Galilea
Bergdorf · Gemeinde Puigpunyent · 460 m · 200 Einwohner
Eines der höchstgelegenen Dörfer der Insel, 460 Meter über dem Meer. Zweihundert Einwohner, eine weiße Kirche mit rotem Turmdach, ein Café am Platz — und ein Blick, der bei klarer Luft bis zur Bucht von Palma reicht.
- Region
- Serra de Tramuntana
- Gemeinde
- Puigpunyent
- Einwohner
- 200
- Höhe
- 460 m
- Flughafen
- 30 km , rund 40 Minuten
- Mietwagen
- nötig
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer einen weiten Blick sucht, ohne dafür zu wandern
- Wer Bergdörfer ohne Betrieb mag
- Rennradfahrer; die Auffahrt ist eine der bekannten im Südwesten
- Wer von Palma aus einen kurzen Ausflug in die Berge will
Passt nicht, wenn
- Wer etwas besichtigen möchte — es gibt nichts mit Öffnungszeiten
- Wer baden will
- Wer bei Dunst kommt; dann fehlt genau der Grund
- Wer Auswahl an Lokalen braucht
Saisonkompass — wann Galilea lohnt
Lohnt in Januar, Februar, März, April, Mai, September, Oktober, November und Dezember.
In Galilea gibt es zweihundert Einwohner, eine Kirche, ein Café und sonst nichts. Man kommt nicht zufällig vorbei — die Straße von Puigpunyent hinauf führt weiter über Es Capdellà nach Peguera hinunter — Galilea liegt also nicht am Ende, sondern auf einer der schönsten Verbindungen des Südwestens. Der Grund herzukommen ist der Platz vor der Kirche und die Terrasse daneben: Von dort fällt das Land in Terrassen und Kiefernwald ab, dahinter liegt die Ebene, und bei klarer Luft sieht man bis zur Bucht von Palma. Ich kenne wenige Stellen auf der Insel, an denen man für so wenig Aufwand so weit sieht. Man bestellt einen Kaffee, sitzt vierzig Minuten und fährt wieder. Das ist der ganze Besuch, und er genügt.
Was Galilea ist
Ein Bergdorf von rund 200 Einwohnern auf 460 Metern, Gemeinde Puigpunyent — eines der höchstgelegenen Dörfer der Insel. Man kommt nicht zufällig vorbei — aber man kommt durch: Von Puigpunyent führt die Straße herauf und auf der anderen Seite über Es Capdellà nach Peguera wieder hinunter. Wer die Strecke fährt, hat eine der schönsten Bergstraßen des Südwestens unter den Rädern.
Es gibt eine weiß getünchte Kirche mit rotem Turmdach, einen Platz, ein Café und keinen Laden.

Der Grund
Die Terrasse neben der Kirche. Von dort fällt das Land in Terrassen und Kiefernwald ab, dahinter liegt die Ebene, und bei klarer Luft sieht man bis zur Bucht von Palma.
Es gibt wenige Stellen auf der Insel, an denen man für so wenig Aufwand so weit sieht. Man bestellt einen Kaffee, sitzt vierzig Minuten und fährt wieder.

Das Café am Platz
Das Café Sa Plaça ist das einzige im Ort, und es hat, was man sonst nur mit langem Anfahrtsweg bekommt: eine Terrasse über der Kante. Von den Tischen am Geländer fällt der Blick über die bewaldeten Hänge des Südwestens hinweg bis zur Küste — an klaren Tagen bis nach Sa Dragonera.
Für viele ist das der eigentliche Grund für die Fahrt: einmal hinaufkurven, einen Kaffee auf dem Balkon des Dorfes trinken, den Blick nehmen und weiterfahren. Nachmittags steht die Sonne günstig.

Zu Fuß weiter
Von Galilea führen mehrere Wege in die Berge des Südwestens — hinauf Richtung Puig de Galatzó, dem markanten Gipfel, den man vom Platz aus sieht, und auf alten Verbindungswegen hinüber nach Puigpunyent und Es Capdellà.
Die Wege sind nicht durchgehend beschildert; wer weiter als eine Stunde geht, sollte eine Karte dabeihaben. Die gute Zeit ist Oktober bis Mai.

Wann man kommt
Januar und Februar für die klarste Luft, März und Oktober für alles zusammen. Im Hochsommer liegt Dunst über der Ebene und nimmt genau die Fernsicht weg.
Bei tief hängenden Wolken lohnt die Fahrt nicht. Vorher aus dem Fenster sehen spart eine halbe Stunde Bergstraße.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Galilea tut
Drei Stunden
Hinauffahren, den Platz und die Kirche ansehen, auf der Terrasse sitzen bleiben, solange die Sicht hält.
Ein halber Tag
Zusammen mit Puigpunyent und dem Naturpark Sa Vall oder weiter nach Andratx.
Ein ganzer Tag
Nein. Galilea ist ein Halt, kein Ziel — aber ein Halt, für den sich ein Umweg lohnt.
Bei Regen
Nicht sinnvoll. Bei tiefen Wolken sieht man von 460 Metern nichts.
Praktisch
- Parken
- Knapp; an der Zufahrt und am Ortsrand
- Zeitbedarf
- Eine halbe bis eine Stunde
- Hinweis
- Es gibt im Ort keinen Laden. Wer etwas braucht, besorgt es in Puigpunyent — und wer wegen der Sicht kommt, prüft vorher, ob die Luft klar ist.
- Bus
- Keine verlässliche Verbindung
- Versorgung
- Supermarkt: Kein Laden; nächster in Puigpunyent · Apotheke: In Puigpunyent · Arzt: In Puigpunyent · Geldautomat: In Puigpunyent · Tankstelle: Richtung Palma
- Zugänglichkeit
- Gepflasterte Gassen, deutlich ansteigend · Kinderwagen: Am Platz machbar, im Ort mühsam · Rollstuhl: Nur der Bereich um den Platz · Hunde: Unproblematisch
- Gibt es nicht
- Sehenswürdigkeit mit Öffnungszeiten · Laden · Strand · Busverbindung
- Koordinaten
- 39.6097,2.5050 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Galilea
Was kann man in Galilea machen?
Den Platz vor der Kirche ansehen, auf der Terrasse sitzen und über den Südwesten der Insel schauen. Mehr gibt es nicht — kein Museum, keinen Laden, keine Sehenswürdigkeit mit Öffnungszeiten. Genau das ist der Charakter des Ortes.
Wie hoch liegt Galilea?
Rund 460 Meter über dem Meer, damit gehört es zu den höchstgelegenen Dörfern Mallorcas. Der Ort gehört zur Gemeinde Puigpunyent und hat etwa 200 Einwohner.
Wie kommt man hinauf?
Über eine schmale, kurvige Bergstraße von Puigpunyent oder Es Capdellà. Eine verlässliche Busverbindung gibt es nicht. Für Rennradfahrer ist die Auffahrt eine der bekannten Strecken im Südwesten.
Wann ist die Sicht am besten?
Im Januar und Februar, wenn die Luft am klarsten ist, und im März. Im Hochsommer liegt Dunst über der Ebene. Bei tief hängenden Wolken lohnt die Fahrt nicht — dann fehlt genau das, wofür man hinaufgefahren ist.
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