Platja des Carbó
Bucht · Gemeinde Ses Salines · 0 m
Ein weißer Sandstreifen zwischen Colònia de Sant Jordi und der Südspitze, nur zu Fuß erreichbar. Das Wasser ist so klar, dass man den Boden bis weit hinaus sieht — und genau deshalb geht man die halbe Stunde.
- Region
- Migjorn
- Gemeinde
- Ses Salines
- Höhe
- 0 m
- Flughafen
- 50 km , rund 50 Minuten
- Mietwagen
- nötig
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer bereit ist, eine halbe Stunde zu gehen
- Wer sehr klares, flaches Wasser sucht
- Wer schnorcheln will
- Wer einen Strand ohne jede Infrastruktur mag
Passt nicht, wenn
- Wer mit kleinen Kindern und viel Gepäck unterwegs ist
- Wer Schatten und Versorgung braucht
- Wer im Hochsommer mittags geht
- Wer nicht gut zu Fuß ist
Saisonkompass — wann Platja des Carbó lohnt
Lohnt in März, April, Mai, Juni, September, Oktober und November.
Eine halbe Stunde Fußweg ist die wirksamste Filterfunktion, die es an dieser Küste gibt — wirksamer als jede Parkgebühr und jede Schranke. Wer nicht bereit ist zu gehen, kommt nicht, und deshalb sieht diese Bucht im August ungefähr so aus wie im März. Für mich ist sie das beste Argument dafür, wie Mallorca aussähe, wenn man nicht überall hätte hinfahren können. Man liegt dort auf weißem Sand, sieht bis auf den Grund, hat Cabrera als Silhouette am Horizont und um sich herum eine Handvoll Menschen, die alle dieselbe Entscheidung getroffen haben. Nur muss man ehrlich sein: Wer bei vierzig Grad mittags losgeht, hat sich das falsch vorgestellt.
Was Platja des Carbó ist
Eine unbebaute Sandbucht an der Südküste, zwischen Colònia de Sant Jordi und dem Cap de ses Salines, im geschützten Gebiet der Salines. Weißer Sand, Kiefern dahinter, Wasser, in dem man den Grund bis weit hinaus sieht — und keine einzige Straße, die hierher führt.

Wie man hinkommt
Eine Straße gibt es nicht, und das ist kein Versehen. Es bleiben zwei Wege.
Zu Fuß: Man parkt in Colònia de Sant Jordi oder am Rand des Schutzgebiets und geht — je nach Zugang zwanzig bis vierzig Minuten über Sandwege und Küstenpfade, ohne Schatten.
Mit dem Boot: Vom Hafen in Colònia de Sant Jordi fahren in der Saison Wassertaxis die Küste entlang und setzen an den Buchten ab; bis Es Carbó sind es nur wenige Minuten. Dieselben Boote fahren weiter zur Platja des Dolç und nach Es Trenc — der Hafen liegt rund drei Seemeilen davon entfernt.
Für Familien mit Kindern ist das Boot die deutlich bessere Idee: Die Ankunft an einer Bucht vom Wasser aus ist ein kleines Abenteuer, und der Rückweg bei vierzig Grad entfällt. Abfahrtszeiten hängen von Wetter und Saison ab; am besten direkt am Hafen erfragen.

Der Strand
Ein Streifen sehr weißen Sandes mit Kiefern dahinter und Wasser, in dem man den Boden bis weit hinaus sieht.
Und sonst nichts: keine Liegen, keine Bar, keine Dusche, keinen Rettungsschwimmer und keinen Schatten außer dem der Kiefern.
Das Wasser ist so klar, weil davor Seegraswiesen liegen. Sie halten den Sand fest und filtern das Wasser — angeschwemmtes Neptungras am Spülsaum ist hier kein Schmutz, sondern die Ursache dessen, was man sieht.

Wo genau das liegt
Die Bucht gehört zum Küstenabschnitt zwischen Colònia de Sant Jordi und der Südspitze und liegt im geschützten Gebiet der Salines. Nach Osten schließt die Platja des Caragol an, ebenfalls nur zu Fuß erreichbar; wer Zeit hat, geht weiter bis zum Leuchtturm am Cap de ses Salines.
Bei klarer Luft liegt der Archipel von Cabrera als flache Silhouette am Horizont.

Was ins Gepäck gehört
Wasser, Sonnenschutz, feste Schuhe. Der Weg ist schattenlos — wer im Juli mittags geht, unterschätzt ihn.
Wann man kommt
Mai und Oktober. Dann ist das Wasser warm genug, der Weg erträglich und man meist allein.
Im Winter gehört die Bucht einem ganz — zum Baden ist es dann zu kalt.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Platja des Carbó tut
Drei Stunden
Hinlaufen, baden, schnorcheln, zurücklaufen. Mehr geht in drei Stunden nicht.
Ein halber Tag
Zusätzlich weiter zur Platja des Dolç oder Richtung Es Carbó Süd.
Ein ganzer Tag
Zusammen mit Colònia de Sant Jordi, den Salinen und dem Cap de ses Salines.
Bei Regen
Nicht sinnvoll.
Praktisch
- Parken
- In Colònia de Sant Jordi oder am Rand des Naturparks; von dort zu Fuß
- Öffentlich
- Verbindungen bis Colònia de Sant Jordi
- Zeitbedarf
- Ein halber Tag, den Weg eingerechnet
- Hinweis
- Es gibt hier weder Liegen noch Bar, Dusche oder Schatten außer unter den Kiefern. Wasser, Sonnenschutz und feste Schuhe für den Weg gehören ins Gepäck.
- Bus
- Verbindungen bis Colònia de Sant Jordi, von dort zu Fuß
- Zugänglichkeit
- Sandwege und Küstenpfade, teils weich, teils steinig · Kinderwagen: Nicht geeignet · Rollstuhl: Nicht geeignet · Hunde: Im Naturpark nicht erlaubt
- Gibt es nicht
- Zufahrt mit dem Auto · Liegen, Bar, Dusche · Schatten am Wasser · Rettungsschwimmer
- Koordinaten
- 39.3066,3.0160 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Platja des Carbó
Wie kommt man zur Platja des Carbó?
Nur zu Fuß. Man parkt in Colònia de Sant Jordi oder am Rand des Naturparks und geht je nach Zugang zwanzig bis vierzig Minuten über Sandwege und Küstenpfade. Eine Zufahrt gibt es nicht.
Was muss man mitbringen?
Wasser, Sonnenschutz und feste Schuhe. Es gibt hier weder Liegen noch Bar, Dusche oder Rettungsschwimmer, und Schatten nur unter den Kiefern hinter dem Sand.
Lohnt sich der Weg?
Wenn man klares Wasser sucht: ja. Der Sand ist sehr weiß, das Wasser bleibt lange flach, und man sieht den Boden bis weit hinaus. Die halbe Stunde ist zugleich der Grund, warum es hier so aussieht.
Kann man auch woanders parken?
Es gibt Zugänge von Colònia de Sant Jordi und vom östlichen Rand des Parks. Alle enden an einem Wanderweg — näher kommt man mit dem Auto nicht heran.
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