Porto Cristo
Küstenort · Gemeinde Manacor · 8 m · 7.500 Einwohner
Der Ort mit den zwei Uhrzeiten: Von zehn bis vier gehört er den Bussen, die zu den Coves del Drac fahren. Davor und danach ist Porto Cristo ein beschaulicher Hafenort mit Altstadt, Strand und einem Wachturm von 1577.
- Region
- Llevant
- Gemeinde
- Manacor
- Einwohner
- 7.500
- Höhe
- 8 m
- Flughafen
- 62 km , rund 60 Minuten
- Mietwagen
- empfohlen
- Lohnt für
- einen ganzen Aufenthalt
Passt zu dir, wenn
- Wer die Höhlen sehen will und den Ort gleich mit
- Wer einen Badestrand direkt in einer geschützten Bucht sucht
- Familien; der Strand liegt geschützt am Ende der Bucht
- Wer früh aufsteht oder spät unterwegs ist
Passt nicht, wenn
- Wer zwischen zehn und sechzehn Uhr Ruhe erwartet
- Wer einen unentdeckten Ort sucht
- Wer einen langen Strand will
- Wer im Winter volles Angebot braucht
Saisonkompass — wann Porto Cristo lohnt
Lohnt in März, April, Mai, Juni, September, Oktober und November.
Kaum ein Ort auf Mallorca hat einen so klaren Tagesrhythmus. Von acht bis zehn Uhr morgens ist Porto Cristo das, was es eigentlich ist: ein beschaulicher Hafenort mit einer kleinen Altstadt, einem Strand in der Bucht und Fischerbooten neben ein paar Yachten. Dann kommen die Tagesbusse zu den Höhlen — Höhle besichtigen, schnell durch den Ort, Fotos, zurück in den Bus. Und wenn die letzten am späten Nachmittag abgefahren sind, blüht der Ort wieder auf, bis nach Sonnenuntergang. Wer hier übernachtet, hat beide guten Hälften. Wer als Tagesgast kommt, sollte um acht da sein oder um fünf.
Der Ort mit den zwei Uhrzeiten
Porto Cristo liegt an der Cala Manacor, keine vierzehn Kilometer von Manacor entfernt, und hat einen Rhythmus, den man kennen muss:
Acht bis zehn Uhr — ein beschaulicher Hafenort. Kleine Altstadt, Strand am Ende der Bucht, Fischerboote neben Yachten, stilles Wasser im Hafenbecken.
Zehn bis sechzehn Uhr — die Tagesbusse. Höhle besichtigen, schnell durch den Ort, Fotos, zurück in den Bus.
Ab sechzehn Uhr — der Ort blüht wieder auf, bis nach Sonnenuntergang.
Wer hier übernachtet, bekommt beide guten Hälften. Wer als Tagesgast kommt, sollte das bei der Planung berücksichtigen.

Die Höhlen
Zwei große Systeme liegen hier: die Coves del Drac und die Coves dels Hams. Die Coves del Drac gelten als größer und imposanter — und sind entsprechend der Grund für die Busse.
Weniger bekannt sind die Coves Blanques an der Ostseite der Bucht. Dort wurden Spuren der Talayot-Kultur gefunden, aus der Zeit um 2000 vor Christus und älter.
Bei Regen ist das der beste Ort der ganzen Ostküste — mit dem Haken, dass alle anderen dann denselben Gedanken haben.

Was man sonst sieht
Die Església Mare de Déu del Carme aus den 1920er-Jahren, der Torre del Serral dels Falcons von 1577 an der südlichen Hafeneinfahrt — ein Signal- und Wachturm des alten Warnsystems gegen Piraten — und der Club Nàutic, gegründet von Joan Servera Amer.
Etwas außerhalb Richtung Cala Millor liegt der Safari-Zoo.

Der Strand
Am Ende der Bucht liegt ein kleiner, geschützter Sandstrand mit flachem Einstieg. In der Saison gibt es Liegen, Schirme und Rettungsschwimmer. Für Familien ist das die verlässlichste Badestelle dieses Küstenabschnitts.
Wann man kommt
März ist unterschätzt: Die Höhlen haben geöffnet, aber ohne Warteschlange. Mai und Oktober sind die besten Monate insgesamt. Im Juli und August gilt die Uhrzeitregel doppelt.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Porto Cristo tut
Drei Stunden
Früh kommen: Hafen, Promenade, Altstadt, dann in die Coves dels Hams oder die Coves del Drac, bevor die Busse eintreffen.
Ein halber Tag
Zusätzlich der Torre del Serral dels Falcons an der südlichen Hafeneinfahrt und ein Bad im geschützten Strand am Ende der Bucht.
Ein ganzer Tag
Vormittags Höhle und Ort, mittags Strand, am späten Nachmittag noch einmal durch den Ort, wenn die Busse weg sind — das ist die schönste Stunde.
Bei Regen
Der beste Regentag der Ostküste: beide Höhlensysteme liegen hier.
Der Strand im Steckbrief
- Untergrund
- Feiner Sand
- Einstieg
- Flach und geschützt am Ende der Bucht
- Länge
- Rund zweihundert Meter
- Schatten
- Wenig; Schirme zum Mieten
- Wind
- In der Bucht geschützt
- Mit Kindern
- Sehr gut
- Vor Ort
- Liegen und Schirme zum Mieten · Lokale und Bars an der Promenade · Rettungsschwimmer in der Saison · Club Nàutic mit Sportboothafen
Praktisch
- Parken
- In den Straßen oberhalb des Hafens; zu den Höhlen-Stoßzeiten eng
- Öffentlich
- Verbindungen ab Manacor, Cala Millor und Palma
- Zeitbedarf
- Ein halber Tag mit Höhle, als Standort eine Woche
- Hinweis
- Die Tagesbusse zu den Höhlen bestimmen den Rhythmus. Vor zehn Uhr und nach sechzehn Uhr ist der Ort ein anderer.
- Bus
- Verbindungen ab Manacor, Cala Millor und Palma; in der Saison zusätzliche Fahrten zu den Höhlen.
- Versorgung
- Supermarkt: Mehrere im Ort, ganzjährig · Apotheke: Mehrere · Arzt: Im Ort, Krankenhaus in Manacor · Geldautomat: Reichlich · Tankstelle: An der Ausfallstraße nach Manacor
- Zugänglichkeit
- Promenade eben, Altstadtgassen teils ansteigend · Kinderwagen: An Promenade und Strand uneingeschränkt · Rollstuhl: Promenade befahrbar; die Höhlen nicht · Hunde: Am Strand in der Saison nicht erlaubt
- Gibt es nicht
- Ruhe zur Mittagszeit · Langer Strand · Unentdeckter Ort
- Koordinaten
- 39.5417,3.3364 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Porto Cristo
Wann sollte man Porto Cristo besuchen?
Vor zehn Uhr morgens oder nach sechzehn Uhr. Dazwischen fallen die Tagesbusse ein, die zu den Coves del Drac und den Coves dels Hams fahren. Wer außerhalb dieser Zeiten kommt, erlebt einen beschaulichen Hafenort; wer mittendrin kommt, erlebt einen Busparkplatz.
Welche Höhlen gibt es bei Porto Cristo?
Zwei große Systeme: die Coves del Drac und die Coves dels Hams. Die Coves del Drac gelten als größer und imposanter. Dazu kommen die Coves Blanques an der Ostseite der Bucht, in denen Spuren der Talayot-Kultur gefunden wurden — rund 2000 Jahre vor Christus und älter.
Hat Porto Cristo einen Strand?
Ja, einen kleinen Sandstrand direkt am Ende der Bucht. Er liegt geschützt, fällt flach ab und ist damit für Familien gut geeignet. In der Saison gibt es Liegen, Schirme und Rettungsschwimmer.
Was ist der Torre del Serral dels Falcons?
Ein Signal- und Wachturm aus dem Jahr 1577 an der südlichen Einfahrt zum Hafen von Porto Cristo. Er gehörte zum Warnsystem gegen Piratenangriffe, das die ganze Küste überzog.
Was kann man in Porto Cristo außer den Höhlen sehen?
Die kleine Altstadt, die Kirche Església Mare de Déu del Carme aus den 1920er-Jahren, den Wachturm von 1577 an der Hafeneinfahrt und den Club Nàutic, gegründet von Joan Servera Amer. Etwas außerhalb Richtung Cala Millor liegt der Safari-Zoo.
Lohnt sich Porto Cristo als Standort?
Ja — gerade weil man dann die beiden guten Tageshälften mitnimmt, die den Tagesgästen entgehen. Es gibt ganzjährig Versorgung, Lokale, einen geschützten Strand und mit Manacor eine Stadt in Reichweite.
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