Cala Brafi
Bucht · Gemeinde Felanitx · 8 m
130 Meter Bucht ohne alles: kein Kiosk, kein Schild, keine Straße. Nur ein Trampelpfad zwischen Trockenmauern, eine Mauer zum Übersteigen, die Ruine eines Fischerhauses — und Schatten, den es an dieser Küste kaum gibt.
- Region
- Llevant
- Gemeinde
- Felanitx
- Höhe
- 8 m
- Flughafen
- 63 km , rund 65 Minuten
- Mietwagen
- nötig
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer schnorcheln möchte — bei ruhiger See ist die Bucht dafür ideal
- Wer eine Bucht ohne jede Erschließung sucht
- Wer Schatten am Strand braucht — hier gibt es Baumbewuchs
- Wer trittsicher ist und einen unmarkierten Weg gehen mag
- Wer Ruhe über Komfort stellt
Passt nicht, wenn
- Familien mit Kindern — hier ist niemand, und der Weg ist unwegsam
- Wer angeschwemmtes Seegras in der Brandungszone stört
- Wer Versorgung, Liegen oder Aufsicht braucht
- Wer sich an Freikörperkultur stört
Saisonkompass — wann Cala Brafi lohnt
Lohnt in März, April, Mai, Juni, Juli, September und Oktober. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember.
Die Cala Brafi ist einer der wenigen Orte an dieser Küste, an denen wirklich nichts ist — und das muss man wollen. Es gibt keine Bar, kein Schild, keinen Parkplatz und keinen ausgebauten Weg; der letzte Abschnitt führt über eine Mauer, in deren Rückseite zwei Steine als Stufen sitzen. Besucht wird die Bucht fast nur von Mallorquinern, manche mit Badebekleidung, manche ohne, und Kinder trifft man hier praktisch nie. In der Brandungszone liegt angeschwemmtes Seegras, das niemand wegräumt. Wer damit umgehen kann, hat einen sehr stillen Ort. Wer Sand ohne Pflanzenreste erwartet, sollte an der Cala d'en Marçal bleiben.
Was Cala Brafi ist
Eine Bucht von rund 130 Metern mit einem Strandabschnitt von etwa 50 Metern. Feiner Sand mit einzelnen Kieselsteinen, klares Wasser, die Ruine eines Fischerhauses — und, an dieser Küste selten, Schatten spendender Baumbewuchs bis nahe an den Sand.
In der Brandungszone liegt angeschwemmtes Seegras, das niemand wegräumt. Das ist nicht jedermanns Sache und gehört zur ehrlichen Beschreibung dieses Orts.

Was es hier nicht gibt
Alles andere. Keine Bar, kein Restaurant, keine Toiletten, kein Trinkwasser, keine Strandaufsicht, kein Parkplatz, kein Schild. Wer einen Funken Zivilisation erwartet, liegt hier komplett falsch.
Besucht wird die Bucht fast ausschließlich von Mallorquinern, die sich dem Tourismus entziehen — manche mit Badebekleidung, manche ohne. Kinder trifft man ausgesprochen selten.

Der Weg
Es gibt keine Zufahrt. Man parkt in Portocolom oder an der Cala d’en Marçal und geht:
- Von Portocolom Richtung Cala d’en Marçal, um die Bucht herum, die Straße hinauf und links halten.
- Wo man zwischen den Häusern mit den Ferienwohnungen steht: die erste Straße rechts hinauf.
- Wo der Asphalt endet, dem Schotterweg nach Süden folgen — vorbei am Eingangstor einer Finca.
- Wo der Hauptweg nach rechts abbiegt: geradeaus weiter. Ein Trampelpfad führt zwischen zwei Trockenmauern entlang; die rechte ist teilweise eingefallen.
- Am Ende versperrt eine kleine Mauer den Weg. Auf ihrer Rückseite sitzen zwei Steine als Stufen.
- Danach steht man am oberen Ende der Bucht. Der Abstieg geht über Stock und Stein — hier rutscht und stolpert man leicht.
Feste Schuhe sind Pflicht. Bei Nässe sollte man den Weg lassen.
Wann man kommt
Mai und Oktober. Bemerkenswert: Auch im Juli bleibt es hier ruhig — der Weg hält die meisten fern. Das ist der ganze Grund, warum diese Bucht noch so ist, wie sie ist.
Schnorcheln
Bei ruhiger See ist die Bucht eine der besseren Adressen der Ostküste: Das Wasser steht klar über hellem Grund, die Felsränder links und rechts sind bewachsen, und weil kaum Boote hereinkommen, bleibt es unten ungestört.
Bei auflandigem Wind trübt es schnell ein — dann lohnt der Weg nicht.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Cala Brafi tut
Drei Stunden
Von der Cala d'en Marçal herüberlaufen, bleiben, zurücklaufen. Wasser und Verpflegung gehören ins Gepäck.
Ein halber Tag
Vormittags an der Cala d'en Marçal mit Bar und Liegen, nachmittags hier.
Ein ganzer Tag
Zusätzlich Portocolom mit Hafen und Leuchtturm — der Ort, zu dem diese Bucht gehört.
Bei Regen
Nicht sinnvoll; der Weg ist unbefestigt.
Der Strand im Steckbrief
- Untergrund
- Feiner Sand mit einzelnen Kieselsteinen
- Einstieg
- Sandig, in der Brandungszone angeschwemmtes Seegras
- Länge
- Rund 130 Meter Bucht, davon etwa 50 Meter Strand
- Schatten
- Vorhanden — Baumbewuchs bis nahe an den Sand
- Wind
- Bei auflandigem Wind läuft Welle ein
- Mit Kindern
- Nicht geeignet
- Vor Ort
- Keine
Praktisch
- Parken
- Keine Zufahrt. Parken in Portocolom oder an der Cala d'en Marçal
- Zeitbedarf
- Zwei bis drei Stunden inklusive Hin- und Rückweg
- Hinweis
- Der Weg ist nicht ausgeschildert und endet an einer Mauer, die man übersteigen muss. Der letzte Abstieg geht über Stock und Stein — feste Schuhe, und bei Nässe besser gar nicht.
- Bus
- Keine Verbindung; ab Portocolom nur zu Fuß
- Versorgung
- Supermarkt: Keiner — nächster an der Cala d'en Marçal · Apotheke: In Portocolom · Arzt: In Portocolom · Geldautomat: In Portocolom · Tankstelle: In Portocolom
- Zugänglichkeit
- Asphalt, dann Schotterweg, dann Trampelpfad und ein Mauerübertritt · Kinderwagen: Nicht möglich · Rollstuhl: Nicht möglich · Hunde: Möglich, aber der Mauerübertritt ist für Hunde schwierig
- Gibt es nicht
- Gastronomie · Trinkwasser · Toiletten · Strandaufsicht · Zufahrt und Parkplatz · Beschilderung
- Koordinaten
- 39.4056,3.2825 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Cala Brafi
Wie kommt man zur Cala Brafi?
Nur zu Fuß und ohne Beschilderung. Von Portocolom Richtung Cala d'en Marçal, um die Bucht herum, die Straße hinauf und links halten; zwischen den Ferienwohnungen die erste Straße rechts hinauf. Wo der Asphalt endet, folgt man dem Schotterweg nach Süden, vorbei am Tor einer Finca. Wo der Hauptweg rechts abbiegt, geht man geradeaus weiter — ein Trampelpfad zwischen zwei Trockenmauern. Am Ende versperrt eine kleine Mauer den Weg; auf ihrer Rückseite sitzen zwei Steine als Stufen. Danach führt ein steiler Pfad hinunter in die Bucht.
Gibt es an der Cala Brafi eine Bar?
Nein. Es gibt keine Bar, kein Restaurant, keine Toiletten, kein Trinkwasser und keine Strandaufsicht. Wer einen Funken Zivilisation erwartet, ist hier falsch — Getränke und Verpflegung muss man mitbringen.
Wie groß ist die Cala Brafi?
Die Bucht misst rund 130 Meter, der Strandabschnitt etwa 50 Meter. Der Sand ist fein und mit einzelnen Kieselsteinen durchsetzt; in der Brandungszone liegt angeschwemmtes Seegras, das nicht weggeräumt wird.
Ist die Cala Brafi für Kinder geeignet?
Nein. Der Weg ist unwegsam und endet mit einem Mauerübertritt und einem steilen Abstieg, es gibt keine Aufsicht und keine Versorgung. Kinder trifft man hier ausgesprochen selten. Für Familien ist die Cala d'en Marçal die richtige Adresse.
Wird an der Cala Brafi nackt gebadet?
Teilweise. Die Bucht wird überwiegend von Mallorquinern besucht, manche mit Badebekleidung, manche ohne — beides wird hier gleichermaßen akzeptiert. Wer sich daran stört, sollte eine andere Bucht wählen.
Gibt es an der Cala Brafi Schatten?
Ja, und das ist an dieser Küste selten: Baumbewuchs reicht bis nahe an den Sand. Zusammen mit der Ruine eines alten Fischerhauses macht das den besonderen Charakter der Bucht aus.
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