Algaida
Landdorf · 200 m · 5.700 Einwohner
Ein Dorf an der Hauptstraße von Palma nach Manacor, das die meisten nur als Ortsschild kennen. Dabei liegt hier die Abzweigung zum Puig de Randa — und im Kern stehen ein alter Mühlenturm und eine Kirche mit offener Bogengalerie.
- Region
- Pla de Mallorca
- Einwohner
- 5.700
- Höhe
- 200 m
- Flughafen
- 25 km , rund 25 Minuten
- Mietwagen
- nötig
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer zum Puig de Randa oder nach Randa fährt — es ist die Abzweigung
- Wer alte Windmühlen sehen will; die Türme stehen mitten im Ort
- Radfahrer; von hier beginnt die bekannte Auffahrt zum Cura
- Wer die Glasbläserei an der Ma-15 besuchen will
Passt nicht, wenn
- Wer eine geschlossene Altstadt sucht — die Hauptstraße zerschneidet den Ort
- Wer baden will
- Wer Betrieb sucht
- Wer im Hochsommer mittags kommt
Saisonkompass — wann Algaida lohnt
Lohnt in Januar, Februar, März, April, Mai, Oktober, November und Dezember. Eher meiden in Juli und August.
Algaida ist ein Durchfahrtsort. Die Ma-15 zwischen Palma und Manacor führt daran vorbei, und wer zum Puig de Randa will, biegt hier ab, ohne anzuhalten. Das ist verständlich und trotzdem schade, denn der Kern hat zwei Dinge, die man im Pla selten so nebeneinander findet: eine Kirche mit einer offenen Bogengalerie an der Längsseite, die aussieht wie ein Kreuzgang ohne Kloster, und mitten im Wohngebiet die Türme alter Windmühlen, um die herum später einfach weitergebaut wurde. Algaida war ein Mühlenort — die bekanntesten Türme heißen Molí d'en Xina, Molí d'en Pau und Molí d'en Boi, und der älteste von ihnen stammt aus dem Jahre 1738. Man braucht zwanzig Minuten. Wer an der Abzweigung ohnehin abbremst, kann sie sich nehmen.
Was Algaida ist
Ein Dorf von rund 5.700 Einwohnern an der Ma-15 zwischen Palma und Manacor. Die Hauptstraße zerschneidet den Ort; die meisten kennen ihn als Ortsschild.
Im Kern stehen zwei Dinge, die man im Pla selten nebeneinander findet: die Pfarrkirche mit einer offenen Bogengalerie an der Längsseite, die aussieht wie ein Kreuzgang ohne Kloster — und die Türme alter Windmühlen mitten im Wohngebiet, um die herum später einfach weitergebaut wurde.

Die Creu des Colomer
An der Durchfahrtsstraße steht ein steinernes Wegkreuz aus den Jahren 1578 und 1579, im Stil der Renaissance gearbeitet: gestufter Sockel, kannelierter Schaft, plastischer Kreuzkopf.
Solche Kreuze markierten Wege, Grenzen und Zugänge zum Ort — deshalb stehen sie an der Straße und nicht an der Kirche. In Algaida ist es das älteste Stück im Ortsbild und leicht zu übersehen, weil der Verkehr daran vorbeiführt.

Die Mühlen
Algaida war ein Mühlenort, und seine Türme prägen bis heute die Silhouette. Die bekanntesten heißen Molí d’en Xina, Molí d’en Pau und Molí d’en Boi; die meisten stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Der Molí d’en Xina am nördlichen Ortsrand wurde im Jahre 1738 gebaut, 1979 zuletzt hergerichtet und dient heute als Atelier.
Am Carrer de sa Quarterada stehen zwei weitere: der Molí des Sant und der Molí d’en Mostatxet. Was ihnen fehlt, sind die Flügel — was blieb, ist der runde Bruchsteinschaft mit seiner Ziegelkappe, um den herum später einfach weitergebaut wurde.

Die Abzweigung
Von Algaida führt die Ma-5017 nach Randa und weiter hinauf zum Puig de Randa mit seinen drei Klöstern. Bis Randa sind es acht Minuten, bis zum Santuari de Cura oben etwa zwanzig.
Für Rennradfahrer beginnt hier eine der bekanntesten Auffahrten der Insel.

Was man hier noch erledigen sollte
Algaida ist die letzte Gelegenheit vor dem Berg: tanken, einkaufen, Geld holen. In Randa gibt es davon nichts.
Wann man kommt
März und Oktober. Im Februar blüht die Mandel zwischen Algaida und Randa, im Oktober wird geerntet.
Im Juli und August steht die Luft im Landesinneren. Dann fährt man durch.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Algaida tut
Drei Stunden
Durch den Kern zur Kirche mit ihrer Bogengalerie, zu den Mühlentürmen, dann hinaus nach Randa und hinauf zum Santuari de Cura.
Ein halber Tag
Zusätzlich Montuïri oder Pina, beide in einer Viertelstunde.
Ein ganzer Tag
Nur zusammen mit dem Berg. Algaida allein trägt keinen Tag.
Bei Regen
Wenig. Die Glasbläserei an der Ma-15 ist unter Dach, sonst Palma.
Praktisch
- Parken
- Im Ort unproblematisch und kostenfrei
- Öffentlich
- Verbindungen an der Linie Palma–Manacor
- Zeitbedarf
- Zwanzig Minuten bis eine Stunde
- Hinweis
- Algaida ist die letzte Gelegenheit vor dem Puig de Randa, um zu tanken, einzukaufen oder Geld zu holen. In Randa selbst gibt es nichts davon.
- Bus
- Verbindungen an der Linie Palma–Manacor
- Versorgung
- Supermarkt: Mehrere im Ort · Apotheke: Im Ort · Arzt: Gesundheitszentrum im Ort · Geldautomat: Am Hauptplatz · Tankstelle: An der Ma-15
- Zugänglichkeit
- Gepflasterte und asphaltierte Straßen, leicht ansteigend · Kinderwagen: Unproblematisch · Rollstuhl: Weitgehend befahrbar · Hunde: Unproblematisch
- Gibt es nicht
- Geschlossene Altstadt · Strand · Hotels · Ruhe an der Hauptstraße
- Koordinaten
- 39.5581,2.8931 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Algaida
Was gibt es in Algaida zu sehen?
Die Pfarrkirche mit einer offenen Bogengalerie an der Längsseite, die alten Mühlentürme am Carrer de sa Quarterada, die Creu des Colomer von 1578/79 an der Durchfahrtsstraße und die Gassen dahinter. Zwanzig Minuten bis eine Stunde — Algaida ist ein Halt, kein Tagesziel.
Wie kommt man von Algaida zum Puig de Randa?
Über die Ma-5017 Richtung Randa; von dort führt die einzige Straße hinauf zu den drei Klöstern am Berg. Bis zum Weiler Randa sind es rund acht Minuten, bis zum Santuari de Cura oben etwa zwanzig.
Sollte man in Algaida noch etwas erledigen?
Ja. Es ist die letzte Gelegenheit vor dem Berg, um zu tanken, einzukaufen oder Geld zu holen. In Randa gibt es weder Laden noch Automat noch Tankstelle.
Lohnt Algaida für Radfahrer?
Als Ausgangspunkt: ja. Von hier beginnt die Auffahrt über Randa zum Santuari de Cura, einer der Klassiker der Insel. Im Frühjahr ist die Strecke entsprechend stark befahren.
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