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Mallorca Atlas Ort für Ort

Port d'Alcúdia

Küstenort · Gemeinde Alcúdia · 2 m

Fünf Kilometer heller Sandstrand, flach ins Wasser abfallend, dahinter eine durchgehende Reihe aus Hotels, Bars und Läden. Der klassische Standurlaub der Bucht von Alcúdia — und zwei Kilometer weiter die mittelalterliche Stadtmauer, die kaum jemand mit diesem Ort zusammenbringt.

Blauer ALCUDIA-Schriftzug als überlebensgroße Buchstabenskulptur auf der gepflasterten Hafenpromenade von Port d'Alcúdia, links Motorboote und Segelmasten im Jachthafen, rechts eine Reihe hoher Dattelpalmen.
Port d'AlcúdiaDie Buchstabenskulptur am Passeig Marítim, zwischen Jachthafen und Palmenreihe.
Lage von Port d'Alcúdia auf Mallorca Palma Sóller Manacor
Lage von Port d'Alcúdia
Region
Llevant
Gemeinde
Alcúdia
Höhe
2 m
Flughafen
58 km , rund 50 Minuten
Mietwagen
verzichtbar
Lohnt für
einen ganzen Aufenthalt

Passt zu dir, wenn

  • Familien mit kleinen Kindern — der Einstieg ins Wasser ist über hundert Meter flach
  • Wer eine Woche am selben Strand bleiben und abends kurze Wege haben will
  • Wer ohne Auto anreist: der Flughafenbus fährt ganzjährig durch
  • Wassersportler, Radfahrer, Segler

Passt nicht, wenn

  • Wer Ruhe sucht — dafür liegt die Platja de Muro nebenan
  • Wer mallorquinisches Ortsleben erwartet: das gibt es hier nicht, sondern in Alcúdia
  • Wer im Winter kommt und Betrieb erwartet
  • Wer Buchten mag statt Strandkilometer

Saisonkompass — wann Port d'Alcúdia lohnt

lohnt bedingt eher nicht geschlossen Punkte = Andrang

Lohnt in April, Mai, Juni, September und Oktober. Eher meiden in Januar, Februar und Dezember. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar und Dezember.

Zwei Orte, ein Name

Wer eine Woche „Alcúdia“ bucht, landet fast immer hier: am Wasser, in einer Zeile aus Hotels, die sich über fünf Kilometer hinzieht. Die Stadt Alcúdia, die dem Ort den Namen gab, liegt zwei Kilometer landeinwärts hinter einer mittelalterlichen Stadtmauer, und viele Besucher fahren die ganze Woche nicht hinauf.

Das ist schade, aber verständlich. Port d’Alcúdia macht es einem leicht, zu bleiben. Der Strand liegt vor der Tür, die Promenade führt an allem vorbei, was man braucht, und der Weg vom Handtuch zum Abendessen dauert zehn Minuten. Genau dafür ist dieser Ort gebaut worden, und er erfüllt seine Aufgabe zuverlässig.

In der vortouristischen Zeit war das hier tatsächlich der Hafen der Stadt Alcúdia. Heute ist es ein Hafen für Besucher, und der eigentliche Umschlagplatz liegt weiter östlich, wo die Fähren nach Menorca ablegen und wo die Industrieanlagen stehen, an denen man vorbei muss, wenn man zu Fuß Richtung Alcanada geht.

Hölzerner Badesteg, der geradewegs in kristallklares, türkis und blau schimmerndes Flachwasser der Bucht von Alcúdia führt; am linken Horizont die Bergkette der Halbinsel Victòria.
Von den Stegen aus sieht man, warum diese Bucht so flach ist: Der Grund bleibt auf hundert Meter hinaus sichtbar.

Der Strand

Er ist der Grund, warum alle herkommen, und er ist tatsächlich außergewöhnlich — nicht wegen seiner Schönheit, davon hat Mallorca reichlich, sondern wegen seiner Form. Der Sand fällt so flach ab, dass man hundert Meter hinauslaufen kann und das Wasser reicht einem bis zur Hüfte. Für Familien mit kleinen Kindern gibt es auf der Insel keinen besseren Ort.

Der Sand ist fein und hell, steinfrei, und in der Saison jeden Morgen geglättet. Die Balnearis — die durchnummerierten Strandeinrichtungen mit Liegen, Schirmen und Duschen — sind derzeit neu gebaut worden. Ihre Nummern sind übrigens die brauchbarste Ortsangabe, die es hier gibt: „beim Balneari 4“ findet jeder, eine Straßenadresse niemand.

Ein Hinweis, den man nicht überlesen sollte: Bei Nordwind steht in dieser Bucht Brandung, und die täuscht in flachem Wasser. Die Rettungsschwimmer flaggen, und man tut gut daran, darauf zu achten, statt auf den eigenen Eindruck.

Sehr flaches, glasklares Wasser über hellem Sandgrund im Vordergrund, dahinter eine Sandbank mit einzelnen Badenden und die weißen Apartmenthäuser von Port d'Alcúdia.
Der flachste Badeeinstieg der Insel — der Grund fällt kaum ab.

Wann er leer ist

Zweimal am Tag. Vor acht Uhr morgens, wenn die Schirme noch geschlossen sind und der Sand frisch gezogen ist — das ist die Stunde, in der dieser Strand aussieht wie im Prospekt. Und ab dem dritten Kilometer Richtung Norden, wo die Hotels aufhören und die Platja de Muro beginnt. Wer ein Handtuch und zwanzig Minuten Fußweg mitbringt, hat auch im August Platz.

Von November bis März ist er ohnehin leer. Dann steht das Seegras ungeräumt am Wasser, die Häuser sind verriegelt, und man geht kilometerweit allein. Schön ist das, aber es ist kein Urlaubsort mehr, sondern ein Strand vor einer geschlossenen Kulisse.

Weiter heller Sandstrand im September mit Reihen von Strohschirmen und Liegen vor Hotelbauten, links flach auslaufendes Wasser, am Horizont die Hügel der Halbinsel Victòria unter hohen Wolken.
September — warmes Wasser, volle Liegenreihen, aber nicht mehr die Enge des Hochsommers.

Die Promenade und der Hafen

Der Passeig Marítim führt vom Strand bis zum Jachthafen, breit gepflastert, palmengesäumt und durchgehend eben. Am Hafen liegen noch ein paar hölzerne Llaüts zwischen den Motorbooten — die alten mallorquinischen Fischerboote mit dem hohen, geschwungenen Bug. Ein Stück weiter ist der Weg überdacht, ein bogenförmiges Stahlgerüst, das im Sommer den einzigen Schatten weit und breit spendet.

Wer der Promenade weiter Richtung Osten folgt, kommt schließlich an eine Stelle mit Blick auf die Illa d’Alcanada, das kleine vorgelagerte Eiland mit dem Leuchtturm. Zu Fuß muss man dafür allerdings an den Industrieanlagen vorbei — mit dem Rad oder dem Auto über die Carrer Gabriel Roca und die Camí d’Alcanada ist es die deutlich schönere Strecke.

Drei hohe Dattelpalmen auf leerem, frisch geglättetem Sandstrand am frühen Morgen, im Hintergrund geschlossene Strohschirme und das ruhige Wasser der Bucht.
Kurz nach Sonnenaufgang gehört der Strand niemandem. Wer die Bilder aus den Prospekten sucht, muss vor acht Uhr da sein.

Was man leicht übersieht

Direkt hinter der Straße beginnt S’Albufera, das größte Feuchtgebiet der Balearen. Ein Naturschutzgebiet mit Kanälen, Schilfgürteln und über zweihundert Vogelarten, keine zehn Radminuten vom Handtuch entfernt. Die allermeisten Gäste fahren eine Woche daran vorbei, ohne zu wissen, dass es da ist.

Und die Stadt oben. Zwei Kilometer, fünf Busminuten: Stadtmauer, Gassen aus Sandstein, die römischen Ausgrabungen von Pollentia, dienstags und sonntags Markt. Wenn Sie nur einen einzigen Ausflug machen, machen Sie diesen.

Menschenleerer Strand im Februar mit ungeräumtem Seegrassaum am Wasser, rechts geschlossene Hotelbauten und ein leerer Kinderspielplatz, links die Hügel im Dunst.
Derselbe Strand im Februar. Das Seegras bleibt liegen, die Häuser sind zu, und man geht kilometerweit allein.

Abends

Die Hauptstraße ist im Sommer laut, hell und voll. Leuchtreklame, Terrassen bis auf den Gehweg, Fahrradverleih neben Grillrestaurant, dazwischen Familien mit Kinderwagen um zehn Uhr abends. Das ist einfach das, was dieser Ort abends ist — und man sollte es vorher wissen, in beide Richtungen. Wer Ruhe sucht, findet sie zweihundert Meter weiter am Wasser oder gleich in einem anderen Ort. Wer Betrieb sucht, ist hier richtig.

Neu errichteter, heller Balneari-Flachbau mit Holzterrasse und blauen Markisen am Strand, noch mit rot-weißem Absperrband gesichert, dahinter Kiefern und Palmen.
Die Balnearis werden derzeit neu gebaut — was hier steht, sieht bei Ihrem Besuch womöglich schon anders aus.

Von hier aus

Port d’Alcúdia ist einer der besten Standorte der Insel, wenn man Ausflüge plant. Alcúdia liegt vor der Tür, Pollença und Port de Pollença sind mit einem Bus erreichbar, das Cap de Formentor in knapp einer Stunde, Artà und die Höhlen im Osten in gut einer. Nach Palma fährt die Linie 302 durch. Und wer die Tramuntana sehen will, hat sie den ganzen Tag vor Augen — abends geht die Sonne dahinter unter.

Ansichten

Hölzerner Badesteg, der geradewegs in kristallklares, türkis und blau schimmerndes Flachwasser der Bucht von Alcúdia führt; am linken Horizont die Bergkette der Halbinsel Victòria.
Port d'AlcúdiaVon den Stegen aus sieht man, warum diese Bucht so flach ist: Der Grund bleibt auf hundert Meter hinaus sichtbar.
Sehr flaches, glasklares Wasser über hellem Sandgrund im Vordergrund, dahinter eine Sandbank mit einzelnen Badenden und die weißen Apartmenthäuser von Port d'Alcúdia.
Port d'AlcúdiaDer flachste Badeeinstieg der Insel — der Grund fällt kaum ab.
Weiter heller Sandstrand im September mit Reihen von Strohschirmen und Liegen vor Hotelbauten, links flach auslaufendes Wasser, am Horizont die Hügel der Halbinsel Victòria unter hohen Wolken.
Port d'AlcúdiaSeptember — warmes Wasser, volle Liegenreihen, aber nicht mehr die Enge des Hochsommers.
Drei hohe Dattelpalmen auf leerem, frisch geglättetem Sandstrand am frühen Morgen, im Hintergrund geschlossene Strohschirme und das ruhige Wasser der Bucht.
Port d'AlcúdiaKurz nach Sonnenaufgang gehört der Strand niemandem. Wer die Bilder aus den Prospekten sucht, muss vor acht Uhr da sein.
Menschenleerer Strand im Februar mit ungeräumtem Seegrassaum am Wasser, rechts geschlossene Hotelbauten und ein leerer Kinderspielplatz, links die Hügel im Dunst.
Port d'AlcúdiaDerselbe Strand im Februar. Das Seegras bleibt liegen, die Häuser sind zu, und man geht kilometerweit allein.
Neu errichteter, heller Balneari-Flachbau mit Holzterrasse und blauen Markisen am Strand, noch mit rot-weißem Absperrband gesichert, dahinter Kiefern und Palmen.
Port d'AlcúdiaDie Balnearis werden derzeit neu gebaut — was hier steht, sieht bei Ihrem Besuch womöglich schon anders aus.
Weiße hölzerne Llaüts und moderne Motorboote längsseits an der Kaimauer des Hafens von Port d'Alcúdia, dahinter die Promenade mit Palmen und Wohnbauten, im Hintergrund Masten des Jachthafens und ein bewaldeter Hügel.
Port d'AlcúdiaAm Kai liegen die alten Llaüts neben dem, was heute ausläuft.
Überdachter Promenadenabschnitt am Sportboothafen mit bogenförmigem Stahlgerüst, links vertäute Boote, rechts Palmen und Rasenflächen, in der Ferne zwei Spaziergänger.
Port d'AlcúdiaDer überdachte Abschnitt am Sportboothafen — im Sommer der einzige Schatten weit und breit.
Breite, hell gepflasterte Promenade des Passeig Marítim um die Mittagszeit, gesäumt von Dattelpalmen, rechts Apartmenthäuser mit Läden und Cafés, kaum Menschen unterwegs.
Port d'AlcúdiaZwischen ein und vier Uhr ist die Promenade leer. Nicht weil nichts los wäre — sondern weil alle im Wasser oder beim Essen sind.
Abendlich beleuchtete Straßenecke mit rot leuchtender Leuchtreklame eines Grillrestaurants, gefüllte Terrassentische, Passanten mit Kinderwagen und ein Schild für Fahrradverleih.
Port d'AlcúdiaDie Hauptstraße an einem Abend im August. Wer sich davon abgestoßen fühlt, sollte es vorher wissen — und wer sie sucht, auch.
Sonnenuntergang über der Bucht von Alcúdia: orangeroter Himmel mit gefiederten Wolken über der dunklen Silhouette der Tramuntana, davor die Lichter des Orts und das spiegelglatte Wasser.
Port d'AlcúdiaDer Blick nach Westen über die Bucht. Dass die Sonne hier hinter Bergen untergeht und nicht im Meer, überrascht viele.
Breiter heller Sandstrand von Port d'Alcúdia am Morgen im Juni, nur vereinzelt Badegäste und ein Sonnenzelt, rechts der Kiefernsaum, im Hintergrund die Bucht.
Port d'AlcúdiaJuni, halb neun Uhr morgens. Zwei Stunden später steht hier Handtuch an Handtuch — der Strand ist derselbe, die Uhrzeit macht den Unterschied.
Auslaufende Welle am flachen Sandstrand von Port d'Alcúdia, entlang der Wasserlinie gehen Menschen, rechts wachsen Kiefern bis fast an den Sand.
Port d'AlcúdiaAn diesem Abschnitt reichen die Kiefern bis fast ans Wasser — seltener Schatten am Strand.
Langer hölzerner Badesteg, der vom Strand aus weit in das türkisfarbene, flache Wasser der Bucht von Alcúdia hinausführt, am Ende einzelne Badende.
Port d'AlcúdiaDie Stege sind kein Zierrat, sondern eine Notwendigkeit: Bis das Wasser hüfttief wird, geht man hier sehr, sehr lange.
Blick vom Badesteg zurück Richtung Ufer über glasklares, flaches Wasser, am Horizont die Küstenlinie der Bucht und die Berge.
Port d'AlcúdiaVom Ende des Stegs sieht man, wie weit die Bucht reicht — und wie flach sie bleibt.
Aufgeriggte Katamarane mit rot-weißem Segel auf dem hellen Sand von Port d'Alcúdia, dahinter das türkisfarbene Wasser der Bucht.
Port d'AlcúdiaSegel- und Surfschulen liegen direkt am Sand — der Nachmittagswind in der Bucht ist verlässlich genug dafür.
Reihe hoher Palmen am Rand des Strands von Port d'Alcúdia, von unten gegen den blauen Himmel fotografiert, darunter Sonnenschirme und Badegäste.
Port d'AlcúdiaDie Palmenreihe gehört zum Bild — Schatten wirft sie allerdings kaum.
Blick vom Wasser aus auf die Hotelzeile von Port d'Alcúdia hinter dem Strand, davor türkisfarbenes Flachwasser, rechts am Horizont die Berge der Halbinsel Victòria.
Port d'AlcúdiaVon der Wasserseite sieht man den Ort so, wie er gebaut wurde: eine Zeile am Strand, dahinter nichts.

Wie viel Zeit hast du?

Was man in Port d'Alcúdia tut

Drei Stunden

Strand am Vormittag, dann die Promenade Richtung Hafen bis zum Sportboothafen und zurück. Wer will, geht die zwei Kilometer weiter in die Altstadt von Alcúdia.

Ein halber Tag

Vormittags Strand, mittags mit dem Bus nach Alcúdia hinauf: Stadtmauer, Gassen, Pollentia. Am späten Nachmittag zurück ans Wasser.

Ein ganzer Tag

Morgens früh an den Strand, solange er leer ist. Mittags nach Alcúdia oder zur Ermita de la Victòria. Nachmittags Radtour ins Naturschutzgebiet S'Albufera, das direkt hinter der Straße beginnt. Abends an der Promenade.

Bei Regen

Alcúdia mit Museu Monogràfic und den Ausgrabungen von Pollentia, danach die Markthalle. Regentage sind hier selten, aber wenn, dann gründlich.

Der Strand im Steckbrief

Untergrund
Feiner heller Sand, keine Steine
Einstieg
Sehr flach — bei ruhigem Wasser reicht es hundert Meter weit nur bis zur Hüfte
Länge
Rund fünf Kilometer, ohne Unterbrechung übergehend in die Platja de Muro
Schatten
Nur unter den gemieteten Schirmen und in der Kiefernreihe am Rand
Wind
Meist ablandig ruhig, bei Nordwind aber spürbare Brandung — auf die Beflaggung achten
Mit Kindern
Der flachste Badeeinstieg der Insel
Vor Ort
Durchnummerierte Balnearis mit Liegen, Schirmen und Duschen · Rettungsschwimmer in der Saison · Wassersportstationen · Strandbars

Praktisch

Parken
Kostenpflichtige Zonen an der Promenade, im Sommer ab dem späten Vormittag voll. Kostenlos steht man weiter hinten in den Wohnstraßen und läuft fünf Minuten.
Öffentlich
Haltestellen entlang der gesamten Hauptstraße, dichter Takt in der Saison
Zeitbedarf
Als Standort eine Woche, als Ausflug drei Stunden
Hinweis
Die Balnearis am Strand sind durchnummeriert. Das ist die brauchbarste Ortsangabe an einem fünf Kilometer langen Strand — „beim Balneari 4" findet jeder, eine Straßenadresse niemand.
Bus
Linie A33 fährt ganzjährig direkt vom Flughafen über Alcúdia, Sa Pobla und Inca hierher, im Sommer zusätzlich die A32. Nach Palma die 302, nach Port de Pollença und Pollença die 322, im Sommer die 325 bis Cala Rajada.
Versorgung
Supermarkt: Mehrere große Märkte an der Hauptstraße, ganzjährig geöffnet · Apotheke: Mehrere an der Carretera d'Artà · Arzt: Gesundheitszentrum in Alcúdia, 2 km · Geldautomat: Reichlich, an der Promenade und der Hauptstraße · Tankstelle: An der Ausfallstraße Richtung Artà
Zugänglichkeit
Promenade durchgehend gepflastert und eben · Kinderwagen: Uneingeschränkt auf der Promenade, im Sand mühsam · Rollstuhl: Promenade gut befahrbar, an mehreren Balnearis Holzstege in den Sand · Hunde: Am Hauptstrand in der Saison nicht erlaubt
Gibt es nicht
Altstadt oder historischer Ortskern — der liegt in Alcúdia · Ruhe in der Hauptsaison · Felsbuchten · Nennenswertes Angebot zwischen November und März
Koordinaten
39.8418,3.1329 Google Maps Apple Karten

Termine, die alles verändern

Wenn hier ein Rennen ist

Mallorca 312 Rennrad · Letzter Samstag im April

Das ist der Tag mit den größten Verkehrseinschränkungen des Jahres. Ab dem Nachmittag werden Abschnitte gesperrt — unter anderem zwischen Esporles und der Platja de Muro, später über Alaró, Campanet und Santa Margalida. Erst gegen Abend ist alles wieder frei. Wer an diesem Samstag mit dem Auto quer über die Insel oder auf die Ma-10 will, sollte den Termin kennen. Unterkünfte im Norden sind Monate vorher ausgebucht.

Ironman 70.3 Alcúdia-Mallorca Triathlon · Mitte Mai

Der ganze Norden ist an diesem Wochenende belegt, und zwar bis nach Pollença hinauf. Am Renntag sind Küstenstraßen und die Promenade zeitweise gesperrt. Wer Ruhe sucht, fährt in dieser Woche woanders hin — wer Stimmung mag, findet sie kaum irgendwo dichter.

Der Saisonkompass oben bewertet Monate, keine einzelnen Tage — ein Rennwochenende kann einen ruhigen Ort für zwei Tage in sein Gegenteil verkehren. Alle Termine im Kapitel Sportereignisse.

Die drei Strandabschnitte der Bucht

AbschnittCharakterFür wen
Port d'AlcúdiaHotels bis an den Sand, volle Infrastruktur, BalnearisWer alles vor der Tür will
Platja de MuroKiefern und Dünen statt Bebauung, Naturschutzgebiet dahinterWer Platz sucht, auch im Sommer
Can PicafortFerienort, kompakter und lauter als Port d'AlcúdiaWer es günstiger mag

Die drei gehen ohne sichtbare Grenze ineinander über — es ist ein einziger Strand von rund zehn Kilometern. Wer den Unterschied sucht, findet ihn nicht im Sand, sondern in dem, was dahinter steht.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Port d'Alcúdia

Ist Port d'Alcúdia für Familien mit kleinen Kindern geeignet?

Ja, und zwar so ausgeprägt wie kaum ein anderer Ort der Insel. Das Wasser fällt über hundert Meter hinaus nur bis zur Hüfte ab, der Sand ist fein und steinfrei, und die Infrastruktur ist auf Familien eingestellt. Wer mit Kleinkindern reist und nur ein Kriterium hat, ist hier richtig.

Was ist der Unterschied zwischen Alcúdia und Port d'Alcúdia?

Zwei verschiedene Orte, zwei Kilometer voneinander entfernt. Alcúdia ist die mittelalterliche Stadt mit Stadtmauer, Gassen und den römischen Ausgrabungen von Pollentia. Port d'Alcúdia ist der Ferienort am Wasser, entstanden im 20. Jahrhundert. Wer „Alcúdia" bucht, landet fast immer im Hafen — und wer die Stadt sehen will, muss hinauffahren. Der Bus braucht fünf Minuten.

Wie voll ist der Strand von Port d'Alcúdia?

Im Juli und August überfüllt, vor allem in der Mitte bei den Balnearis. Es hilft zweierlei: früh kommen, oder nach Norden Richtung Platja de Muro laufen. Ab dem dritten Kilometer wird es merklich leerer, weil dort die Hotels aufhören.

Lohnt sich Port d'Alcúdia im Winter?

Als Urlaubsort nicht. Zwischen Dezember und Februar sind die meisten Hotels und Lokale geschlossen, und der Ort besteht dann aus verriegelten Fassaden. Der Strand selbst ist frei zugänglich und an einem klaren Wintertag von einer eigenen Schönheit — aber dafür reist niemand an.

Braucht man in Port d'Alcúdia einen Mietwagen?

Für den Aufenthalt nicht. Der Flughafenbus A33 fährt ganzjährig direkt hierher, der Ort ist eine Zeile am Wasser, und die Buslinien decken die ganze Bucht ab. Für Ausflüge in die Tramuntana lohnt ein Auto — dann aber eher tageweise als für die ganze Woche.

Wann ist Markt in Port d'Alcúdia?

Freitagvormittags auf der Plaça de Cas Vicari. Es ist ein Ferienortmarkt, kein Bauernmarkt: viel Textil, Souvenirs und Lederimitat, dazwischen Oliven, Käse und Mandeln. Wer einen echten mallorquinischen Markt sehen will, fährt dienstags oder sonntags nach Alcúdia hinauf oder sonntags nach Sa Pobla.

Kann man von Port d'Alcúdia aus Ausflüge machen?

Der Ort ist einer der besten Standorte der Insel dafür. Alcúdia liegt zwei Kilometer entfernt, das Naturschutzgebiet S'Albufera beginnt direkt hinter der Straße, das Cap de Formentor ist in knapp einer Stunde erreichbar, und Pollença, Artà und die Tramuntana liegen in Tagesausflugsentfernung.

Was in Reichweite liegt

Sehenswürdigkeiten

In der Umgebung

Ausgrabungsgelände der römischen Stadt Pollentia bei Alcúdia mit zwei erhaltenen Säulenstümpfen im Vordergrund, niedrigen Mauerresten, Zypressen und der Kirche des Friedhofs im Hintergrund.
Pollentia 8 Min. Fahrt · 1 km nordwestlich

Die Ruinen der römischen Stadt, aus der Alcúdia hervorging. Im Jahre 123 vor Christus gegründet, für Jahrhunderte …

in Alcúdia, an der Straße nach Port de Pollença

Wuchtiger Bruchsteinbau der Ermita de la Victòria mit heller Sonnenuhr an der Seitenwand, davor alte Kiefern und ein gepflasterter Vorplatz, rechts die Sonnenschirme des angrenzenden Cafés.
Ermita de la Victòria 20 Min. Fahrt · 4 km nordöstlich

Wallfahrtskirche auf der Halbinsel Victòria, sieben Kilometer nordöstlich von Alcúdia. Die Straße endet hier oben …

schmale Bergstraße ab Alcúdia

Betonweg auf einem schmalen Felsgrat, der zu einer runden Aussichtsterrasse mit Geländer führt, auf der Dutzende Besucher stehen; links das tiefblaue Meer, rechts die zerklüftete Steilküste der Halbinsel Formentor unter Wolkenhimmel.
Mirador Es Colomer 45 Min. Fahrt · 10 km nördlich

Der bekannteste Aussichtspunkt Mallorcas, 232 Meter über dem Meer auf der Halbinsel Formentor. Eine Betonterrasse …

über Port de Pollença; im Sommer ab 10 Uhr nur bei freier Schranke

Das talayotische Gräberfeld von Son Real unmittelbar an der Küste, helle Steinkammern im Sand, dahinter das türkisfarbene Meer und die Halbinsel am Horizont.
Necròpolis de Son Real 11 km südlich (Luftlinie)

Ein Gräberfeld aus der Talayotzeit, unmittelbar am Wasser zwischen Can Picafort und Son Serra de Marina: rund 110 …

Die kleine helle Wallfahrtskapelle von Crestatx mit Rundbogenportal und Glockengiebel, umgeben von hohen Kiefern und Zypressen.
Ermita de Crestatx 13 km südwestlich (Luftlinie)

Eine kleine Wallfahrtskapelle unter Kiefern bei Sa Pobla, an der Stelle einer Siedlung, die es vor dem Ort gab …

Neugotische Kirche mit spitzem Turm aus hellem Sandstein auf einem bewaldeten Hügel, davor dichte Pinien und Macchia.
Església de Son Serra 13 km südlich (Luftlinie)

Eine kleine neugotische Kirche auf einem bewaldeten Hügel im Hinterland von Son Serra de Marina — ein spitzer Turm …

Breite Natursteintreppe zum Eingang der Coves de Campanet, gesäumt von Trockenmauern, Zypressen und Platanen.
Coves de Campanet 15 km westlich (Luftlinie)

Die kleinste und stillste der großen Tropfsteinhöhlen Mallorcas — ohne Bootsfahrt, ohne Lichtshow, mit einer …

Die alte Kirche Sant Miquel bei Campanet aus hellem Naturstein mit Glockengiebel, flankiert von Zypressen, unter blauem Himmel.
Sant Miquel de Campanet 15 km westlich (Luftlinie)

Eine der ältesten Kirchen der Insel, allein zwischen Feldern vor Campanet. Nach der Eroberung von 1229 auf einer …

Entfernungen ohne Zeitangabe sind Luftlinie. Auf Mallorca kann die Fahrzeit deutlich darüber liegen — wo mir das bekannt ist, steht sie dabei.

Wenn es hier nicht passt

Strände und Bademöglichkeiten im Umfeld

Von hier aus

Lage auf der Insel

SERRA DE TRAMUNTANA MITTELMEER Alcúdia Cabrera Castell de Bellver Es Trenc Fornalutx La Seu Palma Pollença Port de Sóller Sa Calobra Santuari de Sant Salvador Santuari de Lluc Sineu Alaró Andratx Artà Banys Àrabs Binissalem Cala d'Or Cala de Sant Vicenç Cala Figuera Cala Millor Cala Pi Cala Ratjada Can Picafort Cap de Formentor Capdepera Capocorb Vell Castell de Santueri Colònia de Sant Jordi Ermita de Bonany Estellencs Far des Cap de ses Salines Felanitx Gordiola Inca Jardins d'Alfàbia La Granja Llucmajor Mirador de Ricardo Roca Monestir de Miramar Muro Peguera Palau de l'Almudaina Palma Aquarium Platja de Formentor Platja de Muro Platja des Carbó Port d'Andratx Port de Pollença Porto Cristo Portocolom Raixa Salines d'Es Trenc Sant Elm Santa Margalida Santa Ponça Santanyí Santuari de Cura Sóller Son Marroig Torre des Verger Alcanada Algaida Ariany Banyalbufar Búger Bunyola Caimari Cala Agulla Cala Fornells Cala Llombards Cala d'en Marçal Cala Mesquida Cala Mondragó Cala Santanyí Camp de Mar Campanet Campos Can Pastilla Canyamel Castell de Capdepera Colònia de Sant Pere Coves d'Artà Coves de Campanet Coves dels Hams Deià El Toro Ermita de Betlem Es Capdellà Església de Son Serra Esporles Galilea Gorg Blau Llubí Mirador Es Colomer Mirador Es Pontàs Montuïri Necròpolis de Son Real Orient Palmanova Petra Pollentia Porreres Port de Valldemossa Porto Petro Puerto Portals Puigpunyent Randa S'Alqueria Blanca S'Estanyol de Migjorn Sa Pobla Sa Ràpita Sant Joan Sant Miquel de Campanet Santuari de Sant Salvador (Artà) Santa Eugènia Santa Maria del Camí Santuari de Gràcia Santuari de Santa Llúcia Selva Sencelles Ses Covetes Ses Salines Son Carrió Son Serra de Marina Valldemossa Cala Brafi Cala Moltó Cala s'Almunia Caló des Moro Ermita de Crestatx Ermita de la Victòria Es Llombards Maria de la Salut Pina Sant Jordi Santuari de la Consolació Santuari de Consolació Torre de Son Jaumell Port d'Alcúdia Palma Palma Sineu Sineu Alcúdia Alcúdia Pollença Pollença Inca Inca Sóller Sóller Andratx Andratx Felanitx Felanitx Santanyí Santanyí Cala d'Or Cala d'Or Llucmajor Llucmajor Cala Millor Cala Millor Santa Ponça Santa Ponça Cala Ratjada Cala Ratjada Petra Petra Campos Campos La Seu La Seu Es Trenc Es Trenc Sa Calobra Sa Calobra Port de Sóller Port de Sóller Santuari de Lluc Santuari de Lluc Castell de Bellver Castell de Bellver Artà Artà Muro Muro Alaró Alaró Raixa Raixa Cala Pi Cala Pi Peguera Peguera Gordiola Gordiola Sant Elm Sant Elm La Granja La Granja Binissalem Binissalem Estellencs Estellencs Portocolom Portocolom Banys Àrabs Banys Àrabs Son Marroig Son Marroig Cala Figuera Cala Figuera Can Picafort Can Picafort Porto Cristo Porto Cristo Capocorb Vell Capocorb Vell Palma Aquarium Palma Aquarium Platja de Muro Platja de Muro Port d'Andratx Port d'Andratx Santa Margalida Santa Margalida Ermita de Bonany Ermita de Bonany Platja des Carbó Platja des Carbó Port de Pollença Port de Pollença Santuari de Cura Santuari de Cura Torre des Verger Torre des Verger Jardins d'Alfàbia Jardins d'Alfàbia Cala de Sant Vicenç Cala de Sant Vicenç Castell de Santueri Castell de Santueri Palau de l'Almudaina Palau de l'Almudaina Mirador de Ricardo Roca Mirador de Ricardo Roca Far des Cap de ses Salines Far des Cap de ses Salines Búger Búger Llubí Llubí Randa Randa Selva Selva Ariany Ariany Orient Orient Algaida Algaida Bunyola Bunyola Caimari Caimari El Toro El Toro Galilea Galilea Canyamel Canyamel Esporles Esporles Montuïri Montuïri Porreres Porreres Sa Pobla Sa Pobla Gorg Blau Gorg Blau Palmanova Palmanova Pollentia Pollentia Sa Ràpita Sa Ràpita Sencelles Sencelles Son Carrió Son Carrió Banyalbufar Banyalbufar Es Capdellà Es Capdellà Puigpunyent Puigpunyent Ses Salines Ses Salines Can Pastilla Can Pastilla Cala Mesquida Cala Mesquida Cala Mondragó Cala Mondragó Santa Eugènia Santa Eugènia Puerto Portals Puerto Portals Coves dels Hams Coves dels Hams Cala d'en Marçal Cala d'en Marçal Ermita de Betlem Ermita de Betlem Coves de Campanet Coves de Campanet Port de Valldemossa Port de Valldemossa Santa Maria del Camí Santa Maria del Camí Santuari de Sant Salvador (Artà) Santuari de Sant Salvador (Artà) Cap de Formentor Cap de Formentor Platja de Formentor Platja de Formentor Cala Fornells Cala Fornells Capdepera Capdepera Sant Joan Sant Joan Ses Covetes Ses Covetes Cala Llombards Cala Llombards S'Alqueria Blanca S'Alqueria Blanca Santuari de Gràcia Santuari de Gràcia Coves d'Artà Coves d'Artà Cala Santanyí Cala Santanyí Deià Deià Fornalutx Fornalutx Salines d'Es Trenc Salines d'Es Trenc Alcanada Alcanada Campanet Campanet Cala Agulla Cala Agulla Porto Petro Porto Petro Son Serra de Marina Son Serra de Marina S'Estanyol de Migjorn S'Estanyol de Migjorn 2 Orte, größter Alcúdia 2 Cabrera 2 Orte, größter Castell de Bellver 2 3 Orte, größter Es Trenc 3 Fornalutx 3 Orte, größter Palma 3 Pollença Port de Sóller Sa Calobra Santuari de Sant Salvador Santuari de Lluc Sineu Alaró Andratx 2 Orte, größter Artà 2 Binissalem Cala d'Or Cala de Sant Vicenç Cala Figuera Cala Millor Cala Pi Cala Ratjada Can Picafort Cap de Formentor 2 Orte, größter Capdepera 2 Capocorb Vell Castell de Santueri 2 Orte, größter Colònia de Sant Jordi 2 Ermita de Bonany Estellencs Far des Cap de ses Salines Felanitx Gordiola Inca Jardins d'Alfàbia 2 Orte, größter La Granja 2 Llucmajor Mirador de Ricardo Roca 2 Orte, größter Monestir de Miramar 2 Muro 3 Orte, größter Peguera 3 2 Orte, größter Palma Aquarium 2 Platja de Formentor 2 Orte, größter Platja de Muro 2 Port d'Andratx Port de Pollença Porto Cristo 3 Orte, größter Portocolom 3 Raixa Sant Elm Santa Margalida Santa Ponça Santanyí 3 Orte, größter Santuari de Cura 3 Sóller 2 Orte, größter Son Marroig 2 2 Orte, größter Torre des Verger 2 Alcanada Algaida Ariany 2 Orte, größter Búger 2 Bunyola 2 Orte, größter Caimari 2 3 Orte, größter Cala Agulla 3 4 Orte, größter Cala Llombards 4 Cala Mesquida 2 Orte, größter Cala Mondragó 2 Campos 2 Orte, größter Canyamel 2 Colònia de Sant Pere 2 Orte, größter Coves de Campanet 2 Coves dels Hams El Toro Ermita de Betlem Es Capdellà Església de Son Serra Galilea Gorg Blau Llubí Mirador Es Colomer Mirador Es Pontàs Montuïri Necròpolis de Son Real Orient 2 Orte, größter Palmanova 2 Petra Porreres Port de Valldemossa Puigpunyent 2 Orte, größter S'Alqueria Blanca 2 2 Orte, größter S'Estanyol de Migjorn 2 2 Orte, größter Sa Pobla 2 2 Orte, größter Sant Joan 2 Santa Eugènia Santa Maria del Camí Santuari de Santa Llúcia Sencelles Ses Salines Son Carrió Son Serra de Marina Ermita de la Victòria Es Llombards Maria de la Salut Pina Sant Jordi PalmaSineuAlcúdiaEs TrencPollençaSa CalobraPort de Sóller
In 12 Fällen liegen Orte so dicht beieinander, dass sie ein einziger Punkt würden — etwa die Kathedrale, der Almudaina-Palast und die arabischen Bäder in Palma. Der größere Ort steht dort auf seinen genauen Koordinaten, die kleineren rücken bis zu einen Kilometer ab, jeder in der Richtung, in der er wirklich liegt.