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Mallorca Atlas Ort für Ort

Can Picafort

Küstenort · Gemeinde Santa Margalida · 4 m

Aus einem Fischerdorf von 1860 wurde eine reine Touristenhochburg — und der Ort macht kein Geheimnis daraus. Dafür beginnt hier der Strand, der sich über fünf Kilometer bis Port d'Alcúdia zieht, und wer Ruhe will, geht einfach hundert Meter weiter nach Norden.

Blick über flaches, klares Wasser und vorgelagerte Felsplatten auf die weiße Hotelzeile von Can Picafort, davor der schmale Sandstrand mit Liegenreihen und Strohschirmen; am rechten Horizont ein Leuchtturm und die Berge der Halbinsel.
Can PicafortDer Ort in einem Bild: Felsplatten, ein schmaler Sandstreifen, dahinter die Hotelzeile — und ganz hinten die Berge, wegen derer die meisten kommen.
Lage von Can Picafort auf Mallorca Palma Alcúdia Sóller Manacor
Lage von Can Picafort
Region
Llevant
Gemeinde
Santa Margalida
Höhe
4 m
Flughafen
55 km , rund 50 Minuten
Mietwagen
verzichtbar
Lohnt für
einen ganzen Aufenthalt

Passt zu dir, wenn

  • Wer günstiger wohnen will als in Port d'Alcúdia oder Port de Pollença
  • Familien, die alles zu Fuß erreichen wollen — der Ort ist kompakt
  • Wer abends etwas los haben will: Bars, Restaurants, Diskotheken
  • Wer Strandkilometer sucht und bereit ist, dafür zu laufen

Passt nicht, wenn

  • Wer Ruhe sucht — dafür liegt die Platja de Muro direkt nebenan
  • Wer einen gewachsenen Ortskern erwartet
  • Wer im Winter kommt; hier ist zwischen November und März nichts offen
  • Wer im Hochsommer Platz am Wasser braucht — der Strand ist hier schmal

Saisonkompass — wann Can Picafort lohnt

lohnt bedingt eher nicht geschlossen Punkte = Andrang

Lohnt in Mai, Juni und September. Eher meiden in Januar, Februar, März, Juli, August, November und Dezember. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar, März, November und Dezember.

Ein Ort, der nicht so tut als ob

Can Picafort wurde 1860 erstmals urkundlich erwähnt, damals als kleine Fischersiedlung an der Bucht. Davon ist nichts übrig. Was heute steht, ist über wenige Jahrzehnte gewachsen und vollständig auf einen Zweck ausgelegt: Ferien am Strand, günstiger als nebenan, mit allem in Gehweite.

Das klingt abwertend, ist aber nicht so gemeint. Der Ort erfüllt seine Aufgabe, und er behauptet nichts anderes von sich. Wer hier eine Altstadt sucht, einen Wochenmarkt mit Bauern oder ein Fischerdorf, sucht am falschen Platz — und keine Zeile auf dieser Seite wird ihm etwas anderes erzählen.

Zwei Strohschirme als dunkle Silhouetten auf leerem Sandstrand vor einem violett und orange gefärbten Abendhimmel, am Horizont die Bergkette der Tramuntana und die Lichterkette der Bucht.
Blaue Stunde. Die Sonne geht hier hinter den Bergen der Gegenseite unter, nicht im Meer — dafür bleibt das Licht lange.

Der Strand, und sein Problem

Er ist der Grund, warum alle herkommen, und er hat einen Nachteil, den man vorher wissen sollte: im Ortszentrum ist er schmal. Im Juli und August wird es dort eng, und zwar spürbar enger als in Port d’Alcúdia oder an der Platja de Muro.

Dafür gibt es eine einfache Lösung: nach Norden gehen. Ab dem Ortsende wird der Strand breiter, ab der Platja de Muro hört die Bebauung ganz auf, und ein Stück weiter kann man kilometerweit allein laufen. Es ist ein einziger Strand von rund zehn Kilometern, der ohne sichtbare Grenze bis Port d’Alcúdia durchgeht. Wer bereit ist, zwanzig Minuten zu laufen, hat auch im August Platz.

Am östlichen Ortsrand hört der Sand auf und geht in Felsplatten über. Dort ist niemand, und dort steht auch einer der alten Küstenbunker.

Schmaler Sandstrand im Hochsommer, dicht belegt mit Liegen, Sonnenschirmen und Badenden, links die Hotelzeile mit Strohschirmreihe, rechts flaches türkisfarbenes Wasser mit vielen Schwimmern.
Der Ortsstrand im Hochsommer. Er ist schmal, und man merkt es — genau deshalb steht in der Eignung oben, wofür dieser Ort nicht taugt.

Die Promenade

Sie führt vom Strand bis zum Jachthafen am Ostende, breit gepflastert, mit einer Reihe alter Tamarisken und Bänken darunter. Das ist der einzige Schatten hier, der nichts kostet, und entsprechend beliebt sind die Plätze.

Im Hafen liegen zwischen den Motorbooten noch ein paar der hölzernen Llaüts, der alten mallorquinischen Fischerboote. An der Hafeneinfahrt steht ein weißer Obelisk, und von dort sieht man abends über die ganze Bucht bis zu den Bergen der Tramuntana — weshalb die Sonne hier hinter Bergen untergeht und nicht im Meer.

Derselbe Strandabschnitt im Frühjahr: breiter Sandstreifen mit ungeräumtem Seegrassaum am Wasser, vereinzelte Spaziergänger, links die Hotelzeile, am Horizont die Berge unter blauem Himmel.
Dasselbe im Frühjahr. Das Seegras liegt noch, die Liegen stehen zusammen — und man hat den Strand fast für sich.

Was man leicht übersieht

Die Bunker. An mehreren Stellen stehen niedrige Betonbauten mit schmalen Scharten direkt auf den Felsen am Wasser, Reste der spanischen Küstenbefestigung. Sie sind frei zugänglich, unspektakulär und deshalb interessant: An einer Küste, die sonst nur aus Hotelfronten besteht, sind sie das Einzige, was älter ist als der Tourismus.

Die Necròpolis de Son Real. Wenige Kilometer Richtung Osten liegt direkt am Meer ein prähistorisches Gräberfeld — hunderte Bestattungen aus vorrömischer Zeit, auf einer Landzunge im Wasser. Die allermeisten Gäste fahren eine Woche daran vorbei.

Die Steinfiguren. An der Promenade und auf den Felsplatten stehen grob behauene Figuren mit runden Köpfen. Bei Sonne sind sie Kulisse, bei bedecktem Himmel etwas ganz anderes.

Hölzerner Rettungsschwimmerturm mit grüner Flagge und Notrufschild 112 am Strand, davor eine Liege mit Sonnenhut, dahinter türkisfarbenes Wasser und die Bergsilhouette der Halbinsel Victòria.
Grüne Flagge heißt Baden erlaubt. Bei Nordwind steht in dieser Bucht Brandung — dann lohnt der Blick nach oben.

Abends

Bars, Restaurants und Diskotheken konzentrieren sich an der Hauptstraße und in der zweiten Reihe. Es ist laut, es ist voll, und es ist das, wofür viele Gäste herkommen. Wer damit nichts anfangen kann, wohnt an der Platja de Muro besser — dort ist abends nichts los, und genau das ist der Punkt.

Jachthafen von Can Picafort mit weißen Llaüts und Motorbooten im spiegelglatten Wasser, links eine gepflasterte Promenade unter Tamarisken mit Bänken, im Hintergrund die Hotelzeile und die Berge.
Der Hafen am Ostende. Zwischen den Motorbooten liegen noch ein paar der alten hölzernen Llaüts.

Der Winter

Hier ist der Ort kompromissloser als seine Nachbarn. Zwischen November und März schließt Can Picafort so gründlich, dass selbst die Supermärkte teilweise zu sind, und im Frühjahr öffnet er später als Port d’Alcúdia. Wer an die Nordküste will, ohne vor verriegelten Rollläden zu stehen, fährt nach Port de Pollença.

Der Strand selbst bleibt natürlich zugänglich. Im Frühjahr, wenn das Seegras noch ungeräumt am Wasser liegt und die Liegen zusammengestellt sind, hat man ihn fast für sich. Schön ist das — nur ist es dann eben kein Urlaubsort mehr, sondern ein Strand vor geschlossenen Häusern.

Leere Holzbank im Schatten zweier alter Tamarisken auf der gepflasterten Hafenpromenade, rechts die niedrige Ufermauer, dahinter Masten des Jachthafens unter blauem Himmel.
Die Bänke unter den Tamarisken an der Hafenpromenade — der einzige Schatten hier, der nichts kostet.

Die weißen Obelisken

An der Küste zwischen Can Picafort und Son Serra de Marina stehen mehrere weiße Pfeiler, die aussehen wie Obelisken: rechteckiger Grundriss, oben pyramidal zulaufend. Fast jeder Besucher fragt sich, was sie bedeuten.

Es sind Peiltürmetorres d’enfilació. Sie wurden paarweise errichtet und dienten dem Militär zwischen 1941 und 1970 als Zielmarken bei Übungen mit Schiffen und U-Booten: Wer die beiden Türme eines Paares in einer Linie sah, wusste, dass er auf dem richtigen Kurs war. Die Paare stehen in gleichmäßigen Abständen entlang der Küste, die beiden Türme eines Paares jeweils rund zweihundert Meter voneinander entfernt.

Heute sind sie ohne Funktion und einfach Teil der Landschaft. Als Wegmarke beim Strandspaziergang taugen sie immer noch.

Ansichten

Zwei Strohschirme als dunkle Silhouetten auf leerem Sandstrand vor einem violett und orange gefärbten Abendhimmel, am Horizont die Bergkette der Tramuntana und die Lichterkette der Bucht.
Can PicafortBlaue Stunde. Die Sonne geht hier hinter den Bergen der Gegenseite unter, nicht im Meer — dafür bleibt das Licht lange.
Schmaler Sandstrand im Hochsommer, dicht belegt mit Liegen, Sonnenschirmen und Badenden, links die Hotelzeile mit Strohschirmreihe, rechts flaches türkisfarbenes Wasser mit vielen Schwimmern.
Can PicafortDer Ortsstrand im Hochsommer. Er ist schmal, und man merkt es — genau deshalb steht in der Eignung oben, wofür dieser Ort nicht taugt.
Derselbe Strandabschnitt im Frühjahr: breiter Sandstreifen mit ungeräumtem Seegrassaum am Wasser, vereinzelte Spaziergänger, links die Hotelzeile, am Horizont die Berge unter blauem Himmel.
Can PicafortDasselbe im Frühjahr. Das Seegras liegt noch, die Liegen stehen zusammen — und man hat den Strand fast für sich.
Hölzerner Rettungsschwimmerturm mit grüner Flagge und Notrufschild 112 am Strand, davor eine Liege mit Sonnenhut, dahinter türkisfarbenes Wasser und die Bergsilhouette der Halbinsel Victòria.
Can PicafortGrüne Flagge heißt Baden erlaubt. Bei Nordwind steht in dieser Bucht Brandung — dann lohnt der Blick nach oben.
Jachthafen von Can Picafort mit weißen Llaüts und Motorbooten im spiegelglatten Wasser, links eine gepflasterte Promenade unter Tamarisken mit Bänken, im Hintergrund die Hotelzeile und die Berge.
Can PicafortDer Hafen am Ostende. Zwischen den Motorbooten liegen noch ein paar der alten hölzernen Llaüts.
Leere Holzbank im Schatten zweier alter Tamarisken auf der gepflasterten Hafenpromenade, rechts die niedrige Ufermauer, dahinter Masten des Jachthafens unter blauem Himmel.
Can PicafortDie Bänke unter den Tamarisken an der Hafenpromenade — der einzige Schatten hier, der nichts kostet.
Weißer Obelisk an der Hafeneinfahrt als Silhouette vor einem dramatisch bewölkten Abendhimmel in Orange und Blau, davor die auslaufende Brandung am Sandstrand, im Hintergrund Masten und die Bergkette.
Can PicafortDer Obelisk an der Hafeneinfahrt. Von hier aus sieht man abends über die ganze Bucht bis zur Tramuntana.
Niedriger Betonbunker mit schmaler Schießscharte auf den Felsplatten direkt am ruhigen, tiefblauen Wasser; am gegenüberliegenden Ufer die Bucht von Alcúdia und dahinter die Berge im Dunst.
Can PicafortEiner der alten Küstenbunker. Sie stehen frei zugänglich auf den Felsen und erzählen von einer Zeit, in der diese Küste nichts Touristisches hatte.
Felsplatten und heller Sand am Ufer im Frühjahr, links eine kahle Tamariske und die Promenadenmauer, rechts auf einem Felsvorsprung eine kleine sitzende Steinfigur, dahinter türkis und tiefblau abgestuftes Wasser.
Can PicafortDas Felsufer am Ortsrand. Auf den Platten sitzen kleine Steinfiguren — man übersieht sie leicht.
Grob behauene, hell verwitterte Steinfiguren mit runden Köpfen als Gruppe auf einer Grünfläche an der Promenade, dahinter Tamarisken, die Uferpromenade und das aufgewühlte Meer unter Wolkenhimmel.
Can PicafortDie Figurengruppe an der Promenade. Bei bedecktem Himmel wirkt sie ganz anders als im Prospekt.
Großer rostroter Schriftzug CAN PICAFORT aus Metallbuchstaben auf einer niedrigen Mauer am gepflasterten Uferplatz, dahinter die bewegte See, der Obelisk und die Berge unter Wolken.
Can PicafortDer Schriftzug am Uferplatz. Dahinter, kaum zu übersehen, der Obelisk an der Hafeneinfahrt.

Wie viel Zeit hast du?

Was man in Can Picafort tut

Drei Stunden

Vormittags an den Strand, dann die Promenade nach Osten zum Jachthafen und zurück. Wer will, geht bis zum Bunker auf den Felsplatten am Ortsrand.

Ein halber Tag

Strand am Morgen, mittags mit dem Bus nach Alcúdia hinauf — Stadtmauer, Gassen und Pollentia. Nachmittags zurück ans Wasser.

Ein ganzer Tag

Früh nach Norden laufen, bis die Hotels aufhören und die Platja de Muro beginnt. Mittags in die Necròpolis de Son Real, das prähistorische Gräberfeld an der Küste Richtung Osten. Abends an der Hauptstraße.

Bei Regen

Alcúdia mit Museum und Ausgrabungen, oder Artà mit Sant Salvador. Beide sind mit dem Bus erreichbar.

Der Strand im Steckbrief

Untergrund
Feiner heller Sand, an einigen Abschnitten Felsplatten am Ufer
Einstieg
Flach, aber weniger extrem flach als weiter nördlich
Länge
Der Ortsstrand ist rund einen Kilometer lang und schmal; nach Norden geht er ohne Unterbrechung in die Platja de Muro und weiter bis Port d'Alcúdia über
Schatten
Strohschirme zum Mieten, dazu eine Reihe Tamarisken an der Promenade
Wind
Meist ruhig, bei Nordwind Brandung und Seegrasanschwemmung
Mit Kindern
Gut, aber im Hochsommer eng
Vor Ort
Liegen und Schirme zum Mieten · Rettungsschwimmer mit Beflaggung in der Saison · Strandbars und Wassersport · Duschen entlang der Promenade

Praktisch

Parken
Kostenlose Stellplätze in den Wohnstraßen hinter der ersten Reihe, an der Promenade knapp und im Sommer ab dem Vormittag belegt.
Öffentlich
Haltestellen entlang der Hauptstraße, dichter Takt in der Saison
Zeitbedarf
Als Standort eine Woche, als Ausflug zwei Stunden
Hinweis
Freitagvormittags ist Wochenmarkt. Der Ort ist vollständig auf die Saison ausgelegt — zwischen November und März sind selbst die Supermärkte teilweise zu.
Bus
Linie 302 nach Palma über Port d'Alcúdia, Alcúdia und Inca; 316 über Santa Margalida und Llubí nach Inca. Im Sommer die A32 direkt zum Flughafen, die 324 nach Alcúdia und die 325 bis Cala Rajada.
Versorgung
Supermarkt: Zwei große Märkte im Ort, in der Saison geöffnet · Apotheke: Mehrere an der Hauptstraße · Arzt: Gesundheitszentrum im Ort, größere Versorgung in Santa Margalida · Geldautomat: Reichlich an der Promenade und der Hauptstraße · Tankstelle: An der Ausfallstraße nach Santa Margalida
Zugänglichkeit
Promenade durchgehend gepflastert und eben · Kinderwagen: Auf der Promenade uneingeschränkt · Rollstuhl: Promenade gut befahrbar, Zugänge zum Sand an mehreren Stellen · Hunde: Am Ortsstrand in der Saison nicht erlaubt
Gibt es nicht
Ein historischer Ortskern · Ruhe in der Hauptsaison · Nennenswertes Angebot zwischen November und März · Breiter Strand im Ortszentrum
Koordinaten
39.7647,3.1533 Google Maps Apple Karten

Termine, die alles verändern

Wenn hier ein Rennen ist

Mallorca 312 Rennrad · Letzter Samstag im April

Das ist der Tag mit den größten Verkehrseinschränkungen des Jahres. Ab dem Nachmittag werden Abschnitte gesperrt — unter anderem zwischen Esporles und der Platja de Muro, später über Alaró, Campanet und Santa Margalida. Erst gegen Abend ist alles wieder frei. Wer an diesem Samstag mit dem Auto quer über die Insel oder auf die Ma-10 will, sollte den Termin kennen. Unterkünfte im Norden sind Monate vorher ausgebucht.

Ironman 70.3 Alcúdia-Mallorca Triathlon · Mitte Mai

Der ganze Norden ist an diesem Wochenende belegt, und zwar bis nach Pollença hinauf. Am Renntag sind Küstenstraßen und die Promenade zeitweise gesperrt. Wer Ruhe sucht, fährt in dieser Woche woanders hin — wer Stimmung mag, findet sie kaum irgendwo dichter.

Der Saisonkompass oben bewertet Monate, keine einzelnen Tage — ein Rennwochenende kann einen ruhigen Ort für zwei Tage in sein Gegenteil verkehren. Alle Termine im Kapitel Sportereignisse.

Die drei Orte an diesem Strand

OrtStrandCharakterPreisniveau
Can Picafortschmal, im Sommer engkompakt, laut, ganz auf Saison gebautgünstig bis mittel
Platja de Murobreit, kaum bebautKiefern und Dünen, Naturschutzgebiet dahintermittel
Port d'Alcúdiasehr breit und flachvolle Infrastruktur, Familienmittel

Es ist ein einziger Strand von rund zehn Kilometern, und man kann ihn ablaufen. Der Unterschied liegt nicht im Sand, sondern in dem, was dahinter steht.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Can Picafort

Ist Can Picafort oder Port d'Alcúdia die bessere Wahl?

Beide liegen am selben Strand, nur an verschiedenen Enden. Port d'Alcúdia hat den breiteren, flacheren Strand und die bessere Anbindung — der Flughafenbus fährt ganzjährig durch. Can Picafort ist kompakter, günstiger und abends lauter. Wer mit kleinen Kindern reist, ist in Port d'Alcúdia besser aufgehoben; wer aufs Geld sieht und kurze Wege will, hier.

Wie breit ist der Strand von Can Picafort?

Im Ortszentrum schmal, und im Hochsommer entsprechend eng. Das ist die wichtigste Einschränkung dieses Orts. Es hilft nur eines: nach Norden laufen. Ab dem Ortsende wird der Strand breiter, und ab der Platja de Muro hört die Bebauung ganz auf.

Lohnt sich Can Picafort im Winter?

Nein. Der Ort lebt vollständig von der Saison und schließt zwischen November und März so gründlich, dass selbst Supermärkte teilweise zu sind. Er öffnet auch später im Frühjahr als Port d'Alcúdia. Wer im Winter an die Nordküste will, fährt nach Port de Pollença.

Wann ist Markt in Can Picafort?

Freitagvormittags. Es ist ein Ferienortmarkt mit viel Textil und Souvenirs. Wer einen echten mallorquinischen Markt sehen will, fährt samstags nach Santa Margalida hinauf oder sonntags nach Sa Pobla.

Was hat es mit dem Bunker an der Küste auf sich?

An mehreren Stellen der Bucht stehen niedrige Betonbunker auf den Felsplatten direkt am Wasser. Sie stammen aus der Zeit der spanischen Küstenbefestigung und sind heute frei zugänglich. Ein unspektakuläres, aber ehrliches Stück Geschichte an einer Küste, die sonst vor allem aus Hotelfronten besteht.

Was kann man von Can Picafort aus unternehmen?

Alcúdia mit Stadtmauer und römischen Ausgrabungen liegt zwanzig Minuten entfernt, das Naturschutzgebiet S'Albufera etwas näher. Nach Osten führt die Küstenstraße Richtung Son Serra de Marina und weiter nach Artà. Und die Necròpolis de Son Real, ein prähistorisches Gräberfeld direkt am Meer, liegt wenige Kilometer außerhalb.

Was in Reichweite liegt

Sehenswürdigkeiten

In der Umgebung

Entfernungen ohne Zeitangabe sind Luftlinie. Auf Mallorca kann die Fahrzeit deutlich darüber liegen — wo mir das bekannt ist, steht sie dabei.

Wenn es hier nicht passt

Strände und Bademöglichkeiten im Umfeld

Von hier aus

Lage auf der Insel

SERRA DE TRAMUNTANA MITTELMEER Alcúdia Cabrera Castell de Bellver Es Trenc Fornalutx La Seu Palma Pollença Port de Sóller Sa Calobra Santuari de Sant Salvador Santuari de Lluc Sineu Alaró Andratx Artà Banys Àrabs Binissalem Cala d'Or Cala de Sant Vicenç Cala Figuera Cala Millor Cala Pi Cala Ratjada Cap de Formentor Capdepera Capocorb Vell Castell de Santueri Colònia de Sant Jordi Ermita de Bonany Estellencs Far des Cap de ses Salines Felanitx Gordiola Inca Jardins d'Alfàbia La Granja Llucmajor Mirador de Ricardo Roca Monestir de Miramar Muro Peguera Palau de l'Almudaina Palma Aquarium Platja de Formentor Platja de Muro Platja des Carbó Port d'Alcúdia Port d'Andratx Port de Pollença Porto Cristo Portocolom Raixa Salines d'Es Trenc Sant Elm Santa Margalida Santa Ponça Santanyí Santuari de Cura Sóller Son Marroig Torre des Verger Alcanada Algaida Ariany Banyalbufar Búger Bunyola Caimari Cala Agulla Cala Fornells Cala Llombards Cala d'en Marçal Cala Mesquida Cala Mondragó Cala Santanyí Camp de Mar Campanet Campos Can Pastilla Canyamel Castell de Capdepera Colònia de Sant Pere Coves d'Artà Coves de Campanet Coves dels Hams Deià El Toro Ermita de Betlem Es Capdellà Església de Son Serra Esporles Galilea Gorg Blau Llubí Mirador Es Colomer Mirador Es Pontàs Montuïri Necròpolis de Son Real Orient Palmanova Petra Pollentia Porreres Port de Valldemossa Porto Petro Puerto Portals Puigpunyent Randa S'Alqueria Blanca S'Estanyol de Migjorn Sa Pobla Sa Ràpita Sant Joan Sant Miquel de Campanet Santuari de Sant Salvador (Artà) Santa Eugènia Santa Maria del Camí Santuari de Gràcia Santuari de Santa Llúcia Selva Sencelles Ses Covetes Ses Salines Son Carrió Son Serra de Marina Valldemossa Cala Brafi Cala Moltó Cala s'Almunia Caló des Moro Ermita de Crestatx Ermita de la Victòria Es Llombards Maria de la Salut Pina Sant Jordi Santuari de la Consolació Santuari de Consolació Torre de Son Jaumell Can Picafort Palma Palma Sineu Sineu Alcúdia Alcúdia Pollença Pollença Inca Inca Sóller Sóller Andratx Andratx Felanitx Felanitx Santanyí Santanyí Cala d'Or Cala d'Or Llucmajor Llucmajor Cala Millor Cala Millor Santa Ponça Santa Ponça Cala Ratjada Cala Ratjada Petra Petra Campos Campos La Seu La Seu Es Trenc Es Trenc Sa Calobra Sa Calobra Port de Sóller Port de Sóller Santuari de Lluc Santuari de Lluc Castell de Bellver Castell de Bellver Artà Artà Muro Muro Alaró Alaró Raixa Raixa Cala Pi Cala Pi Peguera Peguera Gordiola Gordiola Sant Elm Sant Elm La Granja La Granja Binissalem Binissalem Estellencs Estellencs Portocolom Portocolom Banys Àrabs Banys Àrabs Son Marroig Son Marroig Cala Figuera Cala Figuera Porto Cristo Porto Cristo Capocorb Vell Capocorb Vell Palma Aquarium Palma Aquarium Platja de Muro Platja de Muro Port d'Alcúdia Port d'Alcúdia Port d'Andratx Port d'Andratx Santa Margalida Santa Margalida Ermita de Bonany Ermita de Bonany Platja des Carbó Platja des Carbó Port de Pollença Port de Pollença Santuari de Cura Santuari de Cura Torre des Verger Torre des Verger Jardins d'Alfàbia Jardins d'Alfàbia Cala de Sant Vicenç Cala de Sant Vicenç Castell de Santueri Castell de Santueri Palau de l'Almudaina Palau de l'Almudaina Mirador de Ricardo Roca Mirador de Ricardo Roca Far des Cap de ses Salines Far des Cap de ses Salines Búger Búger Llubí Llubí Randa Randa Selva Selva Ariany Ariany Orient Orient Algaida Algaida Bunyola Bunyola Caimari Caimari El Toro El Toro Galilea Galilea Canyamel Canyamel Esporles Esporles Montuïri Montuïri Porreres Porreres Sa Pobla Sa Pobla Gorg Blau Gorg Blau Palmanova Palmanova Pollentia Pollentia Sa Ràpita Sa Ràpita Sencelles Sencelles Son Carrió Son Carrió Banyalbufar Banyalbufar Es Capdellà Es Capdellà Puigpunyent Puigpunyent Ses Salines Ses Salines Can Pastilla Can Pastilla Cala Mesquida Cala Mesquida Cala Mondragó Cala Mondragó Santa Eugènia Santa Eugènia Puerto Portals Puerto Portals Coves dels Hams Coves dels Hams Cala d'en Marçal Cala d'en Marçal Ermita de Betlem Ermita de Betlem Coves de Campanet Coves de Campanet Port de Valldemossa Port de Valldemossa Santa Maria del Camí Santa Maria del Camí Santuari de Sant Salvador (Artà) Santuari de Sant Salvador (Artà) Cap de Formentor Cap de Formentor Platja de Formentor Platja de Formentor Cala Fornells Cala Fornells Capdepera Capdepera Sant Joan Sant Joan Ses Covetes Ses Covetes Cala Llombards Cala Llombards S'Alqueria Blanca S'Alqueria Blanca Santuari de Gràcia Santuari de Gràcia Coves d'Artà Coves d'Artà Cala Santanyí Cala Santanyí Deià Deià Fornalutx Fornalutx Salines d'Es Trenc Salines d'Es Trenc Alcanada Alcanada Campanet Campanet Cala Agulla Cala Agulla Porto Petro Porto Petro Son Serra de Marina Son Serra de Marina S'Estanyol de Migjorn S'Estanyol de Migjorn 2 Orte, größter Alcúdia 2 Cabrera 2 Orte, größter Castell de Bellver 2 3 Orte, größter Es Trenc 3 Fornalutx 3 Orte, größter Palma 3 Pollença Port de Sóller Sa Calobra Santuari de Sant Salvador Santuari de Lluc Sineu Alaró Andratx 2 Orte, größter Artà 2 Binissalem Cala d'Or Cala de Sant Vicenç Cala Figuera Cala Millor Cala Pi Cala Ratjada Can Picafort Cap de Formentor 2 Orte, größter Capdepera 2 Capocorb Vell Castell de Santueri 2 Orte, größter Colònia de Sant Jordi 2 Ermita de Bonany Estellencs Far des Cap de ses Salines Felanitx Gordiola Inca Jardins d'Alfàbia 2 Orte, größter La Granja 2 Llucmajor Mirador de Ricardo Roca 2 Orte, größter Monestir de Miramar 2 Muro 3 Orte, größter Peguera 3 2 Orte, größter Palma Aquarium 2 Platja de Formentor 2 Orte, größter Platja de Muro 2 Port d'Andratx Port de Pollença Porto Cristo 3 Orte, größter Portocolom 3 Raixa Sant Elm Santa Margalida Santa Ponça Santanyí 3 Orte, größter Santuari de Cura 3 Sóller 2 Orte, größter Son Marroig 2 2 Orte, größter Torre des Verger 2 Alcanada Algaida Ariany 2 Orte, größter Búger 2 Bunyola 2 Orte, größter Caimari 2 3 Orte, größter Cala Agulla 3 4 Orte, größter Cala Llombards 4 Cala Mesquida 2 Orte, größter Cala Mondragó 2 Campos 2 Orte, größter Canyamel 2 Colònia de Sant Pere 2 Orte, größter Coves de Campanet 2 Coves dels Hams El Toro Ermita de Betlem Es Capdellà Església de Son Serra Galilea Gorg Blau Llubí Mirador Es Colomer Mirador Es Pontàs Montuïri Necròpolis de Son Real Orient 2 Orte, größter Palmanova 2 Petra Porreres Port de Valldemossa Puigpunyent 2 Orte, größter S'Alqueria Blanca 2 2 Orte, größter S'Estanyol de Migjorn 2 2 Orte, größter Sa Pobla 2 2 Orte, größter Sant Joan 2 Santa Eugènia Santa Maria del Camí Santuari de Santa Llúcia Sencelles Ses Salines Son Carrió Son Serra de Marina Ermita de la Victòria Es Llombards Maria de la Salut Pina Sant Jordi PalmaSineuAlcúdiaEs TrencPollençaSa CalobraPort de Sóller
In 12 Fällen liegen Orte so dicht beieinander, dass sie ein einziger Punkt würden — etwa die Kathedrale, der Almudaina-Palast und die arabischen Bäder in Palma. Der größere Ort steht dort auf seinen genauen Koordinaten, die kleineren rücken bis zu einen Kilometer ab, jeder in der Richtung, in der er wirklich liegt.