Castell de Santueri
· Gemeinde Felanitx · 408 m
Eine Felsenburg auf 408 Metern über Felanitx, deren Mauern unmittelbar auf dem Abbruch stehen. Von den Zinnen sieht man von der Ostküste bis zur Bucht von Palma — und im Hof geht der Blick in eine tiefe Zisterne.
- Region
- Llevant
- Gemeinde
- Felanitx
- Höhe
- 408 m
- Flughafen
- 58 km , rund 55 Minuten
- Mietwagen
- nötig
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer Burgruinen mag, die nicht hergerichtet sind
- Wer den Rundblick über den Osten sucht — hier ist er vollständig
- Wer Sant Salvador besucht; die beiden Gipfel liegen gegenüber
- Wer gut zu Fuß ist; der Boden ist uneben
Passt nicht, wenn
- Wer außerhalb der Saison kommt — im Winter ist meist geschlossen
- Wer eine Ausstellung oder Möblierung erwartet
- Wer mit Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist
- Wer bei Dunst kommt
Saisonkompass — wann Castell de Santueri lohnt
Lohnt in März, April, Mai, September und Oktober. Eher meiden in Januar, Februar und Dezember. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar und Dezember.
Bellver ist eine gebaute Burg, Capdepera eine ummauerte Stadt — Santueri dagegen ist vor allem ein Felsen, auf dem jemand die Lücken zugemauert hat. Man sieht das sofort: Die Wehrmauern setzen dort an, wo die Wand von selbst aufhört, und laufen über den Abbruch weiter, als wären sie gewachsen. Wer über den unbefestigten Weg zwischen den Mauern hindurchgeht, versteht in wenigen Minuten, warum diese Höhe seit der maurischen Zeit befestigt war und warum Felanitx sich vier Kilometer weiter unten in die Ebene setzte. Es gibt hier keine Möblierung, keine Ausstellung und wenig Erklärung — nur Mauern, Wind und einen Blick, der bei klarer Luft von der Ostküste bis zur Bucht von Palma reicht.
Was Castell de Santueri ist
Eine mittelalterliche Felsenburg auf 408 Metern über Felanitx, eine der drei Felsenburgen Mallorcas neben Alaró und Capdepera. Die Höhe war schon zur maurischen Zeit befestigt.

Warum sie anders wirkt
Bellver ist eine gebaute Burg, Capdepera eine ummauerte Stadt — Santueri ist vor allem ein Felsen, auf dem jemand die Lücken zugemauert hat.
Man sieht das sofort: Die Wehrmauern setzen dort an, wo die Wand von selbst aufhört, und laufen über den Abbruch weiter, als wären sie gewachsen.
Im Hof geht der Blick in eine tiefe Zisterne. Ohne sie hätte eine Burg auf diesem Fels keinen Tag überstanden.

Der Blick
Bei klarer Luft die gesamte Ostküste, die Ebene bis Manacor und, nach Westen, die Bucht von Palma. Gegenüber, auf dem nächsten Gipfel, liegt das Santuari de Sant Salvador — die beiden sahen einander seit Jahrhunderten.
Der Haken
Die Burg ist in Privatbesitz und nur in der Saison geöffnet, meist von Frühjahr bis Herbst und gegen Eintritt. Im Winter steht man häufig vor verschlossenem Tor.
Bei vier Kilometern schmaler Bergstraße ab Felanitx lohnt es sich, die Zeiten vorher zu prüfen.

Wann man kommt
April ist der beste Monat: geöffnet, angenehm, weite Sicht. Oktober ist der zweitbeste, mit warmem Licht auf dem hellen Stein.
Im Hochsommer gibt es auf dem Gelände keinen Schatten, und der Dunst nimmt die Fernsicht.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Castell de Santueri tut
Drei Stunden
Hinauffahren, über das Gelände und die Wehrmauern gehen, in die Zisterne sehen — dann hinüber zum Santuari de Sant Salvador auf dem Nachbargipfel.
Ein halber Tag
Zusammen mit Felanitx und Portocolom, beide rund zwanzig Minuten entfernt.
Ein ganzer Tag
Zusammen mit der Ostküste zwischen Portocolom und Cala d'Or.
Bei Regen
Nicht sinnvoll. Das Gelände liegt frei, der Boden wird rutschig, und der Blick fehlt ohnehin.
Praktisch
- Parken
- Kleiner Parkplatz am Ende der Zufahrt
- Zeitbedarf
- Eine Stunde
- Hinweis
- Die Burg ist in Privatbesitz und nur in der Saison geöffnet, meist von Frühjahr bis Herbst und gegen Eintritt. Im Winter steht man vor verschlossenem Tor — vorher die Zeiten prüfen.
- Bus
- Keine Verbindung
- Zugänglichkeit
- Unbefestigte Wege, Stufen und unebener Fels · Kinderwagen: Nicht möglich · Rollstuhl: Nicht geeignet · Hunde: Angeleint
- Gibt es nicht
- Öffnung im Winter · Ausstellung oder Möblierung · Barrierefreiheit · Gastronomie
- Koordinaten
- 39.4317,3.1875 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Castell de Santueri
Wie alt ist das Castell de Santueri?
Die Höhe war schon zur maurischen Zeit befestigt; die heutige Anlage geht im Wesentlichen auf das Mittelalter nach der Eroberung zurück. Sie ist eine der drei Felsenburgen Mallorcas, neben Alaró und Capdepera.
Ist die Burg geöffnet?
Nicht ganzjährig. Sie befindet sich in Privatbesitz und öffnet meist von Frühjahr bis Herbst gegen Eintritt. Im Winter steht man häufig vor verschlossenem Tor — die Zeiten vorher prüfen lohnt sich, weil die Anfahrt lang ist.
Was sieht man von oben?
Bei klarer Luft die gesamte Ostküste, die Ebene bis Manacor und, nach Westen, die Bucht von Palma. Gegenüber, auf dem nächsten Gipfel, liegt das Santuari de Sant Salvador — die beiden sahen einander seit Jahrhunderten.
Ist der Weg beschwerlich?
Die Zufahrt ist schmal, aber befahrbar; die letzten Meter geht man. Auf dem Gelände ist der Boden uneben, mit Stufen und Fels — für Kinderwagen und Rollstühle nicht geeignet, für alle anderen unproblematisch.
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