Sa Pobla
Stadt · 30 m · 14.000 Einwohner
Eine Kleinstadt am Rand der Albufera, gebaut auf entwässertem Sumpfland und bekannt für zwei Dinge: Kartoffeln und die Teufel von Sant Antoni im Januar.
- Region
- Raiguer
- Einwohner
- 14.000
- Höhe
- 30 m
- Flughafen
- 55 km , rund 45 Minuten
- Mietwagen
- empfohlen
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer Sant Antoni am 16. und 17. Januar erleben will
- Wer die Albufera besucht und einen Ort mit Versorgung braucht
- Wer die Insel als Agrarland sehen möchte
- Wer ohne Auto reist; der Zug Palma–sa Pobla endet hier
Passt nicht, wenn
- Wer eine Postkartenaltstadt sucht
- Wer im Hochsommer kommt und mehr erwartet als Durchfahrt
- Wer baden will — bis zur Küste sind es zehn Minuten
- Wer Abendbetrieb braucht
Saisonkompass — wann Sa Pobla lohnt
Lohnt in Januar, März, April, Mai, Oktober und November. Eher meiden in Juli und August.
Sa Pobla steht die meiste Zeit des Jahres nicht in Reiseführern, und das ist in Ordnung: eine arbeitende Kleinstadt am Rand der Albufera, mit einem ordentlichen Platz voller Platanen, ein paar Geschäftsstraßen und viel Feld ringsum. Der Boden hier ist trockengelegtes Sumpfland, dunkel und fruchtbar, und darauf wachsen die Kartoffeln, die den Ort ernährt haben. Einmal im Jahr aber ist Sa Pobla ein anderer Ort. Am 16. und 17. Januar laufen die Dimonis, die Teufel, durch die Gassen, es brennen Feuer auf den Plätzen, und die Stadt gehört sich selbst. Wer nur einmal im Leben ein mallorquinisches Fest sehen will, das nicht für Besucher gemacht ist, fährt im Januar hierher. Im August fährt man durch.
Was sa Pobla ist
Eine Kleinstadt von rund 14.000 Einwohnern am Rand der Albufera, gebaut auf trockengelegtem Sumpfland. Der Boden ist dunkel, feucht und fruchtbar — daher die Kartoffeln, die den Ort über Jahrzehnte ernährt und wohlhabend gemacht haben.
Ein Platanenplatz, ein paar Geschäftsstraßen, viel Feld ringsum. Der Ort arbeitet, und er sieht auch so aus.

Sant Antoni
Am 16. und 17. Januar ist sa Pobla ein anderer Ort. Auf den Plätzen brennen Feuer, und die Dimonis — die Teufelsgestalten des Orts, seit dem späten 18. Jahrhundert belegt — ziehen durch die Gassen.
Es ist kein Programmpunkt für Besucher, sondern das Fest der Stadt. Wer nur einmal ein mallorquinisches Fest sehen will, das nicht inszeniert ist, fährt im Januar hierher.
Die Masken, Teufel und Riesenfiguren stehen die übrigen 363 Tage im Museum Can Planes.

Die Albufera
Zehn Minuten entfernt liegt der Naturpark s’Albufera, das größte Feuchtgebiet der Balearen und für Vogelbeobachtung die beste Adresse der Insel. Am ergiebigsten im Frühjahr und im Winter.
Fernglas mitnehmen.
Wann man kommt
Januar wegen Sant Antoni, März und Oktober wegen der grünen Ebene, Juni und November wegen der beiden Messen — der Kartoffelmesse am Abend und dem Reismarkt.
Im Juli und August wird es hier ohne Seewind heißer als an der Küste.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Sa Pobla tut
Drei Stunden
Über den Platanenplatz, durch die Geschäftsstraßen und ins Museum Can Planes zu den Teufelsmasken.
Ein halber Tag
Zusätzlich in den Naturpark s'Albufera, zehn Minuten entfernt — mit Fernglas.
Ein ganzer Tag
Zusammen mit Muro, Campanet und der Bucht von Alcúdia.
Bei Regen
Das Museum geht. Sonst wenig.
Praktisch
- Parken
- Außerhalb der Festtage unproblematisch und kostenfrei
- Öffentlich
- Endpunkt der Zuglinie Palma–sa Pobla
- Zeitbedarf
- Eine bis zwei Stunden
- Hinweis
- Am 16. und 17. Januar ist der Ort voll und die Zufahrt zeitweise gesperrt. Wer dann kommt, nimmt den Zug und plant den Rückweg vorher.
- Bus
- Endpunkt der Zuglinie Palma–sa Pobla
- Versorgung
- Supermarkt: Mehrere im Ort · Apotheke: Mehrere · Arzt: Gesundheitszentrum im Ort, Krankenhaus in Inca · Geldautomat: Viele · Tankstelle: Am Ortsrand
- Zugänglichkeit
- Ebene gepflasterte Straßen und Plätze · Kinderwagen: Gut machbar · Rollstuhl: Weitgehend befahrbar · Hunde: Unproblematisch; an den Festtagen wegen der Feuer besser nicht
- Gibt es nicht
- Meerblick · Historische Postkartenkulisse · Abendbetrieb außerhalb der Feste · Ruhe am 16. und 17. Januar
- Koordinaten
- 39.7686,3.0225 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Sa Pobla
Was ist Sant Antoni in sa Pobla?
Das Patronatsfest am 16. und 17. Januar, eines der größten der Insel. Auf den Plätzen brennen Feuer, und die Dimonis — die Teufelsgestalten des Orts, seit dem späten 18. Jahrhundert belegt — ziehen durch die Gassen. Es ist kein Programmpunkt für Besucher, sondern das Fest der Stadt.
Warum ist sa Pobla für Kartoffeln bekannt?
Weil der Boden ringsum trockengelegtes Sumpfland ist: dunkel, feucht und fruchtbar. Die Kartoffeln von hier wurden über Jahrzehnte exportiert und haben den Ort wohlhabend gemacht. Im Juni gibt es dazu eine eigene Abendmesse, die Fira Nocturna de la Patata.
Wie weit ist es zur Albufera?
Rund zehn Minuten. Der Naturpark s'Albufera ist das größte Feuchtgebiet der Balearen und für Vogelbeobachtung die beste Adresse der Insel — im Frühjahr und im Winter am ergiebigsten.
Was gibt es in sa Pobla zu sehen?
Den Platanenplatz mit den Lokalen, die Geschäftsstraßen und das Museum Can Planes, das die Masken, Teufel und Riesenfiguren des Sant-Antoni-Fests zeigt — die restlichen 363 Tage im Jahr die einzige Gelegenheit, sie zu sehen.
Kommt man mit dem Zug hin?
Ja. Die Linie aus Palma endet in sa Pobla. Für die Albufera und für die Festtage im Januar ist das die entspannteste Anreise.
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