Caló des Moro
Bucht · Gemeinde Santanyí · 5 m
Die meistfotografierte Bucht Mallorcas — und eine der wenigen, die man wirklich klettern muss: erst 110 Stufen zur Cala s'Almunia, dann Trampelpfade, dann rund zwanzig Meter Abstieg über Fels. Unten: dreißig Meter Sand.
- Region
- Llevant
- Gemeinde
- Santanyí
- Höhe
- 5 m
- Flughafen
- 58 km , rund 60 Minuten
- Mietwagen
- nötig
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer trittsicher ist und den Abstieg als Teil des Ausflugs sieht
- Schnorchler; an den Steilwänden lohnt es sich
- Wer in der Nebensaison und früh am Tag unterwegs ist
- Wer Verpflegung, Wasser und Schirm selbst mitbringt
Passt nicht, wenn
- Familien mit kleinen Kindern
- Wer nicht klettern will oder kann
- Wer im Juli oder August spontan kommt
- Wer bei starkem Wellengang baden möchte
Saisonkompass — wann Caló des Moro lohnt
Lohnt in März, April, Oktober und November. Eher meiden in Juni, Juli und August. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember.
Diese Bucht ist auf jedem zweiten Mallorca-Foto, und die Fotos lügen nicht — sie lassen nur weg, wie man hinkommt und wie viele Leute gleichzeitig auf diesen dreißig Metern Sand stehen. Der Caló des Moro ist wunderschön und gleichzeitig ein Lehrstück darüber, was passiert, wenn ein Ort berühmt wird, der für zwanzig Leute gebaut ist. Mein Rat: Nebensaison, früh, mit festen Schuhen und genug Wasser. Und wenn unten kein Platz mehr ist, geht man wieder hinauf, statt sich dazwischenzuquetschen. Die Cala s'Almunia direkt daneben ist fast genauso schön und halb so voll.
Warum alle herkommen
Der Caló des Moro gehört zu den meistfotografierten Buchten Mallorcas: ein Sandstreifen von rund dreißig Metern zwischen steilen Felswänden, davor Wasser in einem Türkis, das auf Bildern unglaubwürdig wirkt und in Wirklichkeit stimmt.
Das ist die eine Hälfte. Die andere: Diese Bucht ist für zwanzig Leute gemacht und wird im Sommer von hunderten besucht.

Der Weg
Es gibt nur einen, und er ist kein Spaziergang:
- Von Santanyí rund neun Kilometer bis zur Straße oberhalb der Cala s’Almunia. Ausgewiesene Parkplätze gibt es nicht — man stellt am Straßenrand ab.
- 110 Stufen hinunter zur Cala s’Almunia.
- Über Trampelpfade an den Fischerhäusern vorbei.
- Rund zwanzig Meter über Fels hinunterklettern.
Bei trockenem Wetter und mit festen Schuhen ist das für trittsichere Erwachsene machbar. Bei Nässe nicht — dann wird der Fels rutschig. Für kleine Kinder ist der Abstieg ungeeignet.

Was man mitbringen muss
Alles: Wasser, Verpflegung, Sonnenschirm. Es gibt hier keine Bar, keine Toiletten, keine Aufsicht und praktisch keinen Schatten. Und man sollte sich beim Baden nicht verausgaben — der Aufstieg wartet.
Bei ruhiger See ist das Baden auch ohne Aufsicht unproblematisch; wenn die Wellen in die schmale Bucht drücken, weicht man besser aus.
Der ehrliche Rat
Kommen Sie in der Nebensaison und früh. März, Anfang April, Oktober, November. Im Juli und August steht man entweder ohne Parkplatz da oder unten auf dreißig Metern Sand zwischen deutlich mehr Menschen, als dort hingehören.
Und wenn unten kein Platz mehr ist: Die Cala s’Almunia, durch die der Weg ohnehin führt, ist fast so schön und meist halb so voll.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Caló des Moro tut
Drei Stunden
Früh anfahren, absteigen, baden und schnorcheln, rechtzeitig wieder hinauf. Mehr passt hier nicht hinein.
Ein halber Tag
Zusätzlich die Cala s'Almunia, durch die der Weg ohnehin führt — dort ist mehr Platz und meist weniger Betrieb.
Ein ganzer Tag
Vormittags hier, nachmittags an die Cala Llombards oder Cala Santanyí, wo es Liegen, Schatten und etwas zu trinken gibt.
Bei Regen
Ausgeschlossen. Der Abstieg ist bei Nässe gefährlich.
Der Strand im Steckbrief
- Untergrund
- Feiner Sand zwischen hohen Felswänden
- Einstieg
- Sandig, aber die Bucht ist sehr klein
- Länge
- Rund dreißig Meter
- Schatten
- Praktisch keiner — Sonnenschirm mitbringen
- Wind
- Bei starkem Wellengang drückt die See in die schmale Bucht
- Mit Kindern
- Nicht geeignet
- Vor Ort
- Keine
Praktisch
- Parken
- Keine ausgewiesenen Flächen, nur Straßenrand. In der Nebensaison unproblematisch, im Sommer der begrenzende Faktor.
- Zeitbedarf
- Zwei bis drei Stunden
- Hinweis
- Kein Wasser, keine Gastronomie, keine Aufsicht, kaum Schatten. Der Abstieg endet mit rund zwanzig Metern Kletterei über Fels.
- Bus
- Keine Verbindung
- Versorgung
- Supermarkt: Keiner · Apotheke: In Santanyí · Arzt: In Santanyí · Geldautomat: Keiner · Tankstelle: In Santanyí
- Zugänglichkeit
- Treppen, Trampelpfade und eine Kletterstelle über Fels · Kinderwagen: Nicht möglich · Rollstuhl: Nicht möglich · Hunde: Nicht empfehlenswert
- Gibt es nicht
- Gastronomie · Trinkwasser · Strandaufsicht · Schatten · Parkplätze · Barrierefreier Zugang
- Koordinaten
- 39.3138,3.1214 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Caló des Moro
Wie kommt man zum Caló des Moro?
Von Santanyí rund neun Kilometer bis zur Straße oberhalb der Cala s'Almunia. Dort stellt man am Straßenrand ab, steigt die 110 Stufen zur Cala s'Almunia hinunter, folgt Trampelpfaden an den Fischerhäusern vorbei und klettert schließlich rund zwanzig Meter in die Bucht hinunter. Einen anderen Zugang gibt es nicht.
Ist der Abstieg zum Caló des Moro gefährlich?
Bei trockenem Wetter und mit festem Schuhwerk ist er für trittsichere Erwachsene machbar, aber es ist eine Kletterstelle und kein Weg. Bei Nässe wird der Fels rutschig — dann sollte man darauf verzichten. Für kleine Kinder ist der Abstieg nicht geeignet.
Gibt es am Caló des Moro Gastronomie?
Nein. Keine Bar, kein Wasser, keine Toiletten, keine Aufsicht. Getränke, Verpflegung und ein Sonnenschirm gehören ins Gepäck, denn Schatten gibt es hier praktisch keinen.
Wann sollte man den Caló des Moro besuchen?
März, Anfang April, Oktober und November — und immer früh am Tag. Die Bucht misst rund dreißig Meter; im Hochsommer stehen dort deutlich mehr Menschen, als hineinpassen. Wer dann kommt, findet weder einen Platz am Straßenrand noch unten am Sand.
Kann man am Caló des Moro schnorcheln?
Ja, an den Steilwänden der Bucht lohnt es sich. Bei ruhiger See ist das Baden hier auch ohne Aufsicht unproblematisch. Wenn die Wellen stark in die schmale Bucht drücken, sollte man aus Sicherheitsgründen auf andere Strände ausweichen.
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