Campos
Landdorf · 40 m · 10.000 Einwohner
Ein Ackerbauort im Süden mit Straßen aus goldgelbem Sandstein, in dem seit Generationen Milch, Kapern und Gemüse erzeugt werden. Kein Ferienort — der Weg zu den Stränden führt nur hindurch.
- Region
- Migjorn
- Einwohner
- 10.000
- Höhe
- 40 m
- Flughafen
- 38 km , rund 35 Minuten
- Mietwagen
- nötig
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer auf dem Weg nach Es Trenc, Sa Ràpita oder Colònia de Sant Jordi ist
- Wer donnerstags oder samstags auf den Markt möchte
- Wer Sandsteinorte mag, die nicht für Besucher hergerichtet sind
- Radfahrer; die Ebene ringsum ist flach und verkehrsarm
Passt nicht, wenn
- Wer eine Sehenswürdigkeit erwartet
- Wer baden will — bis ans Meer sind es zehn Kilometer
- Wer im Hochsommer mittags kommt
- Wer Betrieb sucht
Saisonkompass — wann Campos lohnt
Lohnt in Januar, Februar, März, April, Mai, Oktober, November und Dezember. Eher meiden in Juli und August.
Campos liegt flach, hat keinen Berg, kein Meer und keine Sehenswürdigkeit. Zehntausend Einwohner leben davon, dass die Ebene ringsum fruchtbar ist: Milchvieh, Gemüse, Kapern, Salz. Für Reisende ist der Ort das, was zwischen ihnen und Es Trenc liegt. Und doch zeige ich ihn Ihnen, weil er vorführt, wie das Landesinnere funktioniert, wenn es nicht hübsch sein muss. Die Straßen sind gerade, die Häuser aus dem gelben Stein der Gegend, die Fassaden nicht alle hergerichtet. Man sieht einem Ort selten so deutlich an, dass er von Arbeit lebt und nicht von Besuchern. Zwanzig Minuten reichen — aber sie erklären mehr über den Süden als eine Stunde am Strand.
Was Campos ist
Ein Ort von rund 10.000 Einwohnern im Süden, an der Kreuzung der Straßen nach Llucmajor, Santanyí, Ses Salines und zur Küste. Flach gelegen, ohne Berg, ohne Meer, ohne Sehenswürdigkeit.
Gelebt wird von der Ebene ringsum: Milchvieh, Gemüse, Kapern — und dem Salz aus den Salinen an der Küste. Sie gehört zu den fruchtbarsten Gegenden der Insel.

Warum es trotzdem hierher gehört
Weil man einem Ort selten so deutlich ansieht, dass er von Arbeit lebt und nicht von Besuchern. Die Straßen sind gerade, die Häuser aus dem gelben Stein der Gegend, die Fassaden nicht alle hergerichtet.
Zwanzig Minuten reichen. Aber sie erklären mehr über den Süden als eine Stunde am Strand.

Der Markt
Donnerstags und samstags am Vormittag. Kein Touristenmarkt — dort stehen Erzeugnisse aus der Umgebung und keine Sonnenhüte.
Wann man kommt
März und Oktober. Im Februar blüht die Mandel in der Ebene, im Juni beginnt die Kapernernte.
Im Juli und August ist der Süden die heißeste Ecke der Insel, und mittags steht die Luft zwischen den Häusern.
Und praktisch: Campos ist die letzte größere Versorgung vor Es Trenc und Sa Ràpita. An der Küste selbst gibt es wenig.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Campos tut
Drei Stunden
Durch den Kern zur Pfarrkirche und am Rathaus vorbei, dann hinaus zu den Feldern — und weiter an die Küste.
Ein halber Tag
Zusammen mit Es Trenc und Sa Ràpita oder mit Ses Salines.
Ein ganzer Tag
Nein. Campos ist der Halt auf der Strecke, kein Tagesziel.
Bei Regen
Wenig. Ein paar Cafés, sonst führt der Weg nach Palma.
Praktisch
- Parken
- Im Ort unproblematisch, an Markttagen knapp
- Öffentlich
- Verbindungen ab Palma, Llucmajor und Santanyí
- Zeitbedarf
- Zwanzig Minuten bis eine Stunde
- Hinweis
- Markt ist donnerstags und samstags am Vormittag. Campos ist die letzte größere Versorgung vor Es Trenc und Sa Ràpita — an der Küste selbst gibt es wenig.
- Bus
- Verbindungen ab Palma, Llucmajor und Santanyí
- Versorgung
- Supermarkt: Mehrere im Ort · Apotheke: Mehrere · Arzt: Gesundheitszentrum im Ort · Geldautomat: Am Hauptplatz · Tankstelle: An den Ausfallstraßen
- Zugänglichkeit
- Ebene gepflasterte und asphaltierte Straßen · Kinderwagen: Unproblematisch · Rollstuhl: Weitgehend befahrbar · Hunde: Unproblematisch
- Gibt es nicht
- Sehenswürdigkeit · Strand · Hotels · Abendbetrieb
- Koordinaten
- 39.4308,3.0189 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Campos
Wann ist Markt in Campos?
Donnerstags und samstags am Vormittag. Es ist ein Markt für den örtlichen Bedarf, kein Touristenmarkt — entsprechend stehen dort Erzeugnisse aus der Umgebung und nicht Sonnenhüte.
Wofür ist Campos bekannt?
Für Landwirtschaft: Milchvieh, Gemüse, Kapern und das Salz aus den Salinen an der Küste. Die Ebene um den Ort gehört zu den fruchtbarsten Gegenden der Insel.
Wie weit ist es von Campos an den Strand?
Rund zehn Kilometer bis Es Trenc oder Sa Ràpita, etwa eine Viertelstunde mit dem Auto. Campos selbst liegt im Landesinneren und hat kein Wasser.
Lohnt sich ein Halt in Campos?
Für zwanzig Minuten ja — wegen der Sandsteinstraßen und weil man sieht, wie das Landesinnere funktioniert, wenn es nicht für Besucher hergerichtet ist. Als Tagesziel nicht.
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