Santuari de Cura
· Gemeinde Algaida · 548 m
Ein Klostergut auf dem höchsten Punkt des Pla, 548 Meter über der Ebene. Ramon Llull zog sich hier im 13. Jahrhundert zurück; heute gibt es einen Kreuzgang, ein kleines Museum, ein Lokal — und den weitesten Blick der Insel.
- Region
- Pla de Mallorca
- Gemeinde
- Algaida
- Höhe
- 548 m
- Flughafen
- 30 km , rund 35 Minuten
- Mietwagen
- nötig
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer den weitesten Rundblick über die Insel sucht
- Wer sich für Ramon Llull und die Geschichte der Insel interessiert
- Wer im Kloster übernachten will — es gibt einfache Zimmer
- Rennradfahrer; die Auffahrt ist ein Klassiker
Passt nicht, wenn
- Wer bei Dunst oder tiefen Wolken kommt — dann fehlt der ganze Grund
- Wer ein Museum mit Umfang erwartet; die Aula ist klein
- Wer Ruhe sucht, ohne früh oder spät zu kommen
- Wer baden will
Saisonkompass — wann Santuari de Cura lohnt
Lohnt in Januar, Februar, März, April, Mai, September, Oktober, November und Dezember.
Der Puig de Randa ist der einzige nennenswerte Berg im Pla, und er steht vollkommen allein. Genau das macht ihn aus: Auf ihm ist man nicht in einem Gebirge, sondern über einer Ebene, und man sieht deshalb nicht die nächste Bergflanke, sondern das halbe Land. Für mich ist das der Ort, an dem Mallorca als Ganzes begreifbar wird — man erkennt von hier, wie klein die Insel eigentlich ist und wie ordentlich sie aufgeteilt: Dörfer in Sichtweite voneinander, dazwischen Felder, an beiden Rändern Wasser. Und weil auf dem Gipfel ein Kloster steht, in dem man essen und schlafen kann, muss man diesen Blick nicht in einer halben Stunde abhandeln.
Was Santuari de Cura ist
Ein Klostergut auf dem Gipfel des Puig de Randa, 548 Meter hoch, Gemeinde Algaida. Ramon Llull soll sich hier im 13. Jahrhundert zurückgezogen und 1275 die erste Einsiedelei gegründet haben. Im 20. Jahrhundert übertrug der Bischof von Palma die Wiederherstellung den mallorquinischen Franziskanern.

Warum die Aussicht hier besonders ist
In der Tramuntana steht man höher — und sieht Berge. Hier steht man über einer vollkommen flachen Ebene, und deshalb sieht man von diesem Punkt mehr von Mallorca als von jedem Gipfel im Norden: den ganzen Pla, die Bucht von Palma, an klaren Tagen die Küsten auf beiden Seiten.
Im Februar liegt die Mandelblüte als heller Teppich über der Ebene.

Was oben steht
Einen Kreuzgang, in dem Palmen wachsen. Die Kirche, frei zugänglich. Die frühere Grammatikaula, in der heute ein kleines Museum mit Erinnerungsstücken, Büchern und Handschriften zu Ramon Llull untergebracht ist. Ein Lokal mit Terrasse. Und einfache Gästezimmer in den früheren Zellen.
Der Zugang zum Gelände ist frei. Eine Eintrittskasse gibt es nicht.

Der Weg
Über die schmale, kurvige Straße durch den Weiler Randa, durchgehend asphaltiert, oben ein Parkplatz. Keine Busverbindung. Zu Fuß dauert der Aufstieg von Randa rund eine Stunde; für Rennradfahrer ist die Auffahrt einer der Klassiker der Insel.
Wann man kommt
Januar und Februar für die klarste Luft, März und Oktober für alles zusammen. Im Hochsommer liegt Dunst über der Ebene und nimmt genau die Fernsicht weg, für die man hinauffährt — dann steht man oben und sieht Grau.
Und wer die Möglichkeit hat: oben bleiben. Der späte Nachmittag ist die beste Stunde, und der Abend gehört fast niemandem mehr.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Santuari de Cura tut
Drei Stunden
Hinauffahren, den Kreuzgang und die Aula ansehen, dann an der Galerie entlang, von der aus der Blick nach Norden über den Pla geht.
Ein halber Tag
Zusätzlich die beiden anderen Klöster am Berg — Gràcia auf halber Höhe und Sant Honorat dazwischen — und der Weiler Randa unten.
Ein ganzer Tag
Mit Montuïri, Algaida oder Llucmajor zusammen. Oder man bleibt und isst hier oben zu Mittag.
Bei Regen
Nicht sinnvoll. Bei tief hängenden Wolken sieht man von 548 Metern genauso wenig wie von null.
Praktisch
- Parken
- Parkplatz oben am Kloster, kostenfrei; an Wochenenden knapp
- Zeitbedarf
- Eine bis zwei Stunden
- Hinweis
- Der Zugang zum Gelände, zum Kreuzgang und zur Kirche ist frei. Es gibt ein Lokal mit Terrasse und einfache Gästezimmer im ehemaligen Klostertrakt.
- Bus
- Keine Verbindung auf den Berg
- Zugänglichkeit
- Gepflasterte Höfe, wenige Stufen · Kinderwagen: Weitgehend machbar · Rollstuhl: Höfe und Galerie befahrbar, einzelne Stufen im Weg · Hunde: Angeleint, im Innenbereich nicht
- Gibt es nicht
- Busverbindung · Großes Museum · Eintrittskasse · Aussicht bei Dunst
- Koordinaten
- 39.5250,2.9256 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Santuari de Cura
Was ist das Santuari de Cura?
Ein Klostergut auf dem Gipfel des Puig de Randa, 548 Meter hoch, in der Gemeinde Algaida. Ramon Llull soll sich hier im 13. Jahrhundert zurückgezogen und 1275 die erste Einsiedelei gegründet haben. Im 20. Jahrhundert übertrug der Bischof von Palma die Wiederherstellung den mallorquinischen Franziskanern.
Was kann man dort besichtigen?
Den Kreuzgang mit Palmen, die Kirche, die Galerie mit dem Blick über den Pla — und die frühere Grammatikaula, in der heute ein kleines Museum mit Erinnerungsstücken, Büchern und Handschriften zu Ramon Llull untergebracht ist. Der Zugang zum Gelände ist frei.
Kann man im Kloster übernachten?
Ja. Die früheren Mönchszellen wurden zu einfachen Gästezimmern hergerichtet; dazu gibt es ein Lokal mit Terrasse. Wer den Sonnenuntergang und den Sternenhimmel über dem Pla sehen will, ist damit an der richtigen Stelle.
Wie kommt man hinauf?
Über die schmale, kurvige Straße durch den Weiler Randa; sie ist durchgehend asphaltiert, oben gibt es einen Parkplatz. Eine Busverbindung auf den Berg existiert nicht. Zu Fuß dauert der Aufstieg von Randa rund eine Stunde.
Wann ist die Sicht am besten?
Im Januar und Februar, wenn die Luft am klarsten ist, und im März. Im Hochsommer liegt Dunst über der Ebene und nimmt genau die Fernsicht weg, für die man hinauffährt. Bei tief hängenden Wolken lohnt die Auffahrt nicht.
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