Necròpolis de Son Real
· Gemeinde Santa Margalida · 5 m
Ein Gräberfeld aus der Talayotzeit, unmittelbar am Wasser zwischen Can Picafort und Son Serra de Marina: rund 110 Gräber auf achthundert Quadratmetern, in denen etwa vierhundert Menschen bestattet wurden.
- Region
- Llevant
- Gemeinde
- Santa Margalida
- Höhe
- 5 m
- Flughafen
- 52 km , rund 45 Minuten
- Mietwagen
- empfohlen
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer in Can Picafort oder Son Serra de Marina ist — der Weg führt am Wasser entlang
- Wer sich für die Talayotkultur interessiert
- Wer einen Spaziergang mit Ziel sucht
- Wer früh oder spät kommt; das Licht am Wasser ist dann am besten
Passt nicht, wenn
- Wer bis vor die Tür fahren will — es geht nur zu Fuß
- Wer eine Ausstellung oder Führung erwartet
- Wer mittags im Hochsommer kommt; es gibt keinen Schatten
- Wer schlecht zu Fuß ist
Saisonkompass — wann Necròpolis de Son Real lohnt
Lohnt in Januar, Februar, März, April, Mai, September, Oktober, November und Dezember.
Die Nekropole von Son Real liegt heute so dicht am Wasser, dass die Brandung bei Sturm bis an die äußeren Gräber schlägt. Ursprünglich war das anders: Die Küste ist seither zurückgewichen. Zwischen dem siebten und dem vierten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung bestatteten die Menschen der Talayotkultur hier etwa vierhundert Tote in rund 110 Grabbauten, und diese Bauten sind kleine Nachbildungen dessen, was sie im Leben errichteten: runde und quadratische Kammern, dieselbe Bauweise, nur im Maßstab eines Sarges. Man kommt nur zu Fuß hin, rund eine halbe Stunde von Can Picafort am Wasser entlang, und man zahlt nichts. Wer über dieses Feld geht, während zwei Kilometer weiter der Hotelstrand liegt, hat einen der stärksten Kontraste, die diese Insel zu bieten hat.
Was Necròpolis de Son Real ist
Ein Gräberfeld der Talayotkultur unmittelbar am Wasser, zwischen Can Picafort und Son Serra de Marina.
Zwischen dem siebten und vierten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung wurden hier auf rund achthundert Quadratmetern etwa 110 Grabbauten errichtet, in denen ungefähr vierhundert Menschen bestattet wurden.

Was daran besonders ist
Die Grabbauten sind kleine Nachbildungen dessen, was diese Kultur im Leben errichtete: runde und quadratische Kammern, dieselbe Bauweise wie bei den Wohn- und Wehrbauten, nur im Maßstab eines Sarges.
Warum die Gräber heute im Wasser stehen
Wer davorsteht, denkt zuerst, die Anlage sei mit Absicht so nah ans Meer gebaut worden. Das stimmt so nicht.
Der Meeresspiegel lag damals nur wenig tiefer als heute — im westlichen Mittelmeer bewegt er sich seit der Antike im Bereich weniger Dezimeter. Verändert hat sich etwas anderes: die Küstenlinie selbst. Die Gräber stehen auf einer Sandsteinplatte, und Salz, Wind und vor allem schwere Winterstürme tragen diesen Stein ab.
Schätzungen zufolge sind über die Jahrhunderte rund dreißig Prozent der Anlage verloren gegangen — abgebrochen und ins Meer gespült. Der letzte große Sturm im November 2001 beschädigte allein sieben Gräber.
Was heute an der Kante liegt, lag zur Bauzeit ein gutes Stück im Landesinneren. Die Nähe zum Wasser ist also kein Entwurf, sondern das Ergebnis von zweieinhalbtausend Jahren Erosion — und der Grund, warum die Anlage so aufwendig gesichert wird.

Der Weg
Nur zu Fuß. Von Can Picafort sind es rund zwei Kilometer am Wasser entlang nach Osten, gut eine halbe Stunde; von Son Serra de Marina aus etwas weniger. Eine Zufahrt bis zum Gelände gibt es nicht.
Der Zugang ist frei, das Gelände jederzeit begehbar. Es gibt allerdings auch nichts: keinen Schatten, kein Wasser, keine Toilette, keine Führung.

Wann man kommt
März und Oktober, oder im Januar bei klarer Luft und leerem Küstenweg. Im September ist das Wasser für die Badepausen unterwegs am wärmsten.
Im Hochsommer gibt es weder auf dem Weg noch am Gelände Schatten — dann früh am Morgen oder gegen Abend.
Wer über dieses Feld geht, während zwei Kilometer weiter der Hotelstrand liegt, hat einen der stärksten Kontraste, die diese Insel zu bieten hat.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Necròpolis de Son Real tut
Drei Stunden
Von Can Picafort am Wasser entlang zur Nekropole, über das Gelände und denselben Weg zurück — mit Badepausen an den Buchten unterwegs.
Ein halber Tag
Weiter bis Son Serra de Marina und dort einkehren.
Ein ganzer Tag
Zusammen mit S'Albufera oder Santa Margalida.
Bei Regen
Nicht sinnvoll. Alles liegt frei, und der Weg führt über offenes Gelände.
Praktisch
- Parken
- In Can Picafort oder Son Serra de Marina; am Gelände selbst nicht
- Öffentlich
- Bis Can Picafort
- Zeitbedarf
- Eine halbe Stunde am Gelände, mit Hin- und Rückweg zwei Stunden
- Hinweis
- Der Zugang ist frei und das Gelände jederzeit begehbar. Es gibt weder Schatten noch Wasser noch Toilette — was man braucht, bringt man mit.
- Bus
- Bis Can Picafort, von dort zu Fuß
- Zugänglichkeit
- Sandiger Küstenweg, am Gelände unebener Fels · Kinderwagen: Nicht sinnvoll · Rollstuhl: Nicht geeignet · Hunde: Angeleint
- Gibt es nicht
- Zufahrt bis zum Gelände · Eintritt und Führungen · Schatten und Wasser · Toiletten
- Koordinaten
- 39.7500,3.1800 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Necròpolis de Son Real
Wie alt ist die Nekropole von Son Real?
Die Gräber stammen aus der Talayotzeit, etwa aus dem siebten bis vierten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Auf rund achthundert Quadratmetern liegen etwa 110 Grabbauten, in denen ungefähr vierhundert Menschen bestattet wurden.
Wie kommt man hin?
Nur zu Fuß. Von Can Picafort sind es rund zwei Kilometer am Wasser entlang nach Osten, gut eine halbe Stunde; von Son Serra de Marina aus etwas weniger. Eine Zufahrt bis zum Gelände gibt es nicht.
Kostet der Besuch etwas?
Nein. Das Gelände liegt frei und ist jederzeit begehbar. Es gibt aber auch nichts — kein Schatten, kein Wasser, keine Toilette, keine Führung.
Was ist an den Gräbern besonders?
Sie bilden im Kleinen nach, was die Talayotkultur im Großen baute: runde und quadratische Kammern in derselben Bauweise wie die Wohn- und Wehrbauten, nur im Maßstab eines Sarges. Deshalb gilt der Ort als einer der aufschlussreichsten dieser Kultur.
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