Cala Moltó
Bucht · Gemeinde Capdepera · 3 m
Die kleine Bucht hinter der Cala Agulla: zehn Minuten zu Fuß über den Fels, ein schmaler Sandstreifen zwischen Felsrippen, ein paar ankernde Boote — und nichts sonst. Kein Kiosk, keine Liege, kein Rettungsschwimmer.
- Region
- Llevant
- Gemeinde
- Capdepera
- Höhe
- 3 m
- Flughafen
- 81 km , rund 85 Minuten
- Mietwagen
- verzichtbar
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer der Cala Agulla entkommen will, ohne weit zu fahren
- Wer Ruhe über Infrastruktur stellt
- Schnorchler; die Felsränder sind klar und flach
- Wer gern zu Fuß an einen Strand geht
Passt nicht, wenn
- Wer Liegen, Bar oder Toiletten braucht — es gibt hier nichts davon
- Familien mit Kinderwagen; der Weg führt über Fels
- Wer bei Nordwind baden will
- Wer viel Platz zum Liegen braucht
Saisonkompass — wann Cala Moltó lohnt
Lohnt in März, April, Mai, Juni, Juli, September und Oktober. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember.
Es gibt zwei Sorten Menschen an der Cala Agulla: die, die bleiben, und die, die weitergehen. Wer weitergeht, kommt nach zehn Minuten über den Fels an eine Bucht, die einen Bruchteil so groß und einen Bruchteil so voll ist. Man zahlt dafür mit allem, was Komfort heißt — es gibt hier nichts, wirklich nichts. Dafür liegt man an einem Sandstreifen, vor dem Segelboote ankern, und hört den Betrieb nebenan nicht mehr. Für einen halben Tag mit Wasser, Handtuch und Buch ist das der bessere Ort.
Was man hier bekommt
Wenig, und das ist der Punkt. Die Cala Moltó ist ein schmaler Sandstreifen zwischen Felsrippen, keine hundert Meter breit, mit sehr klarem, flachem Wasser. Davor ankern bei ruhiger See kleine Boote. Dahinter steht Macchia.
Es gibt keine Bar, keine Liegen, keine Toiletten, keine Strandwache. Wasser, Verpflegung und Schatten bringt man mit — die nächste Versorgung liegt zehn Gehminuten entfernt an der Cala Agulla.

Der Weg
Eine eigene Zufahrt existiert nicht, und genau deshalb ist es hier ruhig. Man parkt an der Cala Agulla oder kommt mit dem Ortsbus, geht ans Nordende des Strands und von dort über einen Naturweg durch Fels und niedrige Macchia — rund zehn Minuten, uneben, mit Kinderwagen nicht zu machen.

Wann es sich lohnt
Mai und Oktober sind ideal: warm genug zum Baden, und die Bucht gehört einem fast allein. Im August ist sie zwar immer noch deutlich ruhiger als die Nachbarbucht, aber klein und ohne Schatten — mittags kein Vergnügen.
Bei Nordwind ist die Bucht ungeschützt. Dann bleibt man drüben.

Weitergehen
Wer schon zu Fuß unterwegs ist, kann den Weg fortsetzen: hinauf zur Torre de Son Jaumell auf dem Berg dahinter und weiter hinunter zur Cala Mesquida. Das ergibt eine gute Halbtageswanderung mit Bademöglichkeit an beiden Enden.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Cala Moltó tut
Drei Stunden
Von der Cala Agulla herüberlaufen, bleiben, zurücklaufen. Verpflegung mitbringen — hier gibt es nichts.
Ein halber Tag
Vormittags hier, mittags zurück an die Cala Agulla in eine der Strandbars, nachmittags noch einmal herüber.
Ein ganzer Tag
Von hier weiter auf den Berg zur Torre de Son Jaumell und über Cala Mesquida zurück — eine gute Halbtageswanderung mit Bademöglichkeit an beiden Enden.
Bei Regen
Nicht sinnvoll.
Der Strand im Steckbrief
- Untergrund
- Heller Sand zwischen Felsrippen, im Wasser stellenweise Fels
- Einstieg
- Sandig in der Mitte, sonst über Fels
- Länge
- Wenige Dutzend Meter
- Schatten
- Kaum; einzelne Kiefern am Rand
- Wind
- Bei Nordwind ungeschützt
- Mit Kindern
- Nur mit Aufsicht, keine Strandwache
- Vor Ort
- Keine
Praktisch
- Parken
- Keine eigene Zufahrt — Parkplatz an der Cala Agulla, dann zu Fuß
- Zeitbedarf
- Ein halber Tag
- Hinweis
- Es gibt keinerlei Versorgung, keine Toiletten und keine Strandwache. Wasser, Schatten und Verpflegung selbst mitbringen.
- Bus
- Bis zur Cala Agulla, von dort zu Fuß rund zehn Minuten
- Versorgung
- Supermarkt: Keiner · Apotheke: In Cala Ratjada · Arzt: In Cala Ratjada · Geldautomat: Keiner · Tankstelle: In Capdepera
- Zugänglichkeit
- Naturweg über Fels und durch Macchia, teils uneben · Kinderwagen: Nicht möglich · Rollstuhl: Nicht möglich · Hunde: Außerhalb der Saison unproblematisch
- Gibt es nicht
- Strandbar · Liegen und Schirme · Rettungsschwimmer · Toiletten · Eigene Zufahrt
- Koordinaten
- 39.7278,3.4536 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Cala Moltó
Wie kommt man zur Cala Moltó?
Zu Fuß. Eine eigene Zufahrt gibt es nicht. Man parkt an der Cala Agulla oder kommt mit dem Ortsbus dorthin und geht vom Nordende des Strands über einen Weg durch Fels und Macchia rund zehn Minuten weiter.
Gibt es an der Cala Moltó eine Strandbar?
Nein. Es gibt keine Bar, keine Liegen, keine Toiletten und keine Strandwache. Wasser, Verpflegung und Sonnenschutz muss man selbst mitbringen — die nächste Versorgung liegt an der Cala Agulla.
Lohnt sich die Cala Moltó zum Schnorcheln?
Ja. Die Bucht ist von Felsrippen gerahmt, das Wasser ist klar und flach, und weil kaum jemand hier ist, wird wenig Sand aufgewirbelt. Badeschuhe sind für den Einstieg über den Fels sinnvoll.
Ist die Cala Moltó für Kinder geeignet?
Eingeschränkt. Der Sandbereich ist klein, der Zugang führt über Fels, und es gibt keine Strandaufsicht. Für Familien mit kleinen Kindern ist die Cala Agulla nebenan die bessere Wahl.
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