Capocorb Vell
· Gemeinde Llucmajor · 90 m
Eine Siedlung aus der Bronzezeit auf einem Feld an der Südküstenstraße: fünf Wachtürme aus Zyklopenmauerwerk und die Grundmauern von achtundzwanzig Häusern. Man geht dazwischen hindurch, ohne Absperrung.
- Region
- Migjorn
- Gemeinde
- Llucmajor
- Höhe
- 90 m
- Flughafen
- 32 km , rund 35 Minuten
- Mietwagen
- nötig
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer sich für die Bronzezeit interessiert — hier ist sie begehbar
- Wer nach Cala Pi oder an die Südküste fährt; es liegt an der Strecke
- Familien; Kinder dürfen zwischen den Mauern herumlaufen
- Wer wenig Geld für viel Substanz ausgeben will
Passt nicht, wenn
- Wer donnerstags kommt — dann ist geschlossen
- Wer ein Museum mit Erklärungen erwartet
- Wer mittags im Hochsommer kommt; es gibt kaum Schatten
- Wer schlecht zu Fuß ist; der Boden ist uneben
Saisonkompass — wann Capocorb Vell lohnt
Lohnt in Januar, Februar, März, April, Mai, September, Oktober, November und Dezember.
Capocorb Vell ist über dreitausend Jahre alt, gehört zu den besterhaltenen talayotischen Siedlungen der Balearen — und kostet drei Euro. Es gibt keine Glasvitrinen, keine Multimediashow, kein Besucherzentrum mit Kinosaal. Es gibt ein Feld mit Olivenbäumen, fünf massive Türme aus Steinen, die kein Mensch von Hand bewegen kann, und die Grundmauern von achtundzwanzig Wohnhäusern. Man geht mitten hindurch. Genau das macht den Unterschied: An keiner anderen Stelle der Insel steht man so unmittelbar in der Bronzezeit. Wer erst einmal in einem der Turmräume gestanden hat und nach oben sieht, versteht mehr als nach jeder Tafel.
Was Capocorb Vell ist
Eine Siedlung aus der talayotischen Zeit, über dreitausend Jahre alt, rund zwölf Kilometer südlich von Llucmajor an der Straße nach Cala Pi. Sie zählt zu den besterhaltenen und am besten erforschten Anlagen dieser Art auf den Balearen.

Was man sieht
Fünf Türme — drei runde, zwei quadratische — aus mächtigen, unbehauenen Steinblöcken. Dazu die Grundmauern von achtundzwanzig Wohnhäusern, dazwischen Olivenbäume und trockenes Gras.
Es gibt keine Glasvitrinen, keine Multimediashow, kein Besucherzentrum. Man geht mitten hindurch, und nichts ist abgesperrt.
Genau das macht den Unterschied: An keiner anderen Stelle der Insel steht man so unmittelbar in der Bronzezeit. Wer einmal in einem der Turmräume gestanden und nach oben gesehen hat, versteht mehr als nach jeder Tafel.

Praktisch
Geöffnet täglich außer donnerstags, etwa von zehn bis siebzehn Uhr. Der Eintritt liegt bei rund drei Euro — gemessen an dem, was man dafür sieht, das beste Geschäft der Insel.
Am Eingang steht eine kleine Bar. Sie ist die einzige Versorgung in der Gegend.

Wann man kommt
März und Oktober. Im Januar und Februar ist die Luft am klarsten und niemand da.
Im Hochsommer gibt es auf dem Gelände kaum Schatten. Dann vor elf Uhr kommen — oder es lassen.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Capocorb Vell tut
Drei Stunden
Über das Gelände, durch die Türme und die Häusergrundrisse — dann weiter an die Küste nach Cala Pi.
Ein halber Tag
Zusammen mit Cala Pi und dem Wachturm dort, oder mit Llucmajor.
Ein ganzer Tag
Nein. Eine Stunde genügt, und mehr gibt das Gelände nicht her.
Bei Regen
Nicht sinnvoll. Alles liegt im Freien, der Boden wird rutschig.
Praktisch
- Parken
- Parkplatz am Eingang
- Zeitbedarf
- Eine Stunde
- Hinweis
- Geöffnet täglich außer donnerstags, etwa von zehn bis siebzehn Uhr; der Eintritt liegt bei rund drei Euro. Am Eingang gibt es eine kleine Bar mit Getränken — die einzige Versorgung weit und breit.
- Bus
- Keine Verbindung
- Zugänglichkeit
- Unebener Naturboden, Steinschwellen zwischen den Mauern · Kinderwagen: Nicht sinnvoll · Rollstuhl: Nicht geeignet · Hunde: Angeleint
- Gibt es nicht
- Öffnung am Donnerstag · Museum oder Ausstellung · Schatten auf dem Gelände · Busverbindung
- Koordinaten
- 39.3976,2.8243 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Capocorb Vell
Wie alt ist Capocorb Vell?
Die Siedlung stammt aus der talayotischen Zeit und ist über dreitausend Jahre alt. Sie zählt zu den besterhaltenen und am besten erforschten Anlagen dieser Art auf den Balearen.
Was ist ein Talaiot?
Ein turmartiger Bau aus mächtigen, unbehauenen Steinblöcken, wie er für die Bronzezeit auf Mallorca und Menorca kennzeichnend ist. In Capocorb Vell stehen fünf davon — drei runde und zwei quadratische —, dazu die Grundmauern von achtundzwanzig Wohnhäusern.
Wann ist geöffnet und was kostet es?
Täglich außer donnerstags, etwa von zehn bis siebzehn Uhr. Der Eintritt liegt bei rund drei Euro. Am Eingang gibt es eine kleine Bar — die einzige Versorgung in der Gegend.
Lohnt sich das mit Kindern?
Ja, weil man mitten zwischen den Mauern herumlaufen darf und nichts abgesperrt ist. Zu beachten: Der Boden ist uneben, Kinderwagen kommen nicht durch, und Schatten gibt es kaum.
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