Cabrera
· Gemeinde Palma · 172 m
Eine unbewohnte Insel zehn Kilometer südlich von Mallorca, seit 1991 Nationalpark: keine Straßen, keine Hotels, kein Strom für Besucher. Man kommt nur mit dem Boot, und die Zahl der Besucher ist begrenzt.
- Region
- Migjorn
- Gemeinde
- Palma
- Höhe
- 172 m
- Flughafen
- 50 km , rund 45 Minuten
- Mietwagen
- empfohlen
- Lohnt für
- einen Tagesausflug
Passt zu dir, wenn
- Wer eine Küste ohne jede Bebauung sehen will
- Wer schnorchelt; das Wasser gehört zu den klarsten der Balearen
- Wer einen ganzen Tag Zeit hat — kürzer geht es nicht
- Wer früh bucht; die Besucherzahl ist begrenzt
Passt nicht, wenn
- Wer seekrank wird; die Überfahrt kann rau sein
- Wer Versorgung erwartet — es gibt fast nichts
- Wer im Winter kommt; dann fahren keine Boote
- Wer spontan entscheidet; in der Hauptsaison sind die Boote ausgebucht
Saisonkompass — wann Cabrera lohnt
Lohnt in April, Mai, Juni, September und Oktober. Eher meiden in Januar, Februar, November und Dezember. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar, November und Dezember.
Auf Cabrera gibt es keine Straße, kein Hotel, keinen Laden und für Besucher keinen Strom. Es gibt eine Hafenbucht, ein paar Gebäude aus früherer Militärzeit, eine Burg über der Einfahrt, Wanderwege und rund zweitausend Hektar Land, auf dem seit Jahrzehnten nichts gebaut wurde. Genau das ist der Punkt. Wer von Colònia de Sant Jordi eine gute halbe Stunde übersetzt, sieht eine Küste, wie Mallorca vor dem Tourismus ausgesehen haben muss — und begreift beim Zurückfahren, wie viel sich auf der Hauptinsel verändert hat. Die Insel hat auch eine dunkle Geschichte: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden hier Tausende französische Kriegsgefangene ausgesetzt, von denen die meisten starben. Ein Denkmal erinnert daran.
Was Cabrera ist
Eine unbewohnte Insel gut zehn Kilometer südlich von Mallorca, Hauptinsel eines kleinen Archipels und seit 1991 Nationalpark.
Es gibt keine Straße, kein Hotel, keinen Laden und für Besucher keinen Strom. Was es gibt: eine Hafenbucht, einige Gebäude aus früherer Militärzeit, eine Burg über der Einfahrt, markierte Wanderwege und rund zweitausend Hektar Land, auf dem seit Jahrzehnten nichts gebaut wurde.

Warum das der Punkt ist
Wer von Colònia de Sant Jordi eine knappe Stunde übersetzt, sieht eine Küste, wie Mallorca vor dem Tourismus ausgesehen haben muss — und begreift beim Zurückfahren, wie viel sich auf der Hauptinsel verändert hat.
Das Wasser gehört zu den klarsten der Balearen. Zum Schnorcheln ist es einer der besten Plätze überhaupt.

Die dunkle Geschichte
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden auf Cabrera Tausende französische Kriegsgefangene ausgesetzt und praktisch sich selbst überlassen. Die meisten von ihnen starben. Ein Denkmal auf der Insel erinnert daran.
Praktisch
Die Boote fahren von Colònia de Sant Jordi, einzelne auch ab Portopetro oder Sa Ràpita. Die Besucherzahl je Tag ist begrenzt, und in der Hauptsaison sind die Fahrten regelmäßig ausgebucht.
Verpflegung, Wasser, Sonnenschutz und feste Schuhe gehören ins Gepäck — auf der Insel gibt es dafür keine Versorgung. Bei schlechtem Wetter fährt niemand; das entscheidet sich am Morgen.

Wann man kommt
April ist der beste Monat: Alles blüht, die Boote fahren, und die Menge ist noch nicht da. Im Mai kommt der Vogelzug dazu, im September ist das Wasser am wärmsten und die Sicht beim Schnorcheln am besten.
Zwischen November und Februar fährt kein Boot.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Cabrera tut
Drei Stunden
Reicht nicht. Die reine Überfahrt kostet hin und zurück schon rund zwei Stunden.
Ein halber Tag
Möglich bei einer kurzen Rundfahrt mit Badestopp in der Blauen Grotte, ohne Landgang auf der Hauptinsel.
Ein ganzer Tag
Die übliche Form: Überfahrt, Landgang in der Hafenbucht, Aufstieg zur Burg, Badepause, Rückfahrt am späten Nachmittag.
Bei Regen
Bei schlechtem Wetter fahren die Boote nicht. Das entscheidet sich am Morgen.
Praktisch
- Parken
- In Colònia de Sant Jordi am Hafen
- Öffentlich
- Bis Colònia de Sant Jordi
- Zeitbedarf
- Ein ganzer Tag
- Hinweis
- Cabrera ist Nationalpark; die Zahl der Besucher je Tag ist begrenzt und die Boote sind in der Hauptsaison oft ausgebucht. Verpflegung, Wasser, Sonnenschutz und feste Schuhe gehören ins Gepäck — auf der Insel gibt es dafür keine Versorgung.
- Bus
- Bis Colònia de Sant Jordi, von dort mit dem Boot
- Zugänglichkeit
- Naturwege, zur Burg Stufen und unebener Fels · Kinderwagen: Nicht sinnvoll · Rollstuhl: Nicht geeignet · Hunde: Nicht erlaubt
- Gibt es nicht
- Straßen und Fahrzeuge · Hotels und Läden · Fahrten im Winter · Spontane Besuche in der Hauptsaison
- Koordinaten
- 39.1419,2.9458 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Cabrera
Wie kommt man nach Cabrera?
Nur mit dem Boot. Die Ausflugsboote fahren von Colònia de Sant Jordi, gut zehn Kilometer über See und knapp eine Stunde Fahrt; einzelne Fahrten gibt es ab Portopetro oder Sa Ràpita. Im Winter fährt niemand.
Warum ist die Besucherzahl begrenzt?
Weil Cabrera seit 1991 Nationalpark ist. Der Archipel gehört zu den am wenigsten veränderten Küsten des westlichen Mittelmeers, und die Zahl der Besucher je Tag ist deshalb gedeckelt. In der Hauptsaison sind die Boote regelmäßig ausgebucht — vorher buchen.
Was kann man auf der Insel tun?
In der Hafenbucht an Land gehen, zur Burg über der Einfahrt aufsteigen, auf markierten Wegen gehen, schnorcheln und baden. Es gibt weder Straßen noch Läden noch Hotels; Verpflegung und Wasser bringt man mit.
Was hat es mit den Kriegsgefangenen auf sich?
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden auf Cabrera Tausende französische Kriegsgefangene ausgesetzt und praktisch sich selbst überlassen; die meisten von ihnen starben. Ein Denkmal auf der Insel erinnert daran.
Lohnt sich die Fahrt mit Kindern?
Für ältere Kinder ja — Boot, Burg, Baden. Für kleine eher nicht: Der Tag ist lang, die Überfahrt kann rau sein, es gibt kaum Schatten und keine Versorgung.
Was in Reichweite liegt
Sehenswürdigkeiten
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Entfernungen ohne Zeitangabe sind Luftlinie. Auf Mallorca kann die Fahrzeit deutlich darüber liegen — wo mir das bekannt ist, steht sie dabei.
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