Porto Petro
Küstenort · Gemeinde Santanyí · 8 m · 700 Einwohner
Anderthalb Kilometer und eine Welt von Cala d'Or entfernt: ein Naturhafen, in dem morgens noch Fischer ihren Fang löschen, zwei kleine Sandbuchten und so wenig Betrieb, dass man abends in einem Lokal sitzen bleibt.
- Region
- Llevant
- Gemeinde
- Santanyí
- Einwohner
- 700
- Höhe
- 8 m
- Flughafen
- 57 km , rund 55 Minuten
- Mietwagen
- empfohlen
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer einen arbeitenden Naturhafen sehen will
- Wer in Cala d'Or wohnt und abends etwas Ruhigeres sucht
- Schnorchler und Taucher
- Wer die Cala Mondragó besuchen will — sie liegt nur wenige hundert Meter südlich
Passt nicht, wenn
- Wer einen großen Badestrand braucht; die beiden Buchten sind klein
- Wer Auswahl an Läden und Lokalen sucht
- Wer Nachtleben will
- Wer im Hochsommer einen Platz am Sand erwartet
Saisonkompass — wann Porto Petro lohnt
Lohnt in März, April, Mai, Juni, September und Oktober. Eher meiden in August. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar, November und Dezember.
Cala d'Or ist anderthalb Kilometer entfernt und hat alles, was ein Ferienort hat. Porto Petro hat davon fast nichts — ein paar Geschäfte, wenige Restaurants — und genau deshalb fahre ich her. Der Hafen ist ein Naturhafen und arbeitet noch: Wer früh aufsteht, sieht Fischer ihren Fang löschen, tagsüber schrauben die Hafenarbeiter an den Booten. Die beiden kleinen Sandbuchten sind im Sommer restlos voll — das muss man wissen —, aber abends sitzt man am Wasser, und niemand hat es eilig. In der zweiten und dritten Reihe sieht man allerdings auch, dass hier früher mehr los war. Dieses Problem teilt Porto Petro mit vielen Orten der Ostküste.
Der Naturhafen
Porto Petro liegt rund anderthalb Kilometer südlich von Cala d’Or und war ursprünglich eine kleine Fischersiedlung an einem Naturhafen. Heute liegen dort neben den traditionellen Booten auch Segelyachten und mittelgroße Motorboote.
Was den Ort interessant macht, ist, dass der Hafen arbeitet: Wer früh aufsteht, sieht mit etwas Glück Fischer ihren Fang löschen; tagsüber wird an den Booten geschraubt, gestrichen und geslippt.

Die beiden Buchten
In der Bucht liegen zwei kleine Sandstrände: Caló de sa Torre und Cala Egos. Beide sind flach und geschützt — und beide sind klein. Im Sommer sind sie vollständig belegt, denn hier baden nicht nur Urlauber, sondern vor allem Mallorquiner.
Wer Platz zum Liegen sucht, fährt die wenigen hundert Meter weiter zur Cala Mondragó im Naturpark.

Versorgung
Wenige Geschäfte, wenige Restaurants und Cafés. Hervorzuheben ist Los Caracoles direkt am Hafen mit traditioneller mallorquinischer Küche und Blick über die Bucht.
In der zweiten und dritten Reihe merkt man allerdings, dass hier früher mehr los war — leerstehende Gebäude, aufgegebene Betriebe. Dieses Problem teilt Porto Petro mit vielen Orten der Ostküste.
Für Schnorchler und Taucher ist der geschützte Hafen mit seinen felsigen Rändern eine gute Adresse.

Wann man kommt
Mai und Oktober. Im März ist der Hafen ohne Publikum am schönsten, auch wenn der Ferienbetrieb ruht. Im August sind die beiden Buchten schlicht zu klein für die Zahl der Leute — dann kommt man zum Essen und nicht zum Baden.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Porto Petro tut
Drei Stunden
Früh am Hafen anfangen — mit etwas Glück löschen die Fischer gerade ihren Fang —, den Uferweg entlang, in einer der beiden Buchten baden.
Ein halber Tag
Zusätzlich hinüber zur Cala Mondragó, wenige hundert Meter südlich im Naturpark, mit deutlich mehr Strand.
Ein ganzer Tag
Vormittags Cala Mondragó, mittags hier essen, nachmittags nach Cala Figuera oder in die Buchten um Santanyí.
Bei Regen
Nichts. Dann Santanyí oder die Höhlen bei Porto Cristo.
Der Strand im Steckbrief
- Untergrund
- Feiner Sand in zwei kleinen Buchten
- Einstieg
- Flach und geschützt
- Länge
- Caló de sa Torre und Cala Egos, beide klein
- Schatten
- Wenig
- Wind
- Im Naturhafen geschützt
- Mit Kindern
- Gut, aber wenig Platz
- Vor Ort
- Wenige Restaurants und Cafés am Hafen · Kleine Geschäfte · Sportboothafen · Kein nennenswerter Liegenverleih
Praktisch
- Parken
- In den Nebenstraßen, in der Hochsaison eng
- Öffentlich
- Verbindungen ab Cala d'Or und Santanyí
- Zeitbedarf
- Zwei bis drei Stunden, mit Cala Mondragó ein halber Tag
- Hinweis
- Die beiden Sandbuchten Caló de sa Torre und Cala Egos sind klein und im Sommer restlos belegt. Zum Baden lohnt sich die Cala Mondragó nebenan.
- Bus
- Verbindungen ab Cala d'Or und Santanyí, in der Saison mehrmals täglich
- Versorgung
- Supermarkt: Kleine Geschäfte im Ort; größere Einkäufe in Cala d'Or · Apotheke: In Cala d'Or · Arzt: In Santanyí · Geldautomat: Vereinzelt im Ort · Tankstelle: In Cala d'Or oder Santanyí
- Zugänglichkeit
- Uferweg weitgehend eben, zu den Buchten teils Stufen · Kinderwagen: Am Hafen ja, zu den Buchten eingeschränkt · Rollstuhl: Hafenbereich befahrbar · Hunde: An den Badebuchten in der Saison nicht erlaubt
- Gibt es nicht
- Großer Sandstrand · Auswahl an Lokalen · Nachtleben · Hotelzeile
- Koordinaten
- 39.3633,3.2100 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Porto Petro
Welche Strände gibt es in Porto Petro?
Zwei kleine Sandbuchten in der Hafenbucht: Caló de sa Torre und Cala Egos. Beide sind flach und geschützt, aber klein — im Sommer sind sie vollständig belegt, weil neben Urlaubern auch viele Mallorquiner herkommen. Wer Platz braucht, fährt zur Cala Mondragó nebenan.
Was unterscheidet Porto Petro von Cala d'Or?
Anderthalb Kilometer und das gesamte Programm. Cala d'Or ist eine Touristenregion mit entsprechender Infrastruktur; Porto Petro hat wenige Geschäfte, wenige Restaurants und einen Hafen, der noch arbeitet. Wer Betrieb will, wohnt in Cala d'Or und kommt zum Essen herüber.
Kann man in Porto Petro schnorcheln?
Ja, der Naturhafen und die felsigen Ränder der Bucht sind dafür gut geeignet, und auch Taucher kommen hier auf ihre Kosten. Das Wasser ist geschützt und meist ruhig.
Wie kommt man von Porto Petro zur Cala Mondragó?
Nur wenige hundert Meter südlich beginnt der Naturpark Mondragó mit den Stränden S'Amarador, Ses Fonts de n'Alís und Caló des Borgit. Mit dem Auto sind es rund acht Minuten bis zum Parkplatz, von dort geht es zu Fuß weiter.
Lohnt sich Porto Petro am Abend?
Ja, das ist die beste Zeit hier. Am Hafen liegen einige Lokale mit Blick über die Bucht — hervorzuheben ist Los Caracoles mit traditioneller mallorquinischer Küche. Es hat niemand Eile, und der Ort leert sich nicht schlagartig wie die reinen Badeorte.
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