Far des Cap de ses Salines
· Gemeinde Santanyí · 10 m
Der südlichste Punkt Mallorcas: ein Leuchtturm von 1863 auf flachem Felsboden, davor das offene Meer — und am Horizont die unbewohnte Insel Cabrera. Zu sehen gibt es sonst nichts. Genau das ist der Punkt.
- Region
- Migjorn
- Gemeinde
- Santanyí
- Höhe
- 10 m
- Flughafen
- 55 km , rund 55 Minuten
- Mietwagen
- nötig
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
Passt zu dir, wenn
- Wer den südlichsten Punkt der Insel sehen will
- Wer Landschaft ohne Angebot aushält — hier gibt es nichts
- Wer abends kommt; die Stunde vor Sonnenuntergang ist die beste
- Wer über die Felsen zu den einsamen Buchten nach Osten laufen will
Passt nicht, wenn
- Wer ohne Auto reist — es gibt keine Verbindung
- Wer Schatten, Toilette oder ein Lokal braucht
- Wer mittags im Hochsommer kommt
- Wer den Leuchtturm von innen sehen will; er ist geschlossen
Saisonkompass — wann Far des Cap de ses Salines lohnt
Lohnt in Januar, Februar, März, April, Mai, September, Oktober, November und Dezember.
Am Cap de ses Salines gibt es kein Lokal, keine Bank, keinen Schatten und keinen Mülleimer. Der Leuchtturm ist nicht zu besichtigen. Man fährt neun Kilometer eine Landstraße hinunter, die im Nichts endet, stellt das Auto auf einen Schotterplatz und steht dann auf flachem, zerfressenem Fels vor dem offenen Meer. Am Horizont liegt Cabrera als lange, flache Silhouette. Und das war es. Ich halte diesen Ort für einen der wenigen auf der Insel, an denen sich zeigt, wie viel Landschaft ohne Zutat aushält: Wer hier nichts empfindet, wird auch am Cap de Formentor nur das Café suchen. Am schönsten ist es eine Stunde vor Sonnenuntergang, und dann sind auch die wenigen anderen da.
Was Far des Cap de ses Salines ist
Der südlichste Punkt Mallorcas, in der Gemeinde Santanyí, rund neun Kilometer südlich von Ses Salines am Ende der Ma-6110. Der Leuchtturm wurde 1863 gebaut; sein Feuer steht siebzehn Meter über dem Meer und reicht etwa dreizehn Seemeilen weit.
1980 wurde er als erster Leuchtturm Spaniens auf Solarstrom umgestellt. Besichtigen kann man ihn nicht — er ist in Betrieb.

Was man sieht
Das offene Meer. Und bei klarer Luft, gut zehn Kilometer entfernt, den Archipel von Cabrera als lange flache Silhouette am Horizont. Cabrera ist unbewohnt und Nationalparkgebiet; Boote dorthin fahren von Colònia de Sant Jordi.
Nach Osten kann man über die zerfressenen Felsplatten laufen; nach etwa zwanzig Minuten kommen die ersten kleinen Buchten. Westlich liegt die Platja des Caragol, ein langer Sandstrand, der nur zu Fuß erreichbar ist.

Was es hier nicht gibt
Kein Lokal, keine Toilette, kein Trinkwasser, keinen Schatten, keinen Bus. Wer hierherfährt, bringt alles mit — und nimmt wieder mit, was übrig bleibt.
Das ist die ehrlichste Auskunft zu diesem Ort und zugleich der Grund, warum er noch so aussieht.

Wann man kommt
Die Stunde vor Sonnenuntergang, das ganze Jahr über. Im Januar und Februar ist die Luft am klarsten und Cabrera am deutlichsten zu sehen. März und Oktober sind die besten Monate insgesamt.
Im Hochsommer mittags ist es wegen der fehlenden Schatten unangenehm — und abends steht dann eine Reihe Autos im Schotter.
Ansichten
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Far des Cap de ses Salines tut
Drei Stunden
Zum Kap fahren, am Leuchtturm entlang und über die Felsplatten nach Osten laufen, bis die ersten kleinen Buchten kommen.
Ein halber Tag
Zusätzlich zur Platja des Caragol, dem langen Sandstrand westlich davon, der nur zu Fuß erreichbar ist.
Ein ganzer Tag
Zusammen mit Ses Salines und Colònia de Sant Jordi, beide eine Viertelstunde entfernt.
Bei Regen
Nein. Ohne Sicht fehlt der Grund, und Unterstand gibt es keinen.
Praktisch
- Parken
- Unbefestigte Flächen am Straßenende, kostenfrei
- Zeitbedarf
- Eine halbe bis eine Stunde
- Hinweis
- Es gibt weder Lokal noch Toilette noch Schatten noch Trinkwasser. Der Leuchtturm ist nicht zu besichtigen. Wer hierherfährt, nimmt alles mit, was er braucht — und wieder mit, was übrig bleibt.
- Bus
- Keine Verbindung
- Zugänglichkeit
- Schotterweg zum Turm, danach zerklüftete Felsplatten · Kinderwagen: Bis zum Turm machbar, weiter nicht · Rollstuhl: Der Weg zum Turm geht, das Küstengelände nicht · Hunde: Angeleint; Naturschutzgebiet
- Gibt es nicht
- Gastronomie · Toiletten · Schatten · Busverbindung · Zugang zum Leuchtturm
- Koordinaten
- 39.2653,3.0553 Google Maps Apple Karten
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Far des Cap de ses Salines
Was sieht man vom Cap de ses Salines aus?
Das offene Meer und, bei klarer Luft, den Archipel von Cabrera als lange flache Silhouette am Horizont. Cabrera ist unbewohnt und Nationalparkgebiet; Boote dorthin fahren von Colònia de Sant Jordi.
Kann man den Leuchtturm besichtigen?
Nein. Der Turm von 1863 ist in Betrieb und nicht öffentlich zugänglich. 1980 wurde er als erster Leuchtturm Spaniens auf Solarstrom umgestellt. Man kann außen herumgehen, mehr nicht.
Wie kommt man zum Cap de ses Salines?
Nur mit dem eigenen Fahrzeug, über die Ma-6110 rund neun Kilometer südlich von Ses Salines. Eine Busverbindung gibt es nicht. Die Straße endet am Kap, geparkt wird auf unbefestigten Flächen.
Gibt es dort etwas zu essen oder zu trinken?
Nein — kein Lokal, keine Toilette, kein Trinkwasser, kein Schatten. Wer hierherfährt, bringt alles mit. Das ist die ehrlichste Auskunft zu diesem Ort und zugleich der Grund, warum er noch so aussieht.
Wann ist die beste Zeit?
Die Stunde vor Sonnenuntergang, das ganze Jahr über. Im Januar und Februar ist die Luft am klarsten und Cabrera am deutlichsten zu sehen. Im Hochsommer mittags ist es wegen der fehlenden Schatten unangenehm.
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