Canyamel
Küstenort · Gemeinde Capdepera · 5 m
Eine breite Sandbucht mit Kiefernhang dahinter, ein paar Hotels, ein Golfplatz — und sonst wenig. Der ruhigste der größeren Badeorte im Nordosten, mit den Coves d'Artà als Nachbarn oben in der Felswand.
- Region
- Llevant
- Gemeinde
- Capdepera
- Höhe
- 5 m
- Flughafen
- 70 km , rund 70 Minuten
- Mietwagen
- nötig
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Golfer — der Platz von Canyamel liegt im Tal hinter dem Ort
- Wer einen breiten Sandstrand ohne Bettenburgen sucht
- Familien; der Einstieg ist flach und die Bucht meist ruhig
- Wer die Coves d'Artà besuchen will — sie liegen direkt nebenan
- Golfer
Passt nicht, wenn
- Wer abends etwas unternehmen will
- Wer Auswahl an Lokalen und Läden braucht
- Wer ohne Auto anreist
- Wer im Winter kommt; dann ist praktisch alles zu
Saisonkompass — wann Canyamel lohnt
Lohnt in April, Mai, Juni, September und Oktober. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar, März, November und Dezember.
Canyamel ist das, was Cala Ratjada nicht ist: ein Badeort, in dem abends nichts passiert. Die Bucht ist breit, der Sand hell, dahinter steht Kiefernwald statt einer Häuserfront, und die Bebauung hält sich in Grenzen. Wer Abwechslung sucht, ist hier nach zwei Tagen fertig. Wer einen ruhigen Strandtag will und danach in fünf Minuten in einer der eindrucksvollsten Höhlen der Insel steht, hat hier den besseren Ort. Ich fahre im Mai oder Oktober her — im August ist auch diese Bucht kein Geheimnis mehr.
Die Bucht
Die Bucht von Canyamel misst rund dreihundert Meter feinen hellen Sand in einer weiten Bucht, flacher Einstieg, meist ruhiges Wasser. Hinter dem Strand steht Kiefernwald, nicht eine Häuserfront — am hinteren Rand gibt es dadurch natürlichen Schatten, was an dieser Küste selten ist.
In der Saison sind Liegen, Schirme, ein paar Bars und Rettungsschwimmer da. Im Winter ist praktisch alles geschlossen, der Strand aber frei zugänglich.

Was es hier nicht gibt
Abendbetrieb, Auswahl, einen historischen Kern. Canyamel besteht aus einigen Hotels, wenigen Lokalen und einem Golfplatz. Wer Abwechslung will, ist nach zwei Tagen durch — wer Ruhe will, hat genau deshalb den besseren Ort gefunden.
Ein Auto braucht man hier: Die Busverbindungen ab Cala Ratjada und Capdepera fahren nur wenige Male am Tag.

Der Nachbar in der Felswand
Am Nordende der Bucht steigt die Küste steil an, und dort oben liegt der Eingang zu den Coves d’Artà — ein rund 25 Meter hohes Höhlenportal hoch über dem Meer. Mit dem Auto acht Minuten, zu Fuß eine gute halbe Stunde bergauf.
Diese Kombination ist das eigentliche Argument für Canyamel: vormittags die Höhle, bevor die Busse kommen, nachmittags der Strand.

Der Wehrturm
Im Hinterland der Bucht steht der Torre de Canyamel, ein Wohn- und Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert und einer der besterhaltenen seiner Art auf der Insel. Er liegt an der Zufahrtsstraße und kostet keine zusätzliche Fahrt.
Golf
Hinter dem Ort, im Tal Richtung Capdepera, liegt der Golfplatz von Canyamel — achtzehn Löcher zwischen Kiefern und Felshängen, mit den Wänden des Torrent de Canyamel als Kulisse. Für viele Gäste ist er der eigentliche Grund für die Anreise: Canyamel ist einer der Orte, an denen im Frühjahr und Herbst mehr Golftaschen als Strandtaschen aus den Autos geladen werden.
Das erklärt auch die Saison des Ortes. Während andere Badeorte im Oktober herunterfahren, bleibt hier länger geöffnet — März bis Mai und September bis November sind die Monate, in denen gespielt wird.
Wer nicht spielt, merkt vom Platz wenig; er liegt außer Sicht hinter dem Ort.
Wann man kommt
Mai und Oktober. Im August ist auch diese Bucht voll — nur immer noch ruhiger als Cala Ratjada. Zwischen November und März ist der Ort geschlossen; dann fährt man wegen der Höhle her, nicht wegen des Strands.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Canyamel tut
Drei Stunden
Strand, und danach zu Fuß oder mit dem Auto hinauf zu den Coves d'Artà — zusammen ergibt das den kompaktesten halben Tag der Gegend.
Ein halber Tag
Vormittags die Höhle, wenn noch keine Busse da sind, danach an den Strand.
Ein ganzer Tag
Zusätzlich der Torre de Canyamel im Hinterland, ein Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert, und nachmittags nach Capdepera oder Artà.
Bei Regen
Die Coves d'Artà. Sie sind das beste Regentagsziel des Nordostens und liegen fünf Fahrminuten entfernt.
Der Strand im Steckbrief
- Untergrund
- Feiner heller Sand
- Einstieg
- Flach und sandig
- Länge
- Rund dreihundert Meter in weiter Bucht
- Schatten
- Am hinteren Strandrand unter Kiefern, sonst gemietete Schirme
- Wind
- Meist ruhig; bei Ostwind läuft Welle auf
- Mit Kindern
- Gut
- Vor Ort
- Liegen und Schirme zum Mieten · Strandbars und Restaurants in der Saison · Rettungsschwimmer in der Hauptsaison
Praktisch
- Parken
- Parkflächen hinter dem Strand, meist ausreichend außer im Hochsommer
- Öffentlich
- In der Saison Verbindungen ab Cala Ratjada und Capdepera
- Zeitbedarf
- Ein halber Tag; mit Höhle und Wehrturm ein ganzer
- Hinweis
- Die Coves d'Artà liegen oben in der Felswand am Nordende der Bucht — zu Fuß rund dreißig Minuten, mit dem Auto acht.
- Bus
- In der Saison Verbindungen ab Cala Ratjada und Capdepera, wenige Fahrten am Tag
- Versorgung
- Supermarkt: Kleiner Laden in der Saison; größere Einkäufe in Capdepera · Apotheke: In Capdepera · Arzt: In Capdepera · Geldautomat: Vereinzelt an den Hotels · Tankstelle: In Capdepera
- Zugänglichkeit
- Ebene Zuwege bis zum Strandrand, dann Sand · Kinderwagen: Bis zum Strandrand ja · Rollstuhl: Bis zum Strandrand möglich · Hunde: In der Saison am Strand nicht erlaubt
- Gibt es nicht
- Nachtleben · Große Auswahl an Lokalen · Ganzjährige Versorgung · Ortskern mit Geschichte
- Koordinaten
- 39.6578,3.4394 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Canyamel
Wie ist der Strand von Canyamel?
Rund dreihundert Meter feiner heller Sand in einer weiten Bucht, mit flachem Einstieg und meist ruhigem Wasser. Hinter dem Strand steht Kiefernwald statt einer Hotelfront; am hinteren Rand gibt es natürlichen Schatten. In der Saison sind Liegen, Bars und Rettungsschwimmer da.
Wie kommt man von Canyamel zu den Coves d'Artà?
Die Höhle liegt oben in der Felswand am Nordende der Bucht. Mit dem Auto sind es rund acht Minuten über die Serpentinenzufahrt, zu Fuß etwa eine halbe Stunde bergauf.
Lohnt sich Canyamel als Standort?
Für Ruhesuchende ja, für alle anderen nicht. Es gibt einige Hotels, wenige Lokale, einen Golfplatz und sonst wenig — abends passiert nichts. Wer Auswahl und Betrieb will, wohnt in Cala Ratjada, knapp zwanzig Minuten entfernt.
Was ist der Torre de Canyamel?
Ein Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert im Hinterland der Bucht, einer der besterhaltenen mittelalterlichen Wohntürme der Insel. Er liegt an der Zufahrtsstraße und lässt sich gut mit einem Strandtag verbinden.
Braucht man in Canyamel ein Auto?
Ja. Es gibt in der Saison Busverbindungen ab Cala Ratjada und Capdepera, aber nur wenige Fahrten am Tag. Für Einkäufe, die Höhle und alles andere in der Umgebung ist ein Auto praktisch unverzichtbar.
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