubs besser machen, hat sich die Arbeit gelohnt.

Was ich nicht tue

  • Ich nehme keine bezahlten Empfehlungen an.
  • Ich verlinke keine Buchungsportale.
  • Ich schreibe nichts über Orte, an denen ich nicht selbst war.
  • Ich verwende keine fremden Fotos. Wo ausnahmsweise ein erzeugtes Bild steht, ist es gekennzeichnet.

Widerspruch

Wenn etwas nicht mehr stimmt — ein Lokal hat geschlossen, eine Straße ist gesperrt, eine Einschätzung war schon immer falsch —, schreiben Sie mir. Korrekturen werden mit Datum vermerkt.