Inca
Stadt · 120 m · 35.000 Einwohner
Die drittgrößte Stadt der Insel, seit jeher vom Leder gelebt, und der einzige Ort im Landesinneren mit städtischem Betrieb. Donnerstags der größte Markt Mallorcas, im November der Dijous Bo.
- Region
- Raiguer
- Einwohner
- 35.000
- Höhe
- 120 m
- Flughafen
- 32 km , rund 30 Minuten
- Mietwagen
- verzichtbar
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer donnerstags den größten Markt der Insel sehen will
- Wer in einem Celler essen möchte — die Stadt hat die bekanntesten
- Wer im November zum Dijous Bo kommt
- Wer ohne Auto reist; Inca liegt an der Bahnlinie Palma–Manacor
Passt nicht, wenn
- Wer eine schöne Altstadt sucht — Inca ist Arbeitsstadt, nicht Kulisse
- Wer wegen der Lederfabriken kommt
- Wer baden will
- Wer donnerstags mit dem Auto anreist und nicht früh da ist
Saisonkompass — wann Inca lohnt
Lohnt in Januar, Februar, März, April, Mai, Oktober, November und Dezember. Eher meiden in Juli und August.
Inca wird in Reiseführern als Lederstadt geführt. Die Fabrikverkäufe an der Ausfallstraße sind allerdings ein Verkaufsformat und keine Werkstatt — wer das weiß, sucht gleich woanders. Was Inca wirklich ist, sieht man auf der Plaça d'Espanya und in den Gassen dahinter — eine Arbeitsstadt von fünfunddreißigtausend Einwohnern, in der Leute einkaufen, zum Arzt gehen und mittags in einem Celler essen. Das ist unspektakulär und genau deshalb interessant: Es ist der einzige Ort im Landesinneren, der nicht vom Tourismus lebt und trotzdem groß genug ist, um etwas anzubieten. Donnerstags kehrt sich das um, dann gehört die Stadt für ein paar Stunden der ganzen Insel.
Was Inca ist
Die drittgrößte Stadt der Insel, rund 35.000 Einwohner, Mittelpunkt des Raiguer. Inca hat vom Leder gelebt: Gerbereien, Schuhfabriken, die bekannten Marken der Insel. Davon steht noch der Wohlstand an den Straßen — die Fabrikverkäufe an den Ausfallstraßen sind allerdings Verkaufsflächen und keine Werkstätten.
Was den Besuch trägt, sind die Plätze: geschlossene Häuserzeilen aus hellem Stein, durchlaufende Arkaden, Brunnen, alte Bäume. Und der Turm von Santa Maria la Major darüber.

Der Donnerstag
Jede Woche von acht bis etwa dreizehn Uhr der größte Straßenmarkt Mallorcas, über mehrere Straßen und Plätze verteilt. An diesem Tag ist Inca kein ruhiger Ort mehr.
Wer mit dem Auto kommt, muss vor zehn da sein. Besser: der Zug ab Palma, rund 35 Minuten. Inca ist einer der ganz wenigen Orte der Insel, in denen das Auto keinen Vorteil bringt.

Der Dijous Bo
Am dritten Donnerstag im November die größte Messe der Insel. Über zweitausend Aussteller, das gesamte Zentrum voller Stände, Tiere, Musik und Vorführungen.
Das ist der Tag, an dem ganz Mallorca nach Inca fährt — und für alle, die wissen wollen, wie die Insel ohne Urlauber funktioniert, der lohnendste Termin des Jahres.

Die Cellers
Frühere Weinkeller, heute Speiselokale: große Fässer an den Wänden, lange Tische, mallorquinische Küche. Inca hat die bekanntesten der Insel, einige in Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert. Mittags sind sie voll, und zwar mit Einheimischen.
Wann man kommt
April und Oktober, oder im November zum Dijous Bo. Im Juli und August staut sich die Hitze zwischen den Häusern; dann ist Inca der falsche Ort.
An Regentagen dagegen einer der besseren im Landesinneren — Arkaden, Geschäfte und Cellers funktionieren auch bei schlechtem Wetter.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Inca tut
Drei Stunden
Über die Plaça d'Espanya zur Pfarrkirche Santa Maria la Major, dann durch die Gassen zur Plaça Mallorca — und mittags in einen Celler.
Ein halber Tag
Donnerstags mit dem Markt, der sich über mehrere Straßen zieht. Sonst zusammen mit Campanet, Búger oder Selva.
Ein ganzer Tag
Nur am Dijous Bo. An normalen Tagen ist Inca ein Halt, kein Ziel.
Bei Regen
Einer der besseren Regenorte im Landesinneren: überdachte Geschäftsstraßen, Cafés unter Arkaden und Cellers, in denen man sitzen bleiben kann.
Praktisch
- Parken
- Parkhäuser und Parkplätze am Zentrumsrand; donnerstags früh voll
- Öffentlich
- Gute Verbindungen, Bahnhof an der Linie Palma–Manacor
- Zeitbedarf
- Zwei bis drei Stunden, donnerstags einen halben Tag
- Hinweis
- Der Wochenmarkt ist donnerstags von acht bis etwa dreizehn Uhr. Wer nach zehn mit dem Auto kommt, sucht lange — der Zug ab Palma ist an diesem Tag die vernünftigere Entscheidung.
- Bus
- Gute Verbindungen; außerdem Bahnhof an der Linie Palma–Manacor und Sa Pobla
- Versorgung
- Supermarkt: Mehrere, auch große Märkte am Stadtrand · Apotheke: Mehrere im Zentrum · Arzt: Krankenhaus Comarcal d'Inca · Geldautomat: Überall im Zentrum · Tankstelle: An allen Ausfallstraßen
- Zugänglichkeit
- Gepflasterte Fußgängerzonen und Plätze, überwiegend eben · Kinderwagen: Unproblematisch · Rollstuhl: Zentrum weitgehend befahrbar · Hunde: Unproblematisch, auf dem Markt gedrängt
- Gibt es nicht
- Strand · Malerische Altstadt · Ruhe an Markttagen · Handwerkliche Lederproduktion zum Zusehen
- Koordinaten
- 39.7167,2.9167 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Inca
Wann ist Markt in Inca?
Jeden Donnerstag von acht bis etwa dreizehn Uhr. Es ist der größte Straßenmarkt Mallorcas und zieht sich über mehrere Straßen und Plätze. Wer mit dem Auto kommt, sollte vor zehn Uhr da sein; besser ist der Zug ab Palma.
Was ist der Dijous Bo?
Die größte Messe der Insel, jedes Jahr am dritten Donnerstag im November. Über zweitausend Aussteller und Händler füllen das gesamte Zentrum mit Ständen, Vorführungen, Tieren und Musik. Es ist der Tag, an dem ganz Mallorca nach Inca fährt — und der lohnendste Termin, um die Stadt zu sehen.
Lohnen sich die Lederfabriken in Inca?
Für Schnäppchenjäger vielleicht, für alle anderen kaum. Die Verkaufshäuser an den Ausfallstraßen sind Verkaufsflächen, keine Werkstätten; zu sehen gibt es dort nichts. Die Lederindustrie hat Inca geprägt, aber sie ist heute kein Besichtigungsziel.
Kommt man ohne Auto nach Inca?
Ja, besser als in fast jeden anderen Ort im Landesinneren. Inca liegt an der Bahnlinie von Palma nach Manacor und Sa Pobla; die Fahrt von Palma dauert rund 35 Minuten. Dazu kommen Busverbindungen in die Nachbarorte.
Was ist ein Celler?
Ein früherer Weinkeller, der zum Speiselokal wurde — große Fässer an den Wänden, lange Tische, mallorquinische Küche. Inca hat die bekanntesten der Insel, einige davon in Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert. Mittags sind sie voll, und zwar mit Einheimischen.
Was in Reichweite liegt
Sehenswürdigkeiten
In der Umgebung
Eine Wallfahrtskirche auf einem Felsvorsprung über Mancor de la Vall, seit 1275 belegt. Von der Terrasse …
Eine der ältesten Kirchen der Insel, allein zwischen Feldern vor Campanet. Nach der Eroberung von 1229 auf einer …
Die kleinste und stillste der großen Tropfsteinhöhlen Mallorcas — ohne Bootsfahrt, ohne Lichtshow, mit einer …
Eine kleine Wallfahrtskapelle unter Kiefern bei Sa Pobla, an der Stelle einer Siedlung, die es vor dem Ort gab …
Das geistliche Zentrum Mallorcas: eine Klosteranlage auf 525 Metern mitten in der Tramuntana, mit Gästezimmern …
Der größte Stausee Mallorcas, mitten im Massiv der Tramuntana an der MA-10. Baden ist verboten, es gibt kein Lokal …
Eine Glasbläserei an der Straße nach Manacor, seit 1719 in Familienhand, in einem Gebäude, das aussieht wie eine …
Ein Garten am Fuß des Sóller-Passes, dessen Bewässerung auf die maurische Zeit zurückgeht. Palmenhaine, ein …
Entfernungen ohne Zeitangabe sind Luftlinie. Auf Mallorca kann die Fahrzeit deutlich darüber liegen — wo mir das bekannt ist, steht sie dabei.
Von hier aus
Lage auf der Insel
2 Orte an dieser Stelle
3 Orte an dieser Stelle
3 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
3 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
3 Orte an dieser Stelle
3 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
3 Orte an dieser Stelle
4 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle
2 Orte an dieser Stelle