Cala Mondragó
Bucht · Gemeinde Santanyí · 5 m
Drei Strände in einem Naturpark: S'Amarador, Ses Fonts de n'Alís und der kleine Caló des Borgit. Feiner weißer Sand zwischen Kiefern und Fels — und ein Fußweg vom Parkplatz, der alles ferner hält.
- Region
- Llevant
- Gemeinde
- Santanyí
- Höhe
- 5 m
- Flughafen
- 55 km , rund 60 Minuten
- Mietwagen
- nötig
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer weißen Sand und Kiefernschatten in einem Schutzgebiet sucht
- Familien; S'Amarador hat flachen Einstieg und ist bewacht
- Wer wandern will — im Naturpark gibt es markierte Wege
- Wer die Enge der kleinen Santanyí-Buchten meiden möchte
Passt nicht, wenn
- Wer bis ans Wasser fahren will
- Wer Auswahl an Lokalen braucht
- Wer im Hochsommer spät kommt
- Wer im Winter Versorgung erwartet
Saisonkompass — wann Cala Mondragó lohnt
Lohnt in März, April, Mai, Juni, September, Oktober und November. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar, März, November und Dezember.
Der Weg hierher ist umständlich und schlecht ausgeschildert, und am Ende muss man vom Parkplatz noch ein paar hundert Meter laufen. Genau das ist der Grund, warum Cala Mondragó funktioniert: Alles, was ein Auto direkt an den Strand bringen würde, bleibt draußen. Was bleibt, ist ein Naturpark mit drei Stränden, Kiefern bis fast ans Wasser und einer Strandbar. Man kann hier einen ganzen Tag verbringen, ohne dass etwas passiert — und das ist an dieser Küste ein Kompliment.
Drei Strände in einem Park
Die Cala Mondragó liegt im Parc Natural de Mondragó und besteht aus drei Stränden: S’Amarador, dem größten, mit feinem weißen Sand zwischen Kiefern und Fels, Ses Fonts de n’Alís und dem kleinen Caló des Borgit. Alle drei sind zu Fuß miteinander verbunden.
Was hier zählt, ist das, was fehlt: keine Hotelzeile, keine Promenade, kein Souvenirstand. Für das Nötigste sorgt eine kleine Strandbar.

Der Weg ist Absicht
Die Anfahrt ist umständlich und schlecht ausgeschildert: Von Norden über die Ma-19, kurz nach Portopetro abfahren. Aus Santanyí kommend nimmt man im Kreisel vor Cala Santanyí und Cala Figuera die vierte Ausfahrt.
Am Ende parkt man auf ausgewiesenen Flächen am Rand des Schutzgebiets und geht einige hundert Meter zu Fuß. Das klingt nach einem Mangel und ist der eigentliche Grund, warum diese Bucht funktioniert: Alles, was ein Auto bis ans Wasser bringen würde, bleibt draußen.

Wandern statt liegen
Im Park gibt es markierte Wege über die Klippen und durch den Kiefernwald, vorbei an alten, verfallenen Gebäuden. Im März und April, wenn alles grün ist, ist das der bessere Grund herzukommen als das Baden.

Wann man kommt
Mai und Oktober. Im August wird auch S’Amarador voll — der Fußweg hält einige fern, aber nicht genug. Zwischen November und März ist die Versorgung geschlossen, die Strände und Wege bleiben aber zugänglich.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Cala Mondragó tut
Drei Stunden
Parken, den Fußweg hinunter, an S'Amarador bleiben. Wer weniger Betrieb will, geht zum kleineren Ses Fonts de n'Alís hinüber.
Ein halber Tag
Vormittags Strand, danach einer der markierten Wege im Naturpark — er führt an alten Gebäuden und über die Klippen.
Ein ganzer Tag
Zusätzlich Porto Petro oder Cala Figuera am Nachmittag, beide rund zehn Minuten entfernt und beide mit Hafen und Lokalen.
Bei Regen
Nichts. Dann Santanyí, zehn Minuten landeinwärts.
Der Strand im Steckbrief
- Untergrund
- Feiner weißer Sand
- Einstieg
- Flach, an S'Amarador auch für Kinder gut
- Länge
- S'Amarador rund zweihundert Meter, die anderen deutlich kleiner
- Schatten
- Kiefern am hinteren Strandrand
- Wind
- Meist geschützt in der Bucht
- Mit Kindern
- Gut
- Vor Ort
- Kleine Strandbar · Liegen und Schirme an S'Amarador · Rettungsschwimmer in der Hauptsaison · Ausgewiesene Parkflächen mit Fußweg zum Strand
Praktisch
- Parken
- Ausgewiesene Flächen am Rand des Schutzgebiets, kostenpflichtig. Vom Parkplatz sind es einige hundert Meter zu Fuß bis an den Strand.
- Öffentlich
- In der Saison einzelne Verbindungen ab Santanyí und Porto Petro
- Zeitbedarf
- Ein halber Tag, mit Wanderung ein ganzer
- Hinweis
- Die Zufahrt ist schlecht ausgeschildert — Navigationsziel besser auf den Parkplatz S'Amarador setzen als auf den Ortsnamen.
- Bus
- In der Saison einzelne Verbindungen ab Santanyí und Porto Petro
- Versorgung
- Supermarkt: Keiner im Park; nächster in Porto Petro oder Santanyí · Apotheke: In Santanyí · Arzt: In Santanyí · Geldautomat: Keiner im Park · Tankstelle: In Santanyí
- Zugänglichkeit
- Fußweg vom Parkplatz, teils sandig; am Strand Sand · Kinderwagen: Der Weg ist machbar, im Sand nicht · Rollstuhl: Eingeschränkt · Hunde: Im Naturpark nur angeleint, an den Badestränden in der Saison nicht erlaubt
- Gibt es nicht
- Zufahrt bis ans Wasser · Hotels am Strand · Auswahl an Lokalen · Ganzjährige Versorgung
- Koordinaten
- 39.3558,3.1778 Google Maps Apple Karten
Die drei Strände der Bucht
| Strand | Größe | Passt für | Haken |
|---|---|---|---|
| S'Amarador | der größte, rund 200 m | Familien, längeres Bleiben, Infrastruktur | im August voll |
| Ses Fonts de n'Alís | mittel | wer etwas weniger Betrieb will | weniger Schatten |
| Caló des Borgit | klein | kurzes Bad, Ruhe | kaum Platz, keine Versorgung |
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Cala Mondragó
Welche Strände gehören zur Cala Mondragó?
Drei: S'Amarador, der größte, mit feinem weißen Sand zwischen Kiefern und Fels; Ses Fonts de n'Alís; und der kleine Caló des Borgit. Alle liegen im Naturpark Mondragó und sind zu Fuß miteinander verbunden.
Wie kommt man zur Cala Mondragó?
Von Norden über die Ma-19 und kurz nach Portopetro abfahren. Aus Santanyí kommend nimmt man im Kreisel vor Cala Santanyí und Cala Figuera die vierte Ausfahrt. Die Beschilderung ist dünn — es hilft, den Parkplatz S'Amarador als Navigationsziel einzugeben.
Kann man an der Cala Mondragó direkt am Strand parken?
Nein, und das ist Absicht. Die Parkflächen liegen am Rand des Schutzgebiets, von dort geht es einige hundert Meter zu Fuß weiter. Genau dieser Weg hält die Bucht ruhiger als vergleichbare Strände der Gegend.
Ist die Cala Mondragó für Kinder geeignet?
Ja, besonders S'Amarador: feiner Sand, flacher Einstieg, in der Hauptsaison Rettungsschwimmer und eine Strandbar. Der Fußweg vom Parkplatz ist mit Kinderwagen machbar, im Sand dann nicht mehr.
Was ist der Parc Natural de Mondragó?
Ein Naturschutzgebiet an der Südostküste, in dem die Strände der Cala Mondragó liegen. Es umfasst Küstenabschnitte, Kiefernwald, Feuchtflächen und markierte Wanderwege. Bebauung und Zufahrt sind stark eingeschränkt — der Grund, warum diese Bucht anders aussieht als ihre Nachbarn.
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