Port de Valldemossa
Küstenort · Gemeinde Valldemossa · 5 m · 30 Einwohner
Eine winzige Fischersiedlung am Fuß einer Steilküste, erreichbar über sechs Kilometer Serpentine mit engen Kehren. Ein paar Steinhäuser, ein paar Boote auf Rampen — und sonst nichts.
- Region
- Serra de Tramuntana
- Gemeinde
- Valldemossa
- Einwohner
- 30
- Höhe
- 5 m
- Flughafen
- 40 km , rund 55 Minuten
- Mietwagen
- nötig
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer eine Fischersiedlung ohne Betrieb sehen will
- Wer die Steilküste von unten erleben möchte
- Wer außerhalb der Saison kommt
- Wer mit einem kleinen Fahrzeug unterwegs ist
Passt nicht, wenn
- Wer im Sommer kommt — die Straße und die Plätze reichen nicht
- Wer mit Wohnmobil oder Gespann fährt
- Wer einen Sandstrand sucht
- Wer Auswahl an Lokalen braucht
Saisonkompass — wann Port de Valldemossa lohnt
Lohnt in Januar, Februar, März, April, Oktober, November und Dezember. Eher meiden in Juli und August. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar, November und Dezember.
Von Valldemossa führt eine schmale Straße sechs Kilometer die Steilküste hinunter, mit Kehren, in denen sich zwei Autos nicht begegnen können. Am Ende liegt eine Siedlung von ein paar Steinhäusern, ein Kiesstrand, ein Lokal und eine Handvoll Boote auf hölzernen Rampen. Es ist einer der eindrucksvollsten Orte der Westküste, und er verträgt praktisch keinen Verkehr. Wer im August hinunterfährt, steht in den Kehren im Stau und findet unten keinen Platz. Wer im März oder im November fährt, hat einen Ort, an dem der einzige Ton das Wasser an den Rampen ist. Ich fahre einmal im Jahr hinunter und bin danach zufrieden.
Was Port de Valldemossa ist
Eine winzige Fischersiedlung am Fuß der Steilküste, rund dreihundert Höhenmeter unter Valldemossa, zu dessen Gemeinde sie gehört: ein paar Steinhäuser, Kies und Felsplatten am Wasser, hölzerne Bootsrampen, ein Lokal.

Warum es hier keinen Hafen gibt
Weil an dieser Küste kein Platz für einen ist. Die Wand fällt fast senkrecht ins Wasser, und die einzige Lücke ist der Mündungstrichter eines Sturzbachs — genau dort liegt die Siedlung.
Deshalb gibt es kein Hafenbecken und keine Mole, sondern Escars: gemauerte Bootshäuser mit schrägen Rampen, auf denen die Boote aus dem Wasser gezogen und trockengelegt werden. Das war an der ganzen Westküste die übliche Lösung, und hier ist sie noch in Gebrauch.
Der Kies am Wasser ist kein Strand im üblichen Sinn. Wer badet, geht über die Felsplatten hinein; das Wasser ist sehr klar und sehr schnell tief.

Die Straße — und wer sie fahren sollte
Von Valldemossa sechs Kilometer hinunter, dabei rund dreihundert Höhenmeter. Die Straße ist schmal, kurvenreich und über weite Strecken nur einspurig breit, mit Fels auf der einen und Abbruch auf der anderen Seite. In vielen Kehren können sich zwei Autos nicht begegnen — einer muss zurücksetzen, oft bergauf und um die Kurve.
Das sollte man ehrlich einschätzen, bevor man losfährt. Diese Strecke ist etwas für geübte Fahrer. Wer sich mit engen Bergstraßen unwohl fühlt, wer ungern rückwärts an einer Kante rangiert oder wer das Auto erst seit gestern hat, verbringt hier keinen schönen Vormittag. Auch die Rückfahrt bergauf ist kein Selbstläufer: Gegenverkehr kommt schnell und sieht einen spät.
Mit Wohnmobil oder Gespann sollte man gar nicht erst anfangen. Für Mietwagen der größeren Klassen gilt das Gleiche.
Wer unsicher ist, hat zwei gute Alternativen: den Wagen oben in Valldemossa stehen lassen und zu Fuß hinuntergehen — rund anderthalb Stunden bergab, entsprechend mehr zurück —, oder es sich von oben ansehen und die Fahrt sein lassen. Der Ort ist schön, aber er ist keinen Schweißausbruch wert.
Unten gibt es sehr wenige Plätze.

Wann man nicht fährt
Juli und August. Dann steht man in den Kehren und findet unten keinen Platz.
Wann man fährt
März, Oktober, November. Dann ist die Straße frei, das Licht klar und der einzige Ton das Wasser an den Rampen.
Versorgung besorgt man vorher in Valldemossa — das Lokal unten hat nicht ganzjährig geöffnet.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Port de Valldemossa tut
Drei Stunden
Hinunterfahren, an den Rampen und am Kies entlanggehen, im Lokal etwas trinken, wieder hinauf.
Ein halber Tag
Zusätzlich Valldemossa selbst oder weiter nach Son Marroig und Deià.
Ein ganzer Tag
Zusammen mit Valldemossa, Miramar, Son Marroig und Deià — die ganze Westküstenstraße.
Bei Regen
Nicht sinnvoll. Die Kehren werden unangenehm.
Praktisch
- Parken
- Sehr wenige Plätze unten; in der Saison faktisch keine
- Öffentlich
- Keine Verbindung
- Zeitbedarf
- Eine Stunde, Anfahrt eingerechnet zwei
- Hinweis
- Es gibt hier keinen Sandstrand, sondern Kies und Felsplatten. Versorgung besorgt man vorher in Valldemossa — unten gibt es nur ein Lokal, und das nicht ganzjährig.
- Bus
- Keine Verbindung
- Zugänglichkeit
- Kies, Rampen und Steintreppen · Kinderwagen: Nicht geeignet · Rollstuhl: Nicht geeignet · Hunde: Unproblematisch
- Gibt es nicht
- Sandstrand · Parkplätze · Busverbindung · Laden
- Koordinaten
- 39.7186,2.5897 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Port de Valldemossa
Wie kommt man nach Port de Valldemossa?
Nur über eine schmale Serpentinenstraße von Valldemossa hinunter, rund sechs Kilometer. In manchen Kehren können sich zwei Autos nicht begegnen. Eine Busverbindung gibt es nicht.
Gibt es dort einen Strand?
Keinen Sandstrand. Es gibt Kies und Felsplatten am Wasser, dazu hölzerne Bootsrampen. Zum Baden geht das, bequem ist es nicht.
Kann man dort essen?
Es gibt ein Lokal, aber nicht ganzjährig geöffnet. Wer sicher gehen will, versorgt sich vorher in Valldemossa.
Wann sollte man nicht hinunterfahren?
Im Juli und August. Dann steht man in den Kehren und findet unten keinen Platz. Im März, Oktober oder November ist der Ort ein anderer.
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