Ermita de Bonany
· Gemeinde Petra · 317 m
Ein Wallfahrtsort auf dem Puig de Bonany über Petra, 317 Meter hoch. Bis 1990 lebten hier Einsiedler; von der Terrasse sieht man an klaren Tagen über den halben Pla bis zur Tramuntana.
- Region
- Pla de Mallorca
- Gemeinde
- Petra
- Höhe
- 317 m
- Flughafen
- 45 km , rund 45 Minuten
- Mietwagen
- nötig
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer den Pla abfährt und einen Überblick sucht
- Wer Wallfahrtsorte mag, die noch in Gebrauch sind
- Wer mit dem Rad hinauffahren will — es ist der Hausberg der Radfahrer
- Wer am Abend den weiten Blick sucht
Passt nicht, wenn
- Wer Prunk erwartet
- Wer die schmale Bergstraße scheut
- Wer bei Dunst kommt
- Wer Gastronomie braucht
Saisonkompass — wann Ermita de Bonany lohnt
Lohnt in Januar, Februar, März, April, Mai, September, Oktober, November und Dezember.
Der Name ist die Geschichte. Im Jahre 1606 ließ der Pfarrer von Petra auf dem Gipfel ein Oratorium bauen; drei Jahre später zogen die Bauern in einer Prozession hinauf und baten um ein Ende der großen Dürre. Der Regen kam, aus dem schlechten Jahr wurde ein gutes — ein „bon any" —, und seither heißen der Berg, die Kirche und die Marienfigur so. Bis 1990 lebten hier Einsiedler, heute wird der Ort vom Bistum betreut, und es gibt sogar eine Herberge. Man fährt eine schmale Straße hinauf, stellt das Auto auf dem Kiesplatz ab und steht auf einer Terrasse über dem gesamten Inselinneren. Der Bau ist schlicht: eine Fassade mit Doppelglockengiebel, dahinter ein schmuckloser Trakt, ein Brunnen im Hof. Aber es ist die beste Aussicht des Pla, und sie kostet nichts.
Was Ermita de Bonany ist
Ein Wallfahrtsort auf dem Puig de Bonany, 317 Meter hoch, über Petra im Pla de Mallorca.
Woher der Name kommt
Im Jahre 1606 ließ der Pfarrer von Petra auf dem Gipfel ein Oratorium errichten. 1609 zogen die Bewohner in einer Prozession hinauf und baten um ein Ende der Dürre.
Der Regen kam. Aus dem schlechten Jahr wurde ein gutes — katalanisch „bon any“. Danach heißen Berg, Kirche und Marienfigur.
Seit 1630 ziehen die Orte der Umgebung am Osterdienstag zum Pancaritat hinauf: Petra, Vilafranca, Sant Joan und Ariany.

Was man sieht
Eine Fassade mit Doppelglockengiebel, dahinter einen schmucklosen Trakt, einen Brunnen im Hof. Einsiedler lebten hier bis 1990; heute betreut das Bistum den Ort, und es gibt eine einfache Herberge.
Und die Terrasse: von dort geht der Blick über den halben Pla, an klaren Tagen bis zur Tramuntana.

Praktisch
Eine schmale, kurvenreiche Straße von Petra herauf, oben ein Kiesplatz. Keine Gastronomie — Wasser vorher mitnehmen.
Der Hof und die Terrasse sind frei zugänglich, die Kirche nicht durchgehend geöffnet.
Wann man kommt
Januar für die klarste Luft, Februar für die Mandelblüte im ganzen Pla, April und Oktober für alles zusammen.
Im Hochsommer nimmt der Dunst die Fernsicht.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Ermita de Bonany tut
Drei Stunden
Hinauffahren, um den Bau herumgehen, auf der Terrasse stehen bleiben, danach nach Petra hinunter.
Ein halber Tag
Zusätzlich Petra selbst, Ariany oder Sant Joan.
Ein ganzer Tag
Der ganze Pla: Petra, Bonany, Ariany, Sineu, Sant Joan.
Bei Regen
Nicht sinnvoll. Der Ort lebt von der Sicht.
Praktisch
- Parken
- Kiesplatz oben, kostenfrei
- Öffentlich
- Keine Haltestelle am Berg
- Zeitbedarf
- Eine halbe Stunde
- Hinweis
- Der Zugang zum Hof und zur Terrasse ist frei. Die Kirche ist nicht durchgehend geöffnet. Es gibt eine einfache Herberge, aber keine Gastronomie — Wasser und Proviant vorher mitnehmen.
- Bus
- Keine Haltestelle am Berg
- Zugänglichkeit
- Kiesplatz, gepflasterter Hof, Stufen zur Terrasse · Kinderwagen: Auf dem Hof machbar · Rollstuhl: Hof teilweise, Terrasse über Stufen · Hunde: Angeleint unproblematisch
- Gibt es nicht
- Gastronomie · Durchgehend geöffnete Kirche · Busanbindung · Aussicht bei Dunst
- Koordinaten
- 39.5944,3.0872 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Ermita de Bonany
Woher kommt der Name Bonany?
Im Jahre 1606 ließ der Pfarrer von Petra auf dem Gipfel ein Oratorium errichten. 1609 zogen die Bewohner in einer Prozession hinauf und baten um ein Ende der Dürre; der Regen kam, aus dem schlechten wurde ein gutes Jahr — katalanisch „bon any". Danach sind Berg, Kirche und Marienfigur benannt.
Leben dort noch Einsiedler?
Nein. Einsiedler der Kongregation von Sant Pau und Sant Antoni lebten hier bis 1990. Heute wird der Ort vom Bistum Mallorca betreut, und es gibt eine einfache Herberge.
Was ist der Pancaritat?
Eine Wallfahrt am Osterdienstag, die seit 1630 von den Orten der Umgebung — Petra, Vilafranca, Sant Joan und Ariany — auf den Berg unternommen wird.
Wie kommt man hinauf?
Über eine schmale, kurvenreiche Straße von Petra aus, rund zehn Minuten. Radfahrer nehmen dieselbe Strecke; es ist eine der bekannten Steigungen im Pla.
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