Santuari de Santa Llúcia
· Gemeinde Mancor de la Vall · 345 m
Eine Wallfahrtskirche auf einem Felsvorsprung über Mancor de la Vall, seit 1275 belegt. Von der Terrasse überblickt man das halbe Landesinnere — und im Sommer ist meist niemand da.
- Region
- Raiguer
- Gemeinde
- Mancor de la Vall
- Höhe
- 345 m
- Flughafen
- 42 km , rund 42 Minuten
- Mietwagen
- nötig
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer im Raiguer unterwegs ist und einen weiten Blick sucht
- Wanderer; von Mancor de la Vall führt ein Weg hinauf
- Wer Wallfahrtsorte ohne Betrieb mag
- Radfahrer; die Auffahrt ist kurz und steil
Passt nicht, wenn
- Wer bei Dunst kommt — dann fehlt der Grund
- Wer ein Museum oder Lokal erwartet
- Wer eine große Anlage sucht
- Wer baden will
Saisonkompass — wann Santuari de Santa Llúcia lohnt
Lohnt in Januar, Februar, März, April, Mai, September, Oktober, November und Dezember.
Vom Santuari de Cura sieht man in die Ebene hinaus, und das ist beeindruckend. Von Santa Llúcia sieht man etwas anderes: Man steht auf 345 Metern am Rand eines Felsplateaus, unmittelbar unter sich das Dorf Mancor de la Vall, und dahinter fällt das Land in Wellen ab, bis es sich im Dunst verliert. Der Unterschied ist die Nähe. Man sieht keine Landkarte, sondern einen Ort und sein Umland — die Terrassen, die Feldwege, die Dächer. Die Kirche selbst ist seit 1275 belegt und war bis ins 17. Jahrhundert Mittelpunkt für mehrere Weiler ringsum, die es teilweise nicht mehr gibt. Man fährt eine schmale Straße hinauf, sitzt eine halbe Stunde auf der Mauer und fährt wieder.
Was Santuari de Santa Llúcia ist
Eine Wallfahrtskirche auf einem Felsplateau über Mancor de la Vall, auf rund 345 Metern. Belegt ist sie seit 1275; bis ins frühe 17. Jahrhundert war sie Mittelpunkt für die Siedlungen Mancor, Biniarroi, Massanella und Biniatzar — von denen es einige heute nicht mehr gibt.
Im 20. Jahrhundert kam ein großer Gebäudeteil für geistliche Aufenthalte hinzu.

Der Blick
Vom Santuari de Cura sieht man in die Ebene hinaus. Hier sieht man etwas anderes: unmittelbar unter sich das Dorf, dahinter das Land in Wellen abfallend, bis es sich im Dunst verliert.
Der Unterschied ist die Nähe. Man sieht keine Landkarte, sondern einen Ort und sein Umland — Terrassen, Feldwege, Dächer.

Praktisch
Von Mancor de la Vall führt eine schmale, steile Straße zwei Kilometer hinauf; oben gibt es einen großen Schotterplatz. Zu Fuß geht ein Weg vom Ort herauf, der sich über den Weiler Biniarroi zu einer Runde verbinden lässt.
Das Gelände ist zugänglich, die Kirche nicht verlässlich geöffnet. Ein Lokal gibt es nicht.

Wann man kommt
Januar und Februar für die klarste Luft, März und Oktober für alles zusammen. Am 13. Dezember ist der Namenstag der Kirche.
Im Hochsommer nimmt der Dunst die Fernsicht; unter den Kiefern bleibt es erträglich.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Santuari de Santa Llúcia tut
Drei Stunden
Hinauffahren, über die Terrasse gehen, den Blick über den Raiguer und den Pla — dann hinunter durch Mancor de la Vall.
Ein halber Tag
Zu Fuß von Mancor hinauf und über den Weiler Biniarroi zurück.
Ein ganzer Tag
Zusammen mit Caimari, Selva und Inca, alle in einer Viertelstunde.
Bei Regen
Nicht sinnvoll. Bei tiefen Wolken sieht man von 345 Metern nichts.
Praktisch
- Parken
- Großer Schotterplatz am Gebäude, kostenfrei
- Zeitbedarf
- Eine halbe Stunde
- Hinweis
- Das Gelände ist zugänglich, die Kirche nicht verlässlich geöffnet. Ein Lokal gibt es nicht — Verpflegung besorgt man in Mancor de la Vall oder Selva.
- Bus
- Keine Verbindung hinauf
- Zugänglichkeit
- Asphaltierte Zufahrt, oben Schotter und Steinstufen zur Terrasse · Kinderwagen: Am Platz machbar, zur Aussichtsterrasse mühsam · Rollstuhl: Der Platz geht, die Terrasse über Stufen nicht · Hunde: Angeleint
- Gibt es nicht
- Lokal oder Laden · Verlässliche Öffnung der Kirche · Busverbindung · Aussicht bei Dunst
- Koordinaten
- 39.7492,2.8697 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Santuari de Santa Llúcia
Wie hoch liegt Santa Llúcia?
Auf rund 345 Metern, auf einem Felsplateau über Mancor de la Vall. Von dort überblickt man einen großen Teil des Landesinneren — den Raiguer, den Pla und bei klarer Luft die Ebene bis weit nach Osten.
Wie alt ist die Kirche?
Sie ist seit 1275 belegt und war bis ins frühe 17. Jahrhundert Mittelpunkt für die Siedlungen Mancor, Biniarroi, Massanella und Biniatzar. Im 20. Jahrhundert kam ein großer Gebäudeteil für geistliche Zwecke hinzu.
Wie kommt man hinauf?
Über eine schmale, steile Straße von Mancor de la Vall, rund zwei Kilometer; oben gibt es einen großen Schotterplatz. Zu Fuß führt ein Weg vom Ort herauf, der sich mit dem Weiler Biniarroi zu einer Runde verbinden lässt.
Gibt es dort ein Lokal?
Nein. Das Gelände ist zugänglich, die Kirche nicht verlässlich geöffnet, und Verpflegung gibt es nicht. Wer etwas braucht, besorgt es in Mancor de la Vall oder Selva.
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