Cala Pi
Bucht · Gemeinde Llucmajor · 30 m
Eine schmale Schlucht, die sich vierhundert Meter ins Land schneidet, am Ende ein kurzer Sandstrand. Dazu alte Bootshäuser am Wasser und ein Wachturm von 1663 auf der Klippe. Der Weg hinunter führt über eine steile Treppe mit 147 Stufen.
- Region
- Migjorn
- Gemeinde
- Llucmajor
- Höhe
- 30 m
- Flughafen
- 30 km , rund 35 Minuten
- Mietwagen
- nötig
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer eine Bucht mit Charakter sucht statt Strandbreite
- Wer gut zu Fuß ist — der Abstieg lohnt
- Wer früh kommt; vormittags liegt die Bucht im Licht
- Schnorchler; die Felswände fallen steil ab
Passt nicht, wenn
- Wer schlecht zu Fuß ist oder viel Gepäck trägt
- Wer Kinderwagen dabeihat
- Wer im Juli und August nach elf Uhr kommt
- Wer Strandservice erwartet — unten gibt es nichts
Saisonkompass — wann Cala Pi lohnt
Lohnt in März, April, Mai, September und Oktober.
Cala Pi ist eine der wenigen Buchten der Südküste, die ihre Form behalten haben: ein schmaler Einschnitt zwischen senkrechten Wänden, am Ende ein Streifen Sand, davor die Bootshäuser, die seit Generationen dort stehen. Was den Ort schützt, ist die Treppe. Wer mit Kühltasche, Schirm und drei Kindern hinuntersteigt, überlegt es sich zweimal — und der Aufstieg in der Mittagshitze ist kein Vergnügen. Genau deshalb ist unten nicht dieselbe Menge wie an den Stränden, an die man heranfahren kann. Man kann das als Nachteil sehen. Ich halte es für den Grund, warum die Bucht noch aussieht, wie sie aussieht.
Was Cala Pi ist
Ein schmaler Meereseinschnitt an der Steilküste von Llucmajor, rund 420 Meter lang und bis zu hundert Meter breit. Am Ende liegt ein Sandstrand von etwa fünfzig Metern, geschützt von senkrechten, dicht bewachsenen Wänden.
An der Westseite stehen Bootshäuser direkt im Wasser, in denen kleine Boote überwintern. Über der Bucht, auf der Klippe, steht die Torre de Cala Pi von 1663 — ein Wachturm gegen die Überfälle nordafrikanischer Korsaren, gut zehn Meter hoch.

Der Weg hinunter
Über eine steile Treppe von der Siedlung in die Schlucht. Einen fahrbaren Zugang gibt es nicht, und das ist der Grund, warum die Bucht noch aussieht, wie sie aussieht.
Wer hinuntergeht, nimmt mit, was er braucht: Unten gibt es keinen Kiosk, keine Toilette, kein Trinkwasser und ab Mittag keinen Schatten. Der Aufstieg im Juli ist deutlich anstrengender als der Abstieg.

Zum Turm
Vom oberen Rand der Siedlung führt ein Weg in zehn Minuten am Klippenrand zum Wachturm. Von dort öffnet sich der Blick über die gesamte Steilküste — der lohnendere Teil des Besuchs für alle, die nicht baden.
Wann man kommt
April und Oktober. Im September ist das Wasser am wärmsten und der Sand wieder frei. Im Juli und August ist der Streifen ab elf Uhr belegt; wer dann kommt, sollte vor neun da sein oder es lassen.
Im Winter ruht der Ferienbetrieb. Für den Turmweg und den Blick von oben reicht das trotzdem.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Cala Pi tut
Drei Stunden
Hinunter zur Bucht, baden, wieder hinauf, dann zu Fuß am Klippenrand zum Wachturm — zehn Minuten, und der Blick öffnet sich über die ganze Südküste.
Ein halber Tag
Zusätzlich nach s'Estanyol oder Sa Ràpita, oder ins Landesinnere nach Llucmajor.
Ein ganzer Tag
Cala Pi allein füllt keinen Tag. Mit Es Trenc oder Cap Blanc zusammen ergibt sich einer.
Bei Regen
Nichts. Die Bucht lebt vom Licht und vom Wasser.
Der Strand im Steckbrief
- Untergrund
- Feiner heller Sand
- Einstieg
- Flach in der Buchtmitte, seitlich Fels
- Länge
- Rund fünfzig Meter am Ende der Schlucht
- Schatten
- Vormittags an der Ostwand, mittags keiner
- Wind
- Durch die Felswände nach fast allen Seiten geschützt
- Mit Kindern
- Bedingt — das Wasser ist ruhig, der Weg hinunter nicht
- Vor Ort
- Keine Liegen, kein Schirmverleih · Kein Kiosk, keine Toilette am Strand · Restaurants und Läden oben in der Siedlung
Praktisch
- Parken
- An den Straßen der Siedlung, kostenfrei; im Sommer früh belegt
- Öffentlich
- Vereinzelte Verbindungen ab Llucmajor und s'Arenal
- Zeitbedarf
- Zwei bis drei Stunden
- Hinweis
- Der Abstieg führt über eine steile, teils unregelmäßige Treppe mit 147 Stufen. Wer nach unten geht, sollte alles mitnehmen, was er braucht — am Strand gibt es nichts, auch kein Trinkwasser.
- Bus
- Vereinzelte Verbindungen ab Llucmajor und s'Arenal
- Versorgung
- Supermarkt: In der Siedlung oben · Apotheke: In Llucmajor · Arzt: In Llucmajor · Geldautomat: In der Siedlung · Tankstelle: An der Ma-6014 Richtung Llucmajor
- Zugänglichkeit
- Steile Treppe mit 147 Stufen zur Bucht, oben asphaltierte Straßen · Kinderwagen: Nicht möglich · Rollstuhl: Bucht nicht erreichbar; der Blick von oben und der Turmweg gehen · Hunde: Am Strand in der Saison nicht erlaubt
- Gibt es nicht
- Barrierefreier Zugang · Strandbar oder Kiosk · Toiletten am Strand · Liegen und Schirme · Schatten am Nachmittag
- Koordinaten
- 39.3639,2.8361 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Cala Pi
Wie kommt man zum Strand von Cala Pi?
Über eine steile Treppe mit 147 Stufen von der Siedlung hinunter in die Schlucht. Einen fahrbaren Zugang gibt es nicht. Wer nach unten geht, sollte alles mitnehmen, was er braucht — am Strand gibt es weder Kiosk noch Toilette noch Trinkwasser.
Ist Cala Pi für Kinder geeignet?
Das Wasser schon: Die Bucht liegt geschützt, der Einstieg in der Mitte ist flach und ruhig. Der Weg nicht: Die Treppe ist steil, ein Kinderwagen kommt nicht hinunter, und im Hochsommer ist der Aufstieg mit Gepäck anstrengend.
Was hat es mit dem Turm auf sich?
Die Torre de Cala Pi wurde 1663 gegen Überfälle nordafrikanischer Korsaren errichtet und steht rund zehn Meter hoch auf der Klippe über der Bucht. Zu Fuß sind es von der Siedlung etwa zehn Minuten; von dort öffnet sich der Blick über die Steilküste.
Wann ist Cala Pi am wenigsten voll?
Im April und Oktober, und in der Hauptsaison vor elf Uhr. Der Sandstreifen ist nur rund fünfzig Meter lang — im Juli und August ist er ab dem späteren Vormittag belegt.
Warum liegen Bootshäuser in der Bucht?
Weil die Schlucht als natürlicher Hafen taugt. An der Westseite stehen alte Bootshäuser mit grünen Toren, in denen kleine Boote überwintern — sie gehören zum Bild der Bucht und sind keine Kulisse.
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