Cala Agulla
Bucht · Gemeinde Capdepera · 3 m
Die große Sandbucht nordwestlich von Cala Ratjada: heller Sand, Kiefernwald und Dünen dahinter, an den Rändern Felsbänke im Flachwasser. Kein Ort, kein Hotel — nur Strand, Parkplatz und ein paar Bars.
- Region
- Llevant
- Gemeinde
- Capdepera
- Höhe
- 3 m
- Flughafen
- 80 km , rund 80 Minuten
- Mietwagen
- verzichtbar
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer einen großen Sandstrand mit Kiefernwald statt Hotelzeile will
- Familien; der Einstieg ist flach und der Strand bewacht
- Wer zu Fuß von Cala Ratjada kommen mag — eine gute halbe Stunde am Wasser
- Schnorchler; an den Felsbänken an den Buchträndern lohnt es sich
Passt nicht, wenn
- Wer im Hochsommer spontan mit dem Auto kommt
- Wer Ruhe sucht; das ist der Hauptstrand der Gegend
- Wer Versorgung über Strandbars hinaus braucht
- Wer bei Nordwind baden will — dann läuft hier Brandung auf
Saisonkompass — wann Cala Agulla lohnt
Lohnt in März, April, Mai, Juni, September und Oktober. Eher meiden in August. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar, März, November und Dezember.
Die Cala Agulla ist der Beweis, dass an dieser Küste nicht alles zugebaut wurde. Hinter dem Strand steht Kiefernwald, keine Hotelzeile — und das liegt daran, dass das Gebiet unter Schutz steht. Der Preis dafür ist der Parkplatz: Wer im Sommer nach zehn Uhr kommt, sucht lange oder gar nicht. Ich gehe deshalb von Cala Ratjada zu Fuß, eine gute halbe Stunde am Wasser entlang, und bin am Strand, bevor der erste Bus hält. Und wer die Ränder aufsucht, wo die Felsbänke im Flachwasser liegen, hat auch im Juli noch Platz.
Was diese Bucht ausmacht
Die Cala Agulla ist der größte Sandstrand im Nordosten und trotzdem nicht bebaut. Hinter dem rund fünfhundert Meter langen Bogen stehen Kiefernwald und Dünen — kein Hotel, kein Ort, nur ein Parkplatz und ein paar Strandbars. Das Gebiet steht unter Schutz, und genau das erklärt den Unterschied zu allem, was drei Kilometer weiter südlich am Wasser steht.

Die Ränder sind der Trick
In der Strandmitte ist der Einstieg flach und sandig — gut für Kinder, in der Saison bewacht. An den Rändern liegen flache Felsbänke im klaren Flachwasser. Dort ist es zum Schnorcheln am besten, und dort ist auch dann noch Platz, wenn in der Mitte Handtuch an Handtuch liegt.
Bei Nordwind läuft an dieser Küste Brandung auf. Dann ist der Ortsstrand Son Moll in Cala Ratjada die geschütztere Wahl.

Wer wo liegt
Der Strand hat drei Abschnitte, und sie fühlen sich verschieden an.
Am Südende, wo man von Cala Rajada kommt, liegen meist Familien mit kleinen Kindern — dort ist das Wasser am flachsten und der Weg vom Parkplatz am kürzesten.
Wenige hundert Meter weiter beginnt der laute Teil. Wenn in Deutschland die Hallensaison zu Ende geht, treffen hier ganze Mannschaften ein — Handball, Basketball, Volleyball, Fußball — und feiern das entsprechend. Wer Ruhe sucht, geht daran vorbei.
Im letzten Drittel wird es dann wieder still. Dort liegt man mit Blick auf die Felsbänke, und der Kiefernwald reicht fast bis ans Wasser.
Wer das weiß und sich den richtigen Abschnitt aussucht, hat einen der schönsten Strände der Nordostküste.

Das Parkplatzproblem
Der große Parkplatz vor dem Strand ist kostenpflichtig und in der Hauptsaison ab dem Vormittag voll. Wer in Cala Ratjada wohnt, sollte gar nicht erst fahren: Der Ortsbus hält direkt am Strand, und zu Fuß am Wasser entlang sind es gut dreißig Minuten — ein Weg, der sich für sich genommen lohnt.

Zwei Wege, die sich anschließen
Nach Norden führt ein Weg in rund zehn Minuten zur kleinen Cala Moltó — deutlich ruhiger, aber ohne jede Infrastruktur.
Nach oben führt ein Weg auf den Berg dahinter zur Torre de Son Jaumell, dem Wachturm aus dem 16. Jahrhundert: rund drei Kilometer ab dem Parkplatz, etwa fünfzig Minuten, und der weiteste Blick der ganzen Ostspitze.

Die Vögel
Zwischen Cala Agulla und Cala Mesquida liegen die größten Möwen- und Kormorankolonien der Balearen. Wer ein Fernglas dabeihat, sollte es benutzen — von den Wanderwegen aus sieht man mehr als vom Strand.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Cala Agulla tut
Drei Stunden
Früh kommen, in der Mitte des Strands bleiben, zum Schnorcheln an einen der felsigen Ränder wechseln.
Ein halber Tag
Vormittags Strand, danach über den Wanderweg nach Norden zur kleinen Cala Moltó — zehn Minuten zu Fuß und deutlich ruhiger.
Ein ganzer Tag
Morgens Strand, mittags hinauf zur Torre de Son Jaumell, dem Wachturm auf dem Berg dahinter: rund drei Kilometer ab dem Parkplatz, etwa fünfzig Minuten. Nachmittags zurück ins Wasser.
Bei Regen
Hier nichts. Capdepera mit der Festung liegt zehn Minuten entfernt.
Der Strand im Steckbrief
- Untergrund
- Feiner heller Sand, an den Rändern flache Felsbänke
- Einstieg
- Flach und sandig in der Mitte, felsig an den Seiten
- Länge
- Rund fünfhundert Meter in weiter Sichel
- Schatten
- Am hinteren Strandrand unter den Kiefern, sonst keiner
- Wind
- Bei Nordwind läuft Brandung auf; dann ist Son Moll in Cala Ratjada die geschütztere Wahl
- Mit Kindern
- Gut, in der Saison mit Rettungsschwimmern
- Vor Ort
- Liegen und Schirme zum Mieten · Strandbars · Rettungsschwimmer in der Saison · Großer kostenpflichtiger Parkplatz
Praktisch
- Parken
- Großer kostenpflichtiger Parkplatz, im Sommer ab dem Vormittag voll
- Öffentlich
- Ortslinie ab Cala Ratjada und Capdepera
- Zeitbedarf
- Ein halber Tag; mit Cala Moltó oder dem Wachturm ein ganzer
- Hinweis
- Zwischen Cala Agulla und Cala Mesquida liegen die größten Möwen- und Kormorankolonien der Balearen — Fernglas lohnt sich.
- Bus
- Ortslinie ab Cala Ratjada und Capdepera, in der Saison mehrmals stündlich. Zu Fuß von Cala Ratjada rund 30 Minuten.
- Versorgung
- Supermarkt: Keiner am Strand; nächste in Cala Ratjada · Apotheke: In Cala Ratjada · Arzt: In Cala Ratjada · Geldautomat: Vereinzelt am Parkplatz · Tankstelle: In Capdepera
- Zugänglichkeit
- Befestigter Weg vom Parkplatz bis zum Strandrand, dann Sand · Kinderwagen: Bis zum Strandrand ja · Rollstuhl: Zugang bis zum Strandrand, im Sand nicht · Hunde: In der Saison nicht erlaubt
- Gibt es nicht
- Ortschaft · Hotels direkt am Strand · Supermarkt · Kostenfreies Parken
- Koordinaten
- 39.7222,3.4531 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Cala Agulla
Muss man an der Cala Agulla fürs Parken zahlen?
Ja, der große Parkplatz vor dem Strand ist kostenpflichtig. In der Hauptsaison ist er ab dem Vormittag belegt. Wer in Cala Ratjada wohnt, fährt besser mit dem Ortsbus oder geht in gut einer halben Stunde am Wasser entlang zu Fuß.
Ist die Cala Agulla für Kinder geeignet?
Ja. Der Einstieg in der Strandmitte ist flach und sandig, in der Saison sind Rettungsschwimmer da. An den Rändern liegen Felsbänke im Flachwasser — dort ist Vorsicht und besser Badeschuhwerk angebracht. Bei Nordwind kann kräftige Brandung auflaufen.
Gibt es an der Cala Agulla Schatten?
Am hinteren Strandrand stehen alte Kiefern, die Schatten geben; wer früh kommt, bekommt dort einen Platz. Auf der offenen Sandfläche gibt es außer gemieteten Schirmen keinen Schatten.
Wie kommt man von der Cala Agulla zur Cala Moltó?
Zu Fuß über den Weg am nördlichen Ende des Strands, rund zehn Minuten über Fels und durch niedrige Macchia. Die Cala Moltó ist deutlich kleiner und ruhiger, hat aber keine Infrastruktur.
Warum ist die Cala Agulla nicht bebaut?
Weil das Gebiet unter Schutz steht. Hinter dem Strand liegen Kiefernwald und Dünen statt Hotels. Zwischen Cala Agulla und Cala Mesquida befinden sich zudem die größten Möwen- und Kormorankolonien der Balearen.
Was in Reichweite liegt
Sehenswürdigkeiten
In der Umgebung
Keine Burg, sondern eine ummauerte Stadt, aus der die Bewohner ausgezogen sind: Über Capdepera liegt eine der …
Eine Tropfsteinhöhle, die sich mit einem 25 Meter hohen Portal direkt über dem Meer öffnet — der spektakulärste …
Keine Kirche mit Aussicht, sondern eine Festung mit Kirche darin: Auf dem Burgberg über Artà steht eine Wehrmauer …
Ein Einsiedlerkloster von 1805 im Massís d'Artà, neun Kilometer über einer schmalen Bergstraße. Bis 2010 lebten …
Entfernungen ohne Zeitangabe sind Luftlinie. Auf Mallorca kann die Fahrzeit deutlich darüber liegen — wo mir das bekannt ist, steht sie dabei.
Wenn es hier nicht passt
Strände und Bademöglichkeiten im Umfeld
Die kleine Bucht hinter der Cala Agulla: zehn Minuten zu Fuß über den Fels, ein schmaler Sandstreifen zwischen …
nur zu Fuß, rund 10 Minuten
Nach Palma der zweitwichtigste Fischereihafen der Insel — und zugleich der deutscheste Ferienort Mallorcas. Drei …
zu Fuß am Wasser entlang rund 30 Minuten
Dreihundert Meter Sand zwischen zwei flachen Felsen, dahinter ein Dünensystem im Naturschutzgebiet, über das ein …
Eine breite Sandbucht mit Kiefernhang dahinter, ein paar Hotels, ein Golfplatz — und sonst wenig. Der ruhigste der …
Von hier aus
Lage auf der Insel
2 Orte an dieser Stelle
3 Orte an dieser Stelle
3 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
3 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
3 Orte an dieser Stelle
3 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
3 Orte an dieser Stelle
- Cala Agulla — diese Seite
- Cala Moltó
- Torre de Son Jaumell
4 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle